Die Bank hat Nein gesagt – was jetzt?

Shownotes

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Unsere Finanzierungsexperten: Sören & Kevin Zu Gast: Sebastian Hund (https://werk-e.de/; https://www.instagram.com/werk.eenergieeffizienz)) Moderation: Rebecca

**Musik (Pixabay): ** Alex_Kizenkov · MondayHopes · PineAppleMusic

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00:00:10: Willkommen zurück zu Zaster und Zinsen der Podcast.

00:00:13: Heute sprechen wir über ein Thema, was vielen von euch so richtig unter die Haut geht.

00:00:17: Was bedeutet das Nein einer Bank?

00:00:19: Und was passiert, wenn die Finanzierung platzt?

00:00:22: Denn wir alle kennen die Geschichten.

00:00:24: Wochenlange Vorbereitung, Hoffnung und dann kommt die Absage.

00:00:28: Aber ein Nein ist kein Weltuntergang und genau das wollen wir heute zeigen.

00:00:32: Okay, machen wir

00:00:33: Hallo.

00:00:34: Hallo.

00:00:35: Hallo.

00:00:37: Ich muss euch Hallo sagen.

00:00:38: Ja, irgendwie fehlte irgendwas.

00:00:40: Aber ist ja trotzdem schön.

00:00:41: Schön, dass du da bist.

00:00:42: Schön, dass wir da sind.

00:00:43: Ein Hallo zurück ins Nichts.

00:00:44: Ich

00:00:45: dachte, ihr springt da jetzt direkt rein.

00:00:46: Aber Hallo erstmal.

00:00:47: Hallo ihr drei.

00:00:48: Nicole, schön, dass du wieder da bist.

00:00:50: Danke.

00:00:51: Schön, dass ich wieder dabei sein kann.

00:00:54: Nicole, schön.

00:00:55: Wie war denn der Urlaub?

00:00:56: Erzähl mal.

00:00:57: Na ja, ich würde sagen, frisch erholt hätte ein bisschen länger gehen können, könnte aber auch schon wieder fahren.

00:01:03: Okay.

00:01:04: Noch mal wieder hin.

00:01:05: Wenn du das Wetter hier so siehst.

00:01:08: Du wohnst einfach an der falschen Ecke, weil hier ist heute gar nicht so schlecht das Wetter.

00:01:13: Nee, hier sind dunkle Wolken.

00:01:16: So lange ist es nicht wieder mit Sprühregen.

00:01:19: Dunkle Wolken mit Aussicht

00:01:20: auf Sprühregen.

00:01:20: Sprühregen war heute schon.

00:01:22: War schon, okay.

00:01:23: Das verfolgt uns.

00:01:35: Beim Fehl der Woche hat Sören, glaube ich, was für uns.

00:01:38: Ja, mein Fehl heute, der Woche, der passt natürlich auch wieder so ein bisschen in Richtung des Themas.

00:01:49: Mein Kunde, der hat eine Finanzierung bei einer relativ großen Bank auch eingereicht und dachte im Vorfeld, naja, das wird schon alles passen, alles super, alles easy.

00:02:01: auch grundsätzlich.

00:02:02: soweit alles fertig unterlagen hatten wir geprüft alle strukturiert auch alles aus unserer sicht letztlich passend bewertet.

00:02:13: und ja hat dann am ende des tages kommt aber dann doch die absage haushaltsrechnung passte nicht risiko zu hoch.

00:02:23: bank sagt nein Naja, für den Kunden erstmal bricht da so eine Welt zusammen und wir haben uns das aber dann nochmal angeguckt, also nochmal alles durchgegangen, wirklich alles passend aufbereitet, bei einem anderen Finanzierungspartner eingereicht.

00:02:38: und ja, was soll man sagen, das ist halt was, was dann doch immer wieder passiert.

00:02:42: Gar kein Thema, gar keine Frage, Bank hat sich gefreut, sofort genehmigt und ja, gleich jetzt Einkommen, gleich ja Kunde, gleich jetzt Objekt, trotzdem zwei Banken, zwei unterschiedliche Ergebnisse.

00:02:54: Ja.

00:02:56: Absoluter Klassiker.

00:02:57: Wenn Bank eins sagt, nö, ist schon Bank zwei, die nächste, die man fragt, sagt plötzlich ja, gleiche Rahmenbedingungen, es ist crazy und einfach nicht nachvollziehbar, oft nicht nachvollziehbar.

00:03:11: Na ja, aber wenn wir schon mit dem Kopf schütteln, was soll denn dann der Kunde denken?

00:03:15: Das Thema hatten wir, glaube ich, auch schon mal vor ein paar Folgen.

00:03:18: Das große, rote S, was draußen an der Türe hängt, ist nicht überall gleich.

00:03:22: Und eigentlich sollte man dann auch direkt sagen, na ja gut, der eine hat nein gesagt, aber ich versuche es weiter und nicht direkt aufgeben.

00:03:29: Also das ist das.

00:03:31: was gar nicht geht.

00:03:32: Was aber ganz oft passiert, liebe Rebecca.

00:03:34: So oft haben wir diese Kunden oder Interessenten vor uns sitzen, die ein bisschen traurig sind nach dem ersten Nein.

00:03:43: Ja, ich habe mal damals in der Berufsschule, habe ich mal gelernt, wofür Nein eigentlich steht.

00:03:47: Wenn man das Wort auseinanderflückt, die Buchstaben alle untereinander schreibt, noch ein Impuls nötig.

00:03:54: Ja, schön.

00:03:56: Gut, ne?

00:03:57: Aber ich glaub, bei einem Nein werden wir erst mal so richtig rammdösig, ne?

00:04:01: Und fangen dann richtig an zu suchen.

00:04:04: Dann werden wir erst richtig wach.

00:04:06: Rammdösig hier, du Rammighausen.

00:04:09: Da geht's erst richtig los im Rammigumtal.

00:04:13: Wir machen das nicht zum Ja.

00:04:20: Lass uns mal kurz über die emotionale Seite reden.

00:04:22: Wie erleben die Kunden das denn?

00:04:24: Wir sind ja schon mit drin, wir sind ja jetzt schon total wild.

00:04:28: Und wir sind ja nicht mal die Kunden.

00:04:30: Aber wir

00:04:31: erleben es, als wäre es unsere Finanzierung.

00:04:35: Das stimmt.

00:04:36: Aber Nicole, als gerade, finde ich schon wunderbar passend beschrieben auch.

00:04:43: Und für die meisten, wo wir es dann auch erleben, ist es wirklich so, dass du dieses Nein, was kommt, diese Ablehnung, die da ist.

00:04:51: Das ist so wie, es bricht für dich eine Welt zusammen.

00:04:55: Du sitzt davor und denkst dir, okay, ich bin nicht gut genug.

00:05:00: Ich krieg auf gar kein Fall eine Finanzierung.

00:05:02: Es liegt nur an mir.

00:05:04: Und das Schlimmste ist ja, die meisten denken sich halt, wenn eine Bank nein sagt und heißt das sofort, alles klar, es wird halt nie wieder irgendeine andere Bank ja sagen.

00:05:13: Ich erinnere mich dabei.

00:05:15: Nicole, das war eine Kunde, mit dem du im Gespräch warst, die waren glaube ich auch vorher bei der Hausbank gewesen, haben da einen Nein bekommen, sogar ein relativ böswilliges Nein, also irgendwie kurze Termin, Aussage, ihr kriegt auf jeden Fall nie eine Finanzierung und so ein bisschen sinnhaft weitergegeben.

00:05:32: Und die wollten ja dann im ersten Moment mit dir nicht mal mehr sprechen, weil so das Gefühl da war, wenn die Hausbank doch schon sagt, nein.

00:05:41: Ja, dann muss es natürlich auf jeden Fall, da geht es ja gar nicht anders.

00:05:44: Also, da muss es ja ein Nein sein und das erleben wir halt.

00:05:48: Also gerade, das ist ja echt so ein emotionales Thema, da geht es um Träume, Hoffnung, die werden mal einfach eben so nebenbei so aus dem, weiß ich nicht, so mit vorbei fahren irgendwie kaputt gemacht und da ist natürlich so ein Nein echt schon, also auf gut Deutsch gesprochen, Schlag in die Fresse.

00:06:09: Ja.

00:06:09: Ich glaube, die konnten die Domains zwar vor ein paar Folgen, wo der Termin inklusive Kaffee kochen und warten irgendwas um fünfzehn bis zwanzig

00:06:18: Minuten.

00:06:19: Ja, genau die, genau die.

00:06:21: Ja, aber jetzt mal im Ernst.

00:06:23: Ich meine, wir wissen natürlich wieder draußen, die Bankenwelt irgendwo funktioniert.

00:06:28: Jetzt sitzt da der Kunde, der weiß es nicht, der kriegt das Nein.

00:06:31: Und dann packt er seine sieben Sachen wieder zusammen, die er ordentlich vorbereitet hat für den Termin.

00:06:38: Aber in der Regel sind es immer nur rechnerische Entscheidungen.

00:06:42: Die eine Bank rechnet mit Pauschalen.

00:06:44: Die andere Bank rechnet prozentual vom Einkommen.

00:06:49: Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten einzureichen.

00:06:55: Und ich bleibe dabei.

00:06:57: Zahlen, riesigen Haushaltsrechnungen.

00:06:59: Es sind für uns Ja, Papiere, aber für den Kunden sind Emotionen.

00:07:06: Und der Banker sitzt da und sagt, okay, wenn du es nicht bist, dann ist der nächste Kunde, danke Nächster.

00:07:13: Und das Hand haben wir ein Stückchen weit anders, finde ich, weil wir sehen es, wie auch schonmal gesagt, so als wäre es unsere eigene Finanzierung und bei uns spielen Emotionen und Sympathie eine ganz große Rolle, weil wir sind... Keine Roboter, vielleicht werden wir irgendwann auch ersetzt mit KI und Co.

00:07:32: Aber ich finde das Schöne bei uns ist, dass wir unsere Kunden begleiten, als wäre es unsere eigene Finanzierung.

00:07:40: Und manchmal dauert es dann auch ein bisschen.

00:07:44: Manchmal dauert es dann, aber ich finde das große Wort Vertrauen spielt bei diesem Emotionsthema auch eine große Rolle, weil du gehst ja zur Bank und vertraust natürlich auf das Urteil des Bankers in dem Moment.

00:07:54: Und wenn der Banker dir sagt, nein, du kannst dir die Finanzierung nicht leisten, dann gehst du nach Hause und denkst, nein, ich kann mir die Finanzierung nicht leisten, weil Herr Meier von der Bank hat das gesagt.

00:08:06: So, und dann strebst du gar nicht weiter an, der Sache näher auf den Grund zu gehen.

00:08:11: Warum ist das denn so?

00:08:12: Und dann wünsche ich mir sehr, sehr oft oder eigentlich nahezu immer, dass man vielleicht auch mal Lösungen als Banker dann aufzeigt und sagt, Padaw, du kannst dir das zwar nicht leisten, aber guck doch mal da.

00:08:23: Vielleicht haben wir in dieser finanziellen Richtung mehr Möglichkeiten oder unter folgenden Umständen hast du vielleicht die Option, diese Immobilie zu erreichen.

00:08:31: Also ein bisschen... Die sind diesen Vertrauensvorschuss, den die Banken ja nach wie vor genießen, dass man den nicht sofort mit Füßen tritt, sondern der Sache einfach noch mehr Chancen gibt, dass die Kunden einem auch weiter vertrauen.

00:08:43: Denn wenn wir das weiterspielen, der Kunde dann vielleicht so clever ist und sagt, okay, wenn die Bank nein sagt, der ich vertraut habe, ich gehe aber zur nächsten und die nächste, also Bank zwei, die ich eben angesprochen habe, sagt plötzlich, na ja, geht ja easy, ist ja überhaupt kein Problem.

00:08:56: Dann ist das Vertrauen, was du zu Bank eins hattest, verpufft.

00:09:01: Das Problem ist aber da und da merkt man finde ich ganz klar da muss man leider auch sagen also so viele tolle Sachen über Eltern und Großeltern kommen können.

00:09:10: Aber es gibt auch Dinge die leider weitergegeben werden die.

00:09:15: Nicht ganz so toll sind.

00:09:16: Und eine Aussage, die, also die habe ich schon so häufig von so vielen Kunden gehört, wo es dann jetzt ja also meine Eltern haben gesagt, ich sollte auf jeden Fall das bei der Hausbank machen.

00:09:26: Und das ist ganz ganz ganz wichtig, dass ich das auf jeden Fall bei einer Bank mache, die hier vor Ort ist.

00:09:32: Und meine Großeltern, die haben auch schon bei der Bank das finanziert.

00:09:36: Und dann geht man genau mit diesem Gefühl dahin, dann sagt diese Bank, nee geht nicht, weil ehrlicherweise heute hat sich was verändert.

00:09:42: Es ist halt nicht mehr wie noch vor ein paar Folgen beschrieben.

00:09:48: Der Harald, der keinen Kater mehr hatte, ist halt doch mal was anderes.

00:09:53: Aber ein Hund, genau.

00:09:55: Hat sich was verändert.

00:09:56: Das Tier ist ein anderes.

00:10:01: Der ist einfach, wir sind in einer anderen Zeit.

00:10:03: Und das haben viele einfach überhaupt noch nicht verstanden und sind immer noch so blind.

00:10:10: Teilweise muss man jetzt wirklich blind sagen, dass sie einfach nur sich denken, naja, also ich geh zur Hausbank, so haben uns Mama und Papa und Oma und Opa gemacht und die wird das dann im Zweifel schon richten.

00:10:20: Witzigerweise.

00:10:21: Das haben wir immer schon

00:10:22: so gemacht.

00:10:22: Genau.

00:10:23: Und wenn das schon immer so war, dann machen wir das auch immer weiter.

00:10:26: Ich kann da vielleicht mal... meine eigene Geschichte ein bisschen mit reinbringen, wo ich mich vor ein paar Jahren selbstständig gemacht habe.

00:10:38: Ich habe witzigerweise, also jetzt nicht, weil ich Mama und Papa oder Großeltern gefragt habe, sondern einfach aus meinem Gefühl heraus eine ähnliche Entscheidung getroffen, weil die Frage war nämlich, wo richtig das Konto für die Firma ist.

00:10:53: Und habe dann mit einem Freunden in dem Fall drüber gesprochen und wir haben dann gemeinsam überlegt, na ja, eigentlich macht es doch Sinn, das bei der Sparkasse zu machen, wo ich vorher mal gearbeitet habe, wo ich ganz viele Kollegen kennen, wo ich die Ausbildung gemacht habe.

00:11:06: Quasi die Hausbank war die demnächst der Entscheidung von allen.

00:11:11: Weil?

00:11:12: Na ja, Konteröffnung, easy, gar kein Problem.

00:11:15: Versicherung abschließen, easy, gar kein Problem.

00:11:18: Dann ging es aber um etwas, was für mich wirklich sehr entscheidend und wichtig war, nämlich die Startfinanzierung.

00:11:23: Und da kam dann auf einmal die Idee bei der Bank.

00:11:26: Ach so, der Sitz ist in Paderborn.

00:11:28: Nee, das ist außerhalb unseres Geschäftsgebiet.

00:11:30: Das geht leider nicht.

00:11:32: Also das heißt, alle Dinge, wo man relativ einfach risikolos Geld mitverdienen konnte, haben man sich eingesteckt und dann wusste darum, was wirklich wichtig war.

00:11:41: Auch tatsächlich überlebenswichtig in dem Fall.

00:11:43: Da hieß es dann, ach nur, jetzt haben wir ein Problem mit dem Standort.

00:11:47: Und das war genau das Gleiche.

00:11:49: Im Grunde genommen, man hat sich verlassen auf... Eine Bank, die man, wo man dachte, naja, ist ja die Hausbank, die muss es ja, muss es ja schon richten können.

00:11:57: Nein, in Zweifel wird man da sogar eher enttäuscht, sich von ganz vielen Kunden, die warten ja teilweise vier bis sechs Wochen lang darauf, dass dann sich mal die Hausbank meldet.

00:12:07: Gott, wie viel Vertrauensvorschuss man eigentlich haben kann.

00:12:10: Immer wieder überrascht drüber.

00:12:12: Ja, aber die Generation, ich sag mal, meiner Eltern oder vielleicht auch eure Eltern, Die denken anders.

00:12:23: Die denken immer noch anders.

00:12:25: Die haben zwar mitbekommen, dass es mittlerweile nicht mehr Rauchzeichen gibt, so wie ich gelernt habe, sondern auch Alexa und Echo Dots und was auch immer alles gibt auf dieser Welt.

00:12:36: Aber die sehen es, aber sie nutzen es nicht.

00:12:41: Und ich hatte vor meinem Urlaub ein Gespräch mit, na wir halt sind die, so alt wie ich, Mitte, vierzig, Mitte, Ende, vierzig.

00:12:49: Und der Papa mischte sich mit ein und hat gesagt, also irgendwo ist doch da ein Haken.

00:12:55: Wo ist denn der Haken?

00:12:56: Warum kann die Frau Winkelmann denn so viele verschiedene Banken sich angucken?

00:13:02: Irgendwann stimmt doch da nicht.

00:13:03: Liebes.

00:13:04: Macht das doch bei der Sparkasse.

00:13:07: Nee.

00:13:08: Er hat die Kundin mich angerufen und hat mir das erzählt.

00:13:11: Da habe ich ihr gesagt, also wenn sie wollen, können sie ihrem Schwiegervater gerne meine Telefonnummer geben und dann kann ich es ihm auch noch mal erklären.

00:13:18: Oder wenn wir uns sehen, darf er auch gerne dabei sein.

00:13:21: Also ja, das ist das, was du da draußen noch umgeistert irgendwo ist.

00:13:28: Und das sorgt leider dann dafür.

00:13:30: Und dann sind wir bei der Ausgangsfrage, liebe Rebecca.

00:13:33: Es ist ein emotionales Thema und wenn ich halt dann von meiner Hausbank dieses Nein bekomme, ist das wirklich für viele ein absoluter Horrortrip.

00:13:42: Also du siehst, du musst dir vorstellen, da ist jemand, der sieht sein Haus, der sieht seine Wohnung, der sieht das vom geistigen Auge.

00:13:49: Der kann die Auge zumachen und sieht, wie er dann ins Haus reingeht und wie er dann in den Garten reinkommt und den Grill anwirft.

00:13:56: Der sieht da schon alles und dann ist es weg.

00:14:00: Das ist da und das ist das was dieses was dieses nein und diese Ablehnung mit ganz vielen Menschen die diesen Traum haben macht nichts anderes und ich würde mir wünschen dass der ein oder andere.

00:14:13: Bankberater der der Stelle diese Entscheidung trifft.

00:14:16: dass vielleicht mal, also es sieht, dass es halt nicht ein, ich drücke auf den Nein-Knopf und dann überlege ich mir, was ich heute zum Mittag esse, sondern dieser Nein-Knopf schnell gedrückt ist nichts anderes, als jemanden seinen Traum kaputt zu machen.

00:14:31: Da sollte man sich vielleicht so ein bisschen im Hinterkopf mal vor Augen führen, was das eigentlich für eine Bedeutung hat.

00:14:38: Ich meine, wir drei saßen ja auch mal auf der anderen Seite vom Schreibtisch.

00:14:42: Wir wissen ja genau, wie die Uhr hinter uns ticken.

00:14:47: Der hat einfach effektiv keine Zeit und wahrscheinlich auch kein Bock, sich darüber Gedanken zu machen, was kann denn der Kunde sich leisten?

00:14:57: Und das ist das, was wir auch so oft sagen und versuchen rauszubringen in unsere Community, in unser Netzwerk, bevor ihr da draußen in die großen weiten Immobilien Scout-Immowelt-Dinge dieser Welt schaut.

00:15:14: Und ihr euch verliebt in das Schloss, das Traumhaus, Denkmal geschützt, neu gebaut, wie auch immer, sprecht doch erst mal mit einem Berater und fragt ihn, sagt mal, wie viel kann ich mir denn überhaupt leisten?

00:15:30: Weil das macht der Bankberater auch nicht, weil der Zoo hat ja einfach keine Zeit.

00:15:37: Und da sind wir genau bei unserem nächsten Punkt eigentlich.

00:15:40: Nämlich mal zu ergründen, was sind die häufigsten Gründe für dieses Line?

00:15:44: Und also das ist ein ganz großer Punkt, weil die Kunden einfach... Spielt sie jetzt Nicole?

00:15:48: Bitte?

00:15:49: Spielt sie jetzt Nicole?

00:15:50: Nee, er wollte.

00:15:52: Ich wollte einfach zurück zum Thema und einen schicken Übergang, weil das passt halt perfekt.

00:15:56: Kevin!

00:15:57: Kevin!

00:15:59: Ich muss jetzt mal eine Frage stellen.

00:16:01: Was

00:16:01: sind denn die klassischen Gründe, warum Banken ablehnen?

00:16:05: Ja,

00:16:05: pass auf, haben wir ja gerade schon gehört.

00:16:06: Nicole hat eine tolle Stallvorlage geliefert.

00:16:10: Und zwar ist es so, dass die Kunden mit einer ganz anderen, mit einer falschen Erwartungshaltung in das Gespräch gehen.

00:16:16: Dass sie nämlich sagen, pass auf, ich kann mir hier die Stadtwiller leisten, können sie aber nicht.

00:16:20: So, und dann sagt, das ist natürlich ein leichtes für den Banker dann zu sagen, ja, funktioniert nicht.

00:16:25: Nein, kriegen wir nicht hin.

00:16:26: So, deswegen wichtig.

00:16:29: erst beraten lassen und zwar ordentlich und nicht auf Zeitdruck und bei eben schnell innerhalb von fünfzehn Minuten sowie Nikols Kundenfall, sondern wirklich sich mal ein bisschen Zeit zu nehmen und alles genau strukturiert durchzugehen.

00:16:40: Mensch, was geht denn eigentlich nur was nicht?

00:16:42: Trotzdem kann es natürlich sein, selbst wenn du dir die Zeit genommen hast, du hast eigentlich das Richtige, gibt es immer wieder klassische Dinge, weswegen eine Bank irgendwo nein sagt.

00:16:52: Ich glaube, Topnummer eins, eigentlich müssen wir anders rumgehen, wenn man hier, wie ist das Familien-Duell früher, die Top-Vier Antwort unter den klassischen Gründen, warum die Bank ablehnt, Eigenkapital zu wenig, wer ist dann?

00:17:06: Ja.

00:17:06: Ganz klar ganz klassisch.

00:17:08: Das ist die klassische Eintrittskarte.

00:17:10: Lieber Kunde, haben Sie einen Kapital?

00:17:12: Nein.

00:17:13: Ne, dann nein.

00:17:19: Nr.

00:17:19: drei wäre dann auf jeden Fall das Thema, dass das Objekt einfach der Bank nicht passt.

00:17:25: Dass die sagen, das Haus hat weniger Wert, da muss nochmal mehr gemacht werden.

00:17:29: Das ist von der Energieklasse ja nicht gut.

00:17:31: Also, dass das ein Thema ist.

00:17:35: Nummer zwei, das fühle ich immer besonders stark mit.

00:17:38: Wenn das Einkommen zwar theoretisch da ist, aber nicht stabil genug ist, das wird ja insbesondere bei Selbstständigen relativ schnell gerne so gesehen.

00:17:47: Oh, der ist selbstständig.

00:17:48: Der hat quasi eigentlich gar kein Einkommen.

00:17:50: Der verdient zwar super, aber... Was

00:17:53: sind denn diese Selbstständigen?

00:17:54: Was wollen die denn hier überhaupt?

00:17:57: Ganz

00:17:58: ohne Schäden.

00:17:59: Da geht die Alarmserene an, wenn jemand in den Forum bei der Bank reingeht, oh selbstständiger, dann gehen direkt die Züren zu, da geht gar nichts mehr.

00:18:07: Aber richtig.

00:18:09: Ja und die Top Antwort ist natürlich das Thema, da haben wir in einer der letzten Folgen auch schon drüber gesprochen gehabt, Haushaltsrechnung.

00:18:17: Also einer am Ausgabenrechnung geht nicht auf, wir haben zu wenig Überschuss, der Mindestüberschuss, der zweifache ist nicht erreicht, da hatten wir auch lang und breit drüber gesprochen.

00:18:27: Das sind so die, wurde sagen, das sind die Top vier Argumente, die im Zweifel dann gerne genutzt werden oder eine Kombination.

00:18:35: Geil ist aber auch, wenn der, wenn die Bank der sagt, na ja, also bei uns reicht, wenn der schwarze Null überbleibt.

00:18:43: Und dann hast du hundertdreien, siebzig, Euro, sieben, fünfzig im Plus und der Banker sagt, ne tut mir leid, also wir haben nicht genug Haushaltsüberschuss.

00:18:50: Ja genau,

00:18:50: ja.

00:18:52: Aber um nochmal zurückzukommen, was natürlich auch sehr, sehr verlockend ist und das passt auch in, wenn wir bei der Generation unserer Eltern bleiben, gab es das noch nicht.

00:19:03: Wir können auf Pump kaufen.

00:19:06: Wir können mehr ausgeben, wie wir einnehmen.

00:19:08: Das bricht dem einen oder anderen den Hals.

00:19:11: Unter anderem, ja, so Unternehmen wie Klaner, PayPal.

00:19:18: Ich brauche einen neuen Fernseher, acht Meter, siebzigmal, keine Ahnung, wie groß auch immer das Ding sein muss.

00:19:24: Und Kau wird für dreiundzwanzigfünfzig im Monat aufraten.

00:19:29: Diese Dinger schießen euch da draußen leider, wenn ihr mit dem Gedanke spielt, Eigentum zu erwerben, eure Schufe kaputt.

00:19:36: Das muss ich mir aus dem Hinterkopf behalten.

00:19:40: Warum musst du nur lachen?

00:19:42: Ja, weil ich irgendwie gerade, als du sagst, dass du auf Pump kaufen, muss ich irgendwie gerade an so einen klassischen Kfz-Mechatroniker auszubildenden denken, der sich einen dicken AMG-C-Dreien-Sächsig geholt hat, für tausend Euro Leasingrate im Monat.

00:19:54: Sieht geil aus, wenn ich damit durch die Stadt rase, aber damit verbauere ich mir halt meine komplette Zukunft, wenn ich mal ein Stück weiterdenke an Familie, Eigentum und Nest bauen für etwaige Dinge.

00:20:04: Ah, da krieg ich Puls, wenn ich das irgendwie nach Stadt sehe.

00:20:06: Weiße, dicke Auspuff.

00:20:07: heißt nicht dicke Träume, die ihr dann in der Bühne umgehen könnt.

00:20:14: Dicke große Träume, die leider platzen.

00:20:18: Dicke Ausfuß.

00:20:20: Dicke Träume.

00:20:25: Ja gut, aber das gibt es.

00:20:27: Ja,

00:20:27: das ist so.

00:20:28: Das ist genau so.

00:20:29: Und dann hast du natürlich auch noch viele Klassiker, wo der Banker dann schon die Bücher gleich wieder zumacht und das Gespräch beendet.

00:20:35: Ja, was machen sie denn beruflich?

00:20:37: Ist der Vertrag denn unbefristet?

00:20:38: Nee, der ist befristet.

00:20:41: Ja, ist jetzt auch Mittag.

00:20:42: Schönen Tag noch.

00:20:43: Das ist das eine.

00:20:44: Thema Probezeit geht auch gar nicht.

00:20:46: Oder auch hervorragend, haben Sie den letzten drei Gehaltsabrechnungen dabei?

00:20:50: Nee, das wussten wir jetzt ja gar nicht.

00:20:51: Wir haben gar keine Unterlagen dabei.

00:20:52: Ja, gut.

00:20:54: Nee, dann... Also entweder folge Termin vorne im Service machen, weil ich habe jetzt wirklich gar keine Zeit mehr oder wir sehen uns einfach nie wieder.

00:21:02: Das Problem ist halt, also viele, viele Bankberater, nicht alle.

00:21:09: Es gibt tolle Bankberater, gibt es ja wirklich.

00:21:11: Aber es gibt halt viele Bankberater, die einfach so ein bisschen in dem gefangen sind, wo sie halt gerade, also wie halt die Rahmenbedingungen sind.

00:21:18: Oder als Bankberater sind hier in vielen Fällen die Rahmenbedingungen einfach so.

00:21:21: Du hast mit dem Ja, also das Ja sagen für den Banker ist kein Vorteil.

00:21:27: Also für den jetzt aus deren Sicht heraus.

00:21:29: Weil erst mal, also wenn jetzt da sitzt Kevin vor mir.

00:21:34: Er hat sich jetzt gerade als Schlagersänger, hat mir vor kurzem mal irgendwann, hat er sich selbstständig gemacht.

00:21:39: Da frage ich, na, wie lange bist du selbstständig?

00:21:42: Ja, ein Jahr sage ich, ja, herzlichen Glückwunsch, nein.

00:21:46: Der ist das Gespräch, ist innerhalb von fünf Jahren.

00:21:49: Aber Herr Kemmerling, Herr Kemmerling.

00:21:54: Nein, nein, nein.

00:21:55: Doch geht, nein.

00:21:56: Daumen runter.

00:21:58: Also, schnell beendet, zack, aus, vorbei.

00:22:01: Da ist die Tür.

00:22:02: Und

00:22:03: wenn ich für sie singe?

00:22:04: Nein.

00:22:05: Oh,

00:22:05: dann erst recht nicht.

00:22:06: Doppeln, nein.

00:22:07: Dann gebe

00:22:07: ich gar nichts.

00:22:08: Mega, nein.

00:22:10: Also da bin ich ja relativ schnell erst mal mitfertigt, das heißt das Nein ist allein vom Zeitaufwand her viel viel viel geringer als Ja zu sagen, weil Ja würde ja bedeuten, oh dann brauche ich jetzt vielleicht noch die ein oder andere Unterlage, oh dann muss ich das mit meinem Vorgesetzten besprechen, oh dann müssen Darlehensverträge erstellt, wenn, oh ich brauche einen weiteren Termin für einen Darlehensvertrag-Unterschritt, also da kommt ja ein riesen Rattenschwanzin jetzt hinterher.

00:22:34: Jetzt könnte man ja sagen, naja gut aber der macht doch dafür seinen Job und dafür kriegt er auch Geld.

00:22:40: Spoiler, er kriegt das gleiche Geld, ganz egal ob er ja oder nein sagt.

00:22:47: Was?

00:22:49: Was?

00:22:50: Nee, alles gut, mal beruhigen.

00:22:53: Wie

00:22:53: die Farbe wird wieder etwas

00:22:55: kräftig.

00:22:56: Ja,

00:22:57: ich glaube, es geht schon wieder

00:22:58: los.

00:22:59: Aber jetzt mal ganz... Aber jetzt kennen wir ihn, jetzt ist es gut.

00:23:02: Macht ihm auch schon.

00:23:03: Hilfe.

00:23:04: Aber jetzt mal, ich hab doch jetzt, also ich war ja nichts hier nicht mal böse zu irgendeinem Bankberater.

00:23:09: Ich hab doch einfach nur die Situation dargestellt, die ist halt nun mal, wie sie ist.

00:23:12: Also es kriegt kein Bankberater, kriegt noch mal eine Provision dafür, wenn er ein zusätzliches Geschäft gemacht hat.

00:23:18: Und ich kann dann sogar zu einem gewissen Maß nachvollziehen, wenn so jemand für sich sagt, naja, mit dem Nein bin ich schnell fertig, ich verdiene eh kein mehr Geld.

00:23:27: Ob ich jetzt zwanzigmal Ja sage oder zwanzigmal Nein sage, ist das gleiche Einkommen.

00:23:31: Und wenn ich jetzt Nein sage, habe ich noch zwei Stunden.

00:23:34: Zeit ein entspanntes Handyspiel zu spielen.

00:23:37: Ganz ehrlich, ich habe Verständnis dafür.

00:23:39: Ich kann das durchaus nachvollziehen, warum man dann so agiert.

00:23:42: Die Rahmenbedingungen sind halt einfach nicht gut.

00:23:44: Man müsste sich als Bank überlegen, wenn ich mehr Geschäft machen möchte, wie schaffe ich einen Anreiz?

00:23:49: und den schaffe ich halt nicht, indem ich eigentlich dem Bankberater nur zeige, naja, wenn du halt mehr machst, hasse ich halt nichts davon.

00:23:56: Das honoriert ja keine Leistung.

00:23:58: Also da kann der Bankberater in ganz vielen Fällen ja gar nichts dafür.

00:24:00: Es ist trotzdem schade, weil es ist auf der anderen Seite ein Traum, aber nachvollziehbar ist es.

00:24:08: Grundsätzlich natürlich richtig.

00:24:13: Er hat ja nicht Unrecht, das stimmt ja schon mal.

00:24:17: In den meisten Fällen ist es ja nun mal wirklich so.

00:24:19: Also wenn du mal an so einer Bankfiliale vorbeigehst und du Glück hast, dass es sich um Fensterscheibende Büros handelt, Dann siehst du da regelmäßig folgende Situation, ich versuche es mal nachzustellen.

00:24:31: Ich muss aber meinen Kopf hier, dann ist es wieder peinlich.

00:24:34: Dann sind die Köpfe nämlich alle nach unten gerichtet.

00:24:36: Alle Köpfe nach unten gerichtet.

00:24:41: Ja, es ist doch so.

00:24:42: So, und dann wird es zwischendurch.

00:24:43: Siehst du noch, wie die Beine hier links und rechts nach oben.

00:24:46: Das kann ich jetzt auch nicht, ich hab auch nicht so viel an.

00:24:48: Wenn die Beine dann noch

00:24:49: so auf dem Tisch... Nee, mach das dann nicht.

00:24:50: Daher fährt der Schreibtisch

00:24:51: wieder rauf und

00:24:52: runter.

00:24:52: Ja, auf

00:24:53: dem Tisch nicht.

00:24:54: Und dabei wird noch nach draußen geguckt, zurück aufs Handy und wieder raus.

00:24:57: Und dann winkst du noch ganz freundlich, dann kriegst du nur so einen Blick.

00:24:59: Wer war das?

00:24:59: Kenn ich den irgendwo her?

00:25:00: Weg sind sie.

00:25:01: Also das sind ja schon alles faule Schweine.

00:25:03: Das muss man ja mal ganz klar sagen.

00:25:04: Aber halt nicht

00:25:05: alle.

00:25:05: Ja, ja, aber ich würde da jetzt... Guck mal, jetzt bin ich derjenige... Nee, ja, vielleicht.

00:25:11: Wenn sie nicht derjenige, der das Ganze aber mal ein bisschen abschwächt, nicht in Form von, das ist nicht so, das ist tatsächlich so, aber man muss ganz klar sagen, dass das in allen anderen Branchen genau das Gleiche ist.

00:25:24: Ein guter Freund von mir, der wiederum einer seiner besten Freunde arbeitet in einem Industrieunternehmen, wo er aber, der macht irgendwas im organisatorischen Bereich, Homeoffice, die ganze Zeit durchgängig.

00:25:38: Und das Einzige, was der während seiner Arbeitszeit tut, Bis auf mal vielleicht, dass eine halbe Stunde Meeting am Tag ist, der zockt.

00:25:45: Der spielt den ganzen Tag, ja, der spielt den ganzen Tag über online.

00:25:49: Der sitzt am PC und spielt online.

00:25:51: Und wenn er zwischendurch mal im Meeting ist, dann schreibt er vielleicht.

00:25:53: Und dafür kriegt er sein Geld.

00:25:54: Und das ist total egal, wie viel der macht.

00:25:57: Und das ist ja das.

00:25:58: Wo arbeitet er?

00:25:59: Klar, was passiert im Hintergrund, wenn wir im Homeoffice sind?

00:26:03: Was dann da abgeht in dem Köpkem vom Kemmerling?

00:26:07: Ach, meinst du, der denkt, dass wir hier den ganzen Tag Fortnight zocken und irgendwelche Kinder ballern?

00:26:10: Was gucken wir?

00:26:12: Genau, deswegen mache ich mir bei dir die Sorgen auf gar keinen Fall.

00:26:14: Du nutzt ja noch nicht mal die Vision Pro-Berille dafür, um Film zu gucken.

00:26:18: Als wenn ich Sorgen hätte, dass du irgendwas ... Ich

00:26:20: weiß das nicht.

00:26:23: Also, dass die einzige Sorge, die ich hätte, ist, dass du im Homeoffice eine runde Mensch ärgerlich nicht spielst.

00:26:28: Habe ich nicht mehr.

00:26:29: Das ist ja nur Halmer.

00:26:32: Das zu modern.

00:26:34: Mensch ärgerlich, nicht gebittlich.

00:26:37: Aber was ich damit sagen möchte ... Das Problem ist halt, das hat nichts damit zu tun.

00:26:42: Es gibt jetzt die Banker, die böse sind, sondern das ist ein grundsätzlich gesellschaftliches Problem, das wir haben.

00:26:48: Das sind fast allen Berufsbrunchen.

00:26:51: Mir fällt ehrlicherweise kaum eine ein, wo du sagen kannst, dass Leistung wirklich honoriert wird und dass du auch danach bezahlt bist.

00:26:58: Das ist ehrlicherweise sogar in unserem Bereich, also jetzt Finanzierungsvermittler an sich sogar noch super geregelt, weil du da sagen kannst, du verdienst halt nur Geld, wenn du wirklich Leistung bringst.

00:27:09: In ganz vielen anderen Branchen, mein Lieblingsbeispiel, wo ich dann immer dran denken muss, stell dir mal vor, öffentlicher Dienst hier bei der Stadt oder auch durchaus den einen oder anderen Lehrer, den wir alle mal hatten, der keine gute Leistung gebracht hat.

00:27:22: Hat der trotzdem sein Geld bekommen?

00:27:23: Ich glaube ja.

00:27:25: Gestern, wir sind ja unter uns, das kriegt ja keiner mit jetzt.

00:27:29: Das ist ja nur W-IV.

00:27:30: Ich muss dich gestern mal drüber nachdenken.

00:27:33: Stell dir mal vor, da hast du einen Lehrer, der hat seine Schulklasse und die Hälfte davon wird nicht versetzt.

00:27:41: Kriegt er dann im nächsten Schuljahr nur die Hälfte des Gehalts?

00:27:43: Weil er hat dir die Leistung nicht erbracht.

00:27:48: Hätte was,

00:27:50: oder?

00:27:53: Was sollte man denn tun, wenn das Nein da ist?

00:27:57: Sieben Sachen zusammenpacken und gehen.

00:27:59: Aufgehen.

00:28:01: Genau das, was ich gerade gemacht habe.

00:28:03: Also einfach mal einen Atmen raus.

00:28:07: Nein, wirklich tief durchatmen.

00:28:09: Keine Panik bekommen.

00:28:10: Ich habe keinen Stress damit.

00:28:13: Ganz ehrlich... Es ist nicht unnormal, wenn auch mal ein Nein kommt.

00:28:19: Also wir haben inzwischen in der Regel, wir besprechen ja viele Finanzierung vor, und wenn wir diese Voranfragen machen, hast du viel häufiger mal, dass ein Nein kommt, als dass ein Ja kommt.

00:28:30: Das ist inzwischen so.

00:28:31: Damit müssen wir ehrlicherweise, also ich rechne gar nicht mit was anderem, weil ich immer eher davon ausgehe, dass auf der anderen Seite gesucht wird, wo ist der Fehler, wo ist halt das Nein.

00:28:42: Wenn dann ein Nein da ist, heißt das für uns tatsächlich?

00:28:45: Kevin hat sehr passend gesagt, für uns geht es dann jetzt richtig los, stimmt, weil dann heißt es Nachfragen.

00:28:50: Nachfragen, ganz genau, woran liegt das denn eigentlich?

00:28:54: Was ist der Grund?

00:28:55: Was ist der Hintergrund, dass du hinterfragen?

00:28:57: Weil ich habe tatsächlich schon erlebt, also bei einer Bank, der Banker hat gesagt, nee, geht nicht, auf Grund Nummer eins, Haushaltsrechnung, nachgefragt, festgestellt, der Kollege hatte ein Fehler gemacht, der hat sich vertan.

00:29:12: Ja.

00:29:13: Finanzierung ging dann am Ende doch, also Nachfragen kann tatsächlich manchmal dazu sorgen, dass aus einem Nein auch ganz schnell ein Ja werden kann.

00:29:21: Ja.

00:29:21: Das Thema haben wir ja auch oft, wenn es um Eigenkapitalnachweise geht oder Einkommensnachweise geht.

00:29:29: Je mehr der Kunde mitbringt, je mehr er der Bank oder uns Vermittlern zur Verfügung stellt, je besser können wir natürlich auch argumentieren.

00:29:39: und die Bank sieht, was passiert denn da im Hintergrund?

00:29:42: Natürlich kann ein Fünfundzwanzigjähriger keine Achtzigtausend Euro Eigenkapital mitbringen, weil er gerade außer Ausbildung kommt.

00:29:51: Die eine oder andere Geschichte mehr, finde ich, macht es vielleicht am Ende dann, ja, zu einer positiven Entscheidung.

00:30:03: Ja, und mir ist gerade als Sören anfing zu erzählen, ist mir dabei so in den Kopf gekommen, also wenn ich zum Arzt gehe, da ist es ja im Prinzip ziemlich ähnlich, da habe ich auch ein gewisses Vertrauen dazu und ich vertraue auch auf die Meinung, so, keine Ahnung.

00:30:18: Du hast jetzt die und die Krankheit und vielleicht sollst du das und das dagegen tun.

00:30:23: oder weißt der Henker was?

00:30:26: Dann gehe ich ja auch eventuell noch zu einem zweiten Arzt und hol mir noch eine zweite Meinung ein.

00:30:31: So und das gleiche würde ich jetzt auf die Banken mal übertragen.

00:30:34: Also nur weil ich bei der einen Bank einen Nein kassiere heißt das ja nicht.

00:30:38: So haben wir es ja vorhin gelernt, dass ich bei einer zweiten Bank nicht vielleicht ein Ja erhalte.

00:30:44: So, und was gibt es dann Schöneres?

00:30:46: Und jetzt kommt sehr kleine Werbeblock natürlich auch für uns.

00:30:49: Wir haben ja sogar auf einen Schlag innerhalb weniger Minuten den Überblick über diverseste Banken, also nicht nur Bank eins, zwei, drei, sondern Bank eins bis fünfhundert noch was.

00:31:02: Das heißt, wir haben viel schneller die Übersicht darüber, welche Bank würde denn überhaupt ja sagen und welche sagt von Anfang an, nein.

00:31:10: So, das heißt.

00:31:11: Also besser kann man eigentlich gar nicht aufgehoben sein, als zu einem Vermittler zu gehen, ob wir das jetzt, es gibt genug andere Vermittler auf diesem Planeten, okay, trotzdem sind wir die Geissen, dass man dann einfach mal schaut, welche Möglichkeiten überhaupt bestehen.

00:31:26: Ist viel einfacher, als sich hier ein Termin bei Bank II, Termin bei Bank III und ach,

00:31:32: wir auf.

00:31:33: Na ja, also wenn wir es jetzt so richtig verstehen, in Kevins Sprache sind wir die Allgemeinmediziner und Fachärzte in einem, weil bei uns Christen MRT von der Kopfspitze bis zur Fußspitze und weiß genau, welche Bank nachher die beste ist und geht es mit einem Ergebnis raus, was da heißt, wir brauchen eventuell noch X.

00:31:56: Ja, und jetzt bin das... oder

00:31:57: wir brauchen Y.

00:31:58: Und jetzt kannst du es weiterspinnen.

00:31:59: Wir sind also nicht die Notaufnahme, wo du erst mal drei Stunden da sitzt, mit einer komplett halb Verblutung und offenen Speichelbruch.

00:32:08: Was?

00:32:09: Speichelbruch.

00:32:11: Speichel

00:32:12: ist das

00:32:12: ausgemordene.

00:32:12: Oh mein Speichel.

00:32:13: Ich sterbe gleich.

00:32:17: Oh mein Speichelblut.

00:32:18: Ich verstehe dich nicht.

00:32:21: Okay.

00:32:22: Alles klar.

00:32:24: Nein, aber was ich gerne noch lohnen

00:32:27: werden würde, aber der Kämmerling hat auch noch einen.

00:32:30: Ja, ich habe noch gar nicht fertig.

00:32:33: Bei

00:32:33: der Notaufnahme gehst du ja nur mit dem Verband raus, dann wird dir noch irgendeine Wundheilsalbe aufgeschrieben und dann heißt es so, mach mal drei Wochen Pause, dann geht das wieder.

00:32:40: Und so sind wir ja nicht.

00:32:41: Weißt du?

00:32:42: War das irgendwie nachvollziehbar?

00:32:45: Ich würde das Bild nochmal gerne anpassen.

00:32:48: Ich würde nämlich tatsächlich jetzt etwas anders sehen.

00:32:51: Ich glaube nämlich nicht, dass wir der allgemeinen Mediziner sind, der klassische Hausarzt, weil das für mich eher die Hausbank.

00:32:58: Die kann vielleicht, wenn du was am Herzen hast, kann auch der Hausarzt für dich deine Herz-OP machen.

00:33:05: Vielleicht geht es gut.

00:33:07: Meistens bist du danach halt tot oder hast halt keine Finanzierung genau dem, was ihr gerade machen möchtest und wir sind halt eher der wirkliche Facharzt, also der Fachchirurg genau für dieses Spezialist für das Thema.

00:33:22: Bei uns

00:33:23: ist ganzheitliche Beratung gesundheitlich betrachtet und auch finanziell.

00:33:29: Es ist eine metaphorische Hochgenuss heute.

00:33:35: Ich mach mal so ein Cover von euch wie Gray's Anatomy, dass ihr da so alles steht.

00:33:39: Oh ja, ich möchte gerne aber in so einem weißen Kittel sein und dann diese ... Du bist

00:33:42: Dr.

00:33:42: Dreamy, oder?

00:33:43: Nein!

00:33:44: Ja, dieser ist der Oberarzt.

00:33:46: Das war das Gray's Anatomy, ne?

00:33:47: Kevin is Turk.

00:33:49: Oh, von, ja, stimmt, von Scraps.

00:33:51: Ach so, stimmt.

00:33:51: Du hast Gray's Anatomy gesagt.

00:33:53: Ich war ihm viel bei Scraps.

00:33:55: Aber ist das der Fautel?

00:33:56: Dr.

00:33:56: McDreamy, Dr.

00:33:57: McDreamy ist doch ... Keiner von beiden.

00:34:00: So, pass auf.

00:34:01: Jetzt guck ich mal.

00:34:01: Kannst

00:34:02: du sein, Nicole?

00:34:02: Wie so ein Doktor.

00:34:03: Mach jetzt hier ein Foto.

00:34:04: Du bist Dr.

00:34:04: Dreamy.

00:34:05: Ich?

00:34:06: Ach so.

00:34:07: Nee.

00:34:10: Also, ich habe gelernt, anstatt aufzugeben, sollte man verstehen, warum das Nein gekommen ist, sich anpassen oder das Anpassen, was man vorzeigt und neu starten vor allem.

00:34:22: Genau.

00:34:23: Also, nicht aufgeben.

00:34:24: Rebecca hat genau verstanden, was wir gesagt haben.

00:34:26: Wir haben dafür ein bisschen länger gebraucht, aber die Message ist angekommen.

00:34:31: Ja, habt ihr denn für mich auch ein paar Praxis-Stories, bei denen aus einem Nein vielleicht ein Jahr geworden ist?

00:34:38: Ja, habe ich.

00:34:40: Und zwar meine eigene private Geschichte.

00:34:42: Allerdings ist daraus nie ein Jahr geworden, weil sich diverse Parameter dann verschoben haben.

00:34:47: Aber ich möchte zumindest dieses erste Nein einmal kurz erzählen.

00:34:51: Und zwar bin ich damals, habe ich ein Haus gefunden, das hat mir sehr, sehr gut gefallen.

00:34:56: Wir hatten die Niedrigzinsphase, das heißt wirklich... Zinsen von null bis anderthalb Prozent, super günstig konnte zu finanzieren, hieß aber auch, dass die Immobilienpreise sehr stark in die Höhe geschossen sind und die Preise deutlich über dem Wert der Immobilie lagen.

00:35:10: Jetzt bin ich also zu meiner Hausbank damals hingegangen.

00:35:12: Zu der Zeit habe ich sogar, habe ich da noch, ja, habe ich gerade noch sogar dort gearbeitet, also es war gleichzeitig auch mein Arbeitgeber.

00:35:21: habe dort einen Baufinanzierungsgespräch wahrgenommen bei einem Kollegen dort, der den ganzen Tag nichts anderes macht als genau diese Gespräche und hat mir dann relativ klar vermittelt, du pass auf, grundsätzlich kannst du dir schon ein Haus leisten, aber nicht dieses Haus, weil das ist einfach vom Wert deutlich unter dem Preis, der da am Preisschild an der Tür dran steht.

00:35:46: Das war dann so für mich.

00:35:48: Trotzdem, obwohl es eigentlich nur um die Immobilie selber ging, war das für mich aber aus Kundensicht in dem Moment, weil ich es auch zu dem Zeitpunkt vielleicht nicht besser wusste und mich da gar nicht intensiver mit beschäftigt habe, war das für mich ein Kevin Helms, kann sich keine Haus leisten.

00:36:03: Nur gar nicht.

00:36:05: Ja, weil einfach auch keine Lösung da war.

00:36:07: Es war einfach kein Lösungsansatz da.

00:36:09: So.

00:36:10: Hätte ich aber zu dem Zeitpunkt gewusst, wie viele gute Vermittler es möglicherweise am Markt schon gibt, dann hätte ich mir die Mühe gemacht und wäre mal weitergegangen.

00:36:17: Aber dieses Nein war dann für mich privat einfach so ein, ne, dann gucke ich gar nicht als weiter.

00:36:22: Wenn meine Hausbank das schon sagt, dann lass ich sein.

00:36:26: Das ist also genau, das unterstützt genau das, was wir vorhin schon mal kurz erklärt hatten, dieses Thema Vertrauen.

00:36:31: Wenn er das Nein sagt, dann sagt er Nein.

00:36:33: So, peng.

00:36:36: Das haben tatsächlich, also ich habe ganz viele Fälle, wo wirklich aus einem neuen Jahr wurde, aber einer, der bei mir auch sehr stark hingeblieben ist.

00:36:46: Es war eine Kundin, erstes Telefonat, weil wirklich ganz klar, ja, also wir haben schon mit der Hausbahn gesprochen, die sagt, nein, eigentlich, also eigentlich glaube ich gar nicht mehr dran, lass sich dieses Gespräch jetzt lohnen.

00:36:59: Also wir sind reingegangen wirklich mit dem ersten Satz so vor dem Gefühl her, dass man ganz klar gemerkt hat, Sie ist sich eigentlich relativ sicher, okay, der sagt mir jetzt gleich halt auch, das geht halt nicht und fertig.

00:37:10: Ja, das habe ich natürlich nicht gesagt, sondern das Erste, was ich in so einem Fall immer sage, ist, ich möchte mir die Sachen angucken, ich will mir das anschauen, ich kann nicht versprechen, aber wir werden alles probieren dafür und im Zweifel, wenn es noch nicht das Haus ist, ist es vielleicht das nächste.

00:37:25: Ja, es war nicht das nächste, es war nämlich genau das Haus, es war halt einfach nur eine andere Bank, die es brauchte, die ist... heute mega mega happy ist super dankbar immer noch.

00:37:34: also wenn ich mit der auch aktuellen das die sind jetzt schon ein paar jahre auch in dem haus wieder betritten wenn ich mit denen spreche immer merkt halt richtig das das war der riesen traum es sollte genau das halt sein und der war im kurzen moment war der zerplatzt und man kann ja eigentlich so ein luftballon nicht wieder zusammenflicken.

00:37:52: wir halt schon.

00:37:55: kennt ihr diesen trick wo du gerade luftballon sagst und wenn man den zerplatzen lassen Nein, mit Nivea-Creme.

00:38:00: Hä?

00:38:02: Ja.

00:38:02: Vorher den Ballon mit Nivea?

00:38:04: Luftballon.

00:38:05: An die Stelle, wo du die Nadel reinfummeln willst, machst du Nivea-Creme.

00:38:08: An die Nadel auch Nivea-Creme.

00:38:10: Dann schiebst du das da vorsichtig rein.

00:38:12: Und das ist alles tippi-toppi.

00:38:13: Das bleibt der Luftballon.

00:38:15: Ich kenne das

00:38:15: nicht mit Tesafilm.

00:38:16: Das heißt, wir sind ... Das heißt, wir sind die Nivea-Creme.

00:38:21: Wir sind nicht nur Ärzte, wir sind Ärzte mit Nivea-Creme.

00:38:23: So sieht's aus.

00:38:25: Ah, herrlich.

00:38:27: Das ist

00:38:30: eine Werbung von Nivea.

00:38:32: Da sind doch immer die Frauen, die ihre Schultern so einkreben.

00:38:35: Das muss Kevin machen.

00:38:37: Wieso ich, du?

00:38:38: Du hast die Schulter eh schon halb frei.

00:38:39: Wie soll ich hier dran kommen?

00:38:41: Mach du mal.

00:38:41: Du darfst nicht mal Rollkrankenpolo anziehen.

00:38:43: Zieh'n, zieh'n,

00:38:44: zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n,

00:38:45: zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n,

00:38:47: zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n,

00:38:49: zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n, zieh'n,

00:38:52: zieh'n, zie.

00:38:52: Ich glaube, ihr macht die nächste Folge zur Zeit.

00:38:54: Aber

00:38:54: kommen wir nochmal zurück.

00:38:55: Es gibt die Bank, es gibt die Bank und es gibt die Bank, aber es gibt nicht die Bank, die die Richtige ist, sondern wir werden sie finden.

00:39:03: Aus all dem, was da draußen an Banken so los ist.

00:39:09: So, zum Schluss.

00:39:10: Was gibt denn in unseren Hörern und Hörern mit, die vielleicht gerade einen Nein bekommen haben?

00:39:16: Ganz wichtig, nehmt das nicht persönlich und gibt vor allen Dingen nicht auf.

00:39:20: Das Nein heißt, wie wir das jetzt hier schon ganz häufig gesagt haben, das heißt halt nur eine Bank hat Nein gesagt, nicht, es wurde insgesamt zu eurer Finanzierung Nein gesagt.

00:39:30: Ja, auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen, das haben wir ja vorhin besprochen.

00:39:35: Entweder ist eine andere Immobilie eine Lösung oder vielleicht dann doch eine andere Bank, die genau die Immobilie unterstützen würde, die ihr euch im ersten Schritt rausgesucht habt.

00:39:45: Und wenn dann doch ein ganz dickes Nein da ist, ihr könnt euch wirklich gerade nichts leisten, dann muss man vielleicht noch irgendwelche Zwischenschritte gehen, vielleicht das Thema Eigenkapital nochmal anpacken, dass man ein bisschen was zur Seite legt.

00:39:56: Aber versucht euch irgendwelche Lösungen ranzuholen und wenn das die Bank nicht leisten kann, dann machen wir das.

00:40:04: Ja, vor allen Dingen das Wichtige ist, nicht aufzugeben, wenn man das erste Nein hatte, sich beraten lassen zu einem Vermittler zu gehen, kommt gerne zu uns.

00:40:17: Aber ich kann es nur von uns sagen, wir sitzen oft zusammen, auch wenn wir nicht örtlich in der Nähe sind, wir tauschen uns aus, überfälle und Es kommt immer wieder noch mal eine Idee, wo man vielleicht in dem Moment gar nicht dran gedacht hat.

00:40:33: So, und das ist das Schöne, wenn du zu einem Vermittler gehst oder zu einem Berater gehst, der mehr Einblick hat, wie nur der normale Bankberater seine Produkte sieht.

00:40:43: Du bist natürlich ganz anders aufgestellt.

00:40:46: Und es gibt meines Erachtens immer eine Lösung.

00:40:48: Und wenn die Lösung heißt, im Moment geht es nicht, so wie Kevin es eben sagte, können wir dem Kunden aber Lösungen aufzeigen, wie er denn schnellstmöglich dahin kommt, wo er hin will, nämlich in den Traum der eigenen vier Wände.

00:41:03: Ja, oder kurz gesagt ein Nein ist kein Ende, sondern eigentlich nur das Zeichen eine neue Route zu nehmen.

00:41:09: Genau.

00:41:09: Ich sage ganz gerne, es kommt ja häufiger mal von der Bank die Aussage, Nein, das geht nicht.

00:41:15: Wahrscheinlich einfach auf Grundlage der vielen Arbeit, die zu tun ist, wird da ein Wort gerne vergessen.

00:41:22: Das heißt nämlich in Wirklichkeit, Nein, es geht noch nicht.

00:41:29: So, unser Zasterfakt der Woche.

00:41:30: Etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa, etwa.

00:41:35: Aber fast die Hälfte davon kann später noch einmal realisiert werden.

00:41:40: Schon wahnsinnig, wenn man das so hört.

00:41:42: Aber zeigt halt nochmal, einfach dranbleiben lohnt sich.

00:41:46: Jetzt haben wir noch eine Neurobrick, das ZASTA-Tagebuch.

00:41:50: Ab jetzt gibt es jede Woche eine kleine Waregeschichte aus dem Finanzalltag.

00:41:56: Momente, die so verrückt sind, dass man sie fast nicht glauben würde.

00:42:00: Heute ist Sören dran.

00:42:03: Ich bin gespannt, was jetzt kommt.

00:42:05: Lies aus deinem Tagebuch.

00:42:07: Okay, wer geschmunt zählt schon wieder vor sich hin, da unten.

00:42:10: Irgendwas passiert da gleich.

00:42:11: Ach Quatsch, lehnt euch zurück und lauscht

00:42:15: ein bisschen.

00:42:16: Das ist wie so eine Traumreise.

00:42:17: jetzt so ein bisschen.

00:42:18: Augen zu und Buch.

00:42:20: Das ist mein Tagebuch.

00:42:22: Ja.

00:42:23: Das ist das schönste Tagebuch, was ich hier gesehen habe.

00:42:27: Ich möchte gerne mal dein sehen.

00:42:29: Ist das nicht defolge?

00:42:31: Ja.

00:42:32: Ist das flauschig?

00:42:34: Ja.

00:42:34: Natürlich.

00:42:36: Aber nur oben.

00:42:37: Unten nicht.

00:42:38: Doch unten auch.

00:42:41: Und jetzt.

00:42:45: Freitag, siebter November, zweitausendfünfzwanzig.

00:42:50: Sören, fünfundreißig Jahre

00:42:51: alt.

00:42:54: Liebstagebuch.

00:42:56: Es ist wieder einer dieser Freitage, an denen ich innerlich schwanke.

00:43:01: Dankbarkeit, wegen meiner Bankausbildung hier zu sein oder mich genau deshalb immer wieder für meinen Berufsstand fremdschweil schäme.

00:43:11: Ein ewiger Zwiespalt und eine Art Berufsidentitätskrise powered by Bürokratie.

00:43:17: Ich hatte diese Woche mal wieder Kontakt mit einer Bank und ehrlich, es war einer dieser Momente, in denen du merkst, dass Motivation und gesunder Menschenverstand offenbar nur noch optional mitgeliefert werden.

00:43:31: Eine einfache Anfrage, eine junge Familie, tolle Perspektiven, stabiles Einkommen, gutes Eigenkapital, eigentlich ein Selbstläufer.

00:43:39: Aber nein, die Bank hat geschafft daraus ein Drama in drei Akten zu machen.

00:43:44: Akt I, Verwirrung, Akt zwei Ablehnung, Akt drei Schweigen.

00:43:51: Die Begründung, ungefähr so aussagekräftig wie eine Wettervorhersage für zwanzigvierzig.

00:43:56: Und ich schwöre, ich habe sie dreimal gelesen, weil ich beim ersten Mal dachte, ich hätte Ero nie übersehen.

00:44:02: Begründung?

00:44:04: Keine.

00:44:05: Nur ein Satz so leer, dass er vermutlich aus einem KI-Generator für belanglose Absagen stammt.

00:44:12: Ich habe kurz überlegt, die Bank einfach zu fragen, ob sie selbst noch weiß, was sie da geschrieben hat.

00:44:16: Aber naja, Service Level ist inzwischen ein Lebensgefühl.

00:44:20: Irgendwo zwischen Steuerprüfung und Glühbirne wechseln.

00:44:23: Ein Rückruf dauert aktuell ungefähr so lange wie eine Schwangerschaft.

00:44:27: Nur ohne Happy End.

00:44:32: Und jedes Mal, wenn ich denke, Tifa kann es nicht mehr gern, findet irgendwo in einem Bankgebäude jemand eine neue Kellertür.

00:44:41: Ich schwank hier irgendwo zwischen Frust, Faszination und Mitleid.

00:44:44: Frust, weil ich mir denke, das kann doch nicht euer Ernst sein.

00:44:47: Faszination.

00:44:48: weil ich trotzdem spannend finde, wie kreativ Banken geworden sind, um Arbeit zu vermeiden, versteht sich.

00:44:55: Und Mitleid, weil ich früher mal Teil dieses Systems war.

00:44:59: Ohne die Ausbildung wäre ich heute nicht hier.

00:45:01: Aber manchmal würde ich sie in meinem Lebenslauf gerne mit einem Tip X behandeln.

00:45:07: Na ja, immerhin.

00:45:09: Nicole ist wieder aus dem Urlaub zurück, endlich!

00:45:12: Träume lassen sich bekanntlich ja besser im Timo setzen.

00:45:15: Wobei... Kevin geht ja bald schon wieder im Urlaub.

00:45:19: Kaum da schon wieder weg.

00:45:20: Selbst ernannte Internetsdarm im Dauer-Freizeit-Modus.

00:45:24: Ich glaub, der Mann hat solch viel gesagt.

00:45:29: Was?

00:45:31: Warte, warte ich noch mal für dich.

00:45:33: Wobei Kevin... Entschuldigung.

00:45:35: Wobei Kevin geht ja bald schon wieder im Urlaub.

00:45:37: Kaum da schon wieder weg.

00:45:39: Selbst ernannte Internetsdarm im Dauer-Freizeit-Modus.

00:45:48: Ist richtig.

00:45:53: Ich glaube, der Mann hat häufiger Sand zwischen den Zähnen als die Norden.

00:46:05: Was haben wir zwischen meinen Zähnen?

00:46:08: Sand

00:46:11: zwischen den Zähnen

00:46:12: als die Norden.

00:46:15: So was zwischen den Zähnen.

00:46:20: Memo an mich selbst.

00:46:22: Urlaubsabschaffung zu grüfen.

00:46:24: Alternativ Bankferien verlängern.

00:46:27: Aber bitte nicht mit der Bank abstimmen.

00:46:29: Sonst dauert's bis zwanzig, dreißig.

00:46:31: Liebe Grüße.

00:46:32: Dein Sören.

00:46:34: Boah.

00:46:35: Das war hart ein Stück Arbeit, ey.

00:46:37: Alter.

00:46:38: Frag mal mich.

00:46:39: Wieso?

00:46:40: Vor allem, wieso muss ich?

00:46:40: Wieso krieg ich da wieder?

00:46:42: Wieso hab ich keinen Eintrag gekriegt?

00:46:45: Du kriegst den

00:46:46: nicht.

00:46:46: Vielleicht haben wir den schon und wissen den nur noch nicht, Rebecca.

00:46:49: Der kommt wahrscheinlich in einer der nächsten Folgen.

00:46:53: Man muss sein Pulver nicht direkt von Anfang an schießen.

00:46:56: Okay, okay.

00:46:57: Das war Sörens erste Eintrag aus dem Zaster-Tagebuch.

00:47:01: Und ich glaube, in den nächsten Folgen werden wir dann noch ein paar andere Geschichten hören, von Kevin und von Nicole.

00:47:08: Ja, ich schreibe ein Tagebuch, weil ich am Strand lieg mit dem Cocktail in der Hand.

00:47:11: Da können wir mal einen drauf lassen und Sandsbischöne

00:47:13: ziehen.

00:47:13: Das geht doch mit der Vision Pro, habe ich gelernt.

00:47:15: Ja, das stimmt.

00:47:16: Aber das ist nicht ganz so das Feeling.

00:47:19: Kannst ja dich neben der Heizung setzen.

00:47:22: Mit

00:47:25: der Vision

00:47:25: Pro Brille im Sandgassen.

00:47:30: Frau Winkelmann, was

00:47:31: machen Sie da auf dem Spielplatz?

00:47:35: Ich warte auf den Händen.

00:47:36: Total besoffen wahrscheinlich

00:47:38: auch.

00:47:41: Das ist wie ein Bild für die Götter.

00:47:43: Nicole besoffen mit der Vision Pro auf dem Kopf.

00:47:45: Im Sandgassen auf dem Spielplatz in Kaplindford.

00:47:47: Wir

00:47:48: haben

00:47:49: gar keinen.

00:47:51: Ich sehe es vor mir.

00:47:52: Komm, wir müssen das hier beenden sofort.

00:47:58: Jetzt seid ihr dran.

00:47:59: Habt ihr schon meine Absage von der Bank bekommen?

00:48:02: Wie seid ihr damit umgegangen?

00:48:03: Schreibt es uns auf Instagram oder LinkedIn.

00:48:06: Vielleicht ist eure Geschichte bald Teil unserer nächsten Folge.

00:48:11: Oder in einem unserer Tagebucheinträge.

00:48:13: Wer weiß, wie kurios sie werden.

00:48:17: Gibt es jetzt jede Woche so einen Eintrag?

00:48:20: Ja.

00:48:21: Erst mal schon.

00:48:23: Also so lange bis uns die Zuhörer verlassen.

00:48:26: Genau.

00:48:27: Oder euch die guten Geschichten ausgehen.

00:48:29: Aber das passiert sich

00:48:30: dann nicht.

00:48:31: Das glaube ich auch nicht.

00:48:33: So, ich glaube heute haben wir vielen von euch ein bisschen Mut gemacht und vielleicht auch gezeigt, dass ein Nein von der Bank nicht das Ende ist, sondern manchmal einfach nur die falsche Tür.

00:48:43: Genau.

00:48:43: Lass uns einfach zusammen nach vorne gucken.

00:48:45: Wenn euch irgendwas bedrückt, kommt auf uns zu.

00:48:48: Ein Nein heißt nicht automatisch Nein.

00:48:50: Wir können so einen Nein immer retten und haben eine Lösung parat.

00:48:52: insofern.

00:48:53: Ja, sag Bescheid, meldet euch und lass uns in Kontakt gehen.

00:48:58: Genau.

00:48:58: Hinter der richtigen

00:48:59: Tür wandert oft

00:49:00: jemand, der so aussieht wie Kevin Sören oder Nicole.

00:49:03: Die

00:49:03: machen doch die Tür gleich wieder

00:49:08: zu!

00:49:08: Nein!

00:49:09: Den will ich nicht.

00:49:10: Gib mir jemand mit der Haare.

00:49:14: Ich sag ja.

00:49:14: Ich hab heute Mittag schon gesagt.

00:49:16: Andere fallen die Haare aus.

00:49:17: Ich krieg dich dazu, dass sie bei dir wieder wachsen.

00:49:20: Wenn du das sehen bekommst, dann ...

00:49:25: Dann möchte ich gerne ein Fokuhiller bei dir sehen, Sirren.

00:49:28: Also zu unserem Ausflug irgendwann werde ich Schütter organisieren für dich.

00:49:36: Hat Kevin nicht bald Geburtstag?

00:49:39: Ja, der kriegt auch Rande.

00:49:41: Da bin ich im Urlaub, da möchte ich

00:49:42: euch nicht sehen, nicht hören.

00:49:43: Aber ein Tag später bist du wieder da.

00:49:44: Nicht hören, nicht sehen, nicht riechen, nicht gar nichts.

00:49:46: Nee, eine Woche später.

00:49:48: Da möchtest du uns sehen, hören und jeden Tag mit uns reden.

00:49:51: Okay, kriegen wir hin.

00:49:52: Ich rufe dich mal an.

00:49:54: Morgens, Mittags und Abends.

00:49:55: Lass uns doch einfach einen Betriebsausflug machen.

00:49:59: Ja, können wir machen.

00:49:59: Nach Ägypten.

00:50:02: Stopp!

00:50:03: Warte mal, da bin ich ja.

00:50:05: Was?

00:50:05: Das

00:50:05: war der Sinn

00:50:06: der Sache.

00:50:07: Ach

00:50:08: so!

00:50:08: Wir legen

00:50:09: uns einfach still und heimlich neben dich

00:50:12: mit dazu.

00:50:13: Wo du gerade noch mal von deinem Urlaub sprichst.

00:50:16: Wer kümmert sich denn dann um die gelbe Tonne?

00:50:20: Sollen wir das machen?

00:50:21: Das ist dein Nachbar.

00:50:24: Nein.

00:50:25: Das war die Positonne,

00:50:26: ne?

00:50:26: Können wir jetzt aufhören und diese Folge bitte beenden.

00:50:29: Ich möchte jetzt meine goldene Tonne.

00:50:33: Das Thema ist auf jeden Fall, du hast eine goldene Tonne, okay, egal.

00:50:36: Das Thema ist emotional und mit allem durch.

00:50:40: Aber wir haben ja auch eine Folge wieder nächste Woche und nächste Woche reden wir dann über das Thema Anschlussfinanzierung.

00:50:49: Ja, aber da müssen wir auch wirklich versuchen, wieder ein bisschen knackiger durchzugehen.

00:50:53: Das hat ja jetzt wieder so lange gedauert heute.

00:50:55: Aber das wird, glaube ich, sehr, sehr cool.

00:50:56: Das betrifft ja nun mal auch... quasi jeden Finanzierer, also fern nicht durchfinanziert wird.

00:51:02: Deswegen zuhören,

00:51:03: darauf freuen.

00:51:04: Finanzierer.

00:51:06: Jeden Finanzierenden.

00:51:09: Genau.

00:51:12: Da

00:51:15: sind wir wieder.

00:51:20: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:51:22: Das war Zastan Zinsen.

00:51:23: Wir sehen uns nächstes Mal.

00:51:25: Bis nächste Woche.

00:51:26: Tschüss.

00:51:28: Tschüss.

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