Homestaging: Luxus oder Profit-Turbo für dein Haus? 🏠✨
Shownotes
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Unsere Finanzierungsexperten: Sören & Nicole Zu Gast: Inga Schwiedel Moderation: Rebecca
**Musik (Pixabay): ** Alex_Kizenkov · MondayHopes · PineAppleMusic
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00:00:10: Willkommen zurück zu Zassern Zinsen der Podcast.
00:00:13: Heute reden wir über ein Thema, das den Stress vieler Verkäufer reduzieren und den Wert vieler Immobilien massiv steigern kann.
00:00:20: Homestaging.
00:00:21: Eine Dienstleistung, die in Deutschland immer bekannter wird, aber noch viel zu wenigen wirklich bewusst ist.
00:00:27: Und dafür haben wir heute eine Frau da, die diesen Bereich seit Jahren mit echter Leidenschaft und einem beeindruckenden Lebenslauf prägt.
00:00:34: Inga Schwiedl.
00:00:36: Schön, dass du da bist.
00:00:37: Hallo, ihr Lieben.
00:00:39: Hallo, dass du da bist.
00:00:39: Hallo an Sören
00:00:40: und Nicole.
00:00:40: Hallo.
00:00:40: Hallo, liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe
00:00:43: liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe
00:00:44: liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe
00:00:48: liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love love.
00:00:59: Ja, ich danke euch recht herzlich für die Einladung und ich kann es kaum verstehen, dass mich noch nicht jeder kennt.
00:01:05: Ich bin Inga Schiedel und ich komme aus dem Speckgürtel von Magdeburg aus der Gemeinde Barleben in Sachsen-Anhalt und ich bin fifty Jahre alt, habe eine erwachsene Tochter, die immerhin schon neunundzwanzig ist und mein Mann hält es seit unglaublichen einunddreißig Jahren an meiner Seite aus und das ist ja schon eine Leistung.
00:01:28: Schlecht kann ich ja wohl nicht sein.
00:01:35: Im Prinzip geht es darum, dass ich schon von Kindheit an ein Baustellenkind war.
00:01:43: Also ich bin geprägt von Immobilien, ich bin im Burg aufgewachsen und die Baustelle meiner Eltern hat mich geprägt.
00:01:50: Ich habe also lieber mit Steinen gespielt als mit Barbipuppen.
00:01:54: Ich bin ein typischer Aussi.
00:01:57: Und uns prägt natürlich immer dieses Improvisation Talent.
00:02:02: Es gab nicht Viehbaumaterialien und wer morgens um fünf nicht am Bahnhof war und seine Fliesen abgeholt hat, der hatte eben keine Fliesen für das Bad.
00:02:11: Wir hatten das Glück, wir haben hellblau Fliesen bekommen.
00:02:13: Dafür bin ich heute noch sehr dankbar.
00:02:15: Und ja, das zieht sich so durch mein Leben.
00:02:19: Das Fliesendrama.
00:02:22: Damit fing es an.
00:02:24: Ich habe dann erleben dürfen, durch den Osten, dass wir nur eine bestimmte Anzahl an Berufsauswahl hatten und ich habe mich da so festgelegt auf das Lehramt Kunsterziehung, weil ich natürlich kreativ bin und wollte unbedingt den Kindern beibringen, wie man improvisieren kann und mit wenigen Materialien das meiste herausholen kann.
00:02:50: Und nach dem Studium, das ich in Magdeburg absolviert habe, habe ich mir gedacht, okay, es kam die Wende dazwischen, der Sozialismus mit dem Lehrplan ist jetzt auch nicht mehr meins.
00:03:02: Also habe ich mich ganz schnell selbstständig gemacht, habe damals auch meinen Mann kennengelernt.
00:03:06: Und für uns beide stand fest, jeder hatte tausend Euro in der Tasche, das ist unheimlich.
00:03:12: tausend Mark damals, Entschuldigung.
00:03:15: Was machen wir jetzt?
00:03:16: Ja, wir möchten uns als Freigeister entfalten und haben einen An- und Fährkauf gegründet.
00:03:23: Einen An- und Fährkauf muss man sich so vorstellen.
00:03:25: Wir hatten erst achtzig Quadratmeter und wir haben alles angekauft, was es anzukaufen gab.
00:03:30: Kleinigkeiten, Technik, also die Handys waren damals so groß, dass man an einer eigenen Stoffbeutel benötigte, um sie zu tragen.
00:03:38: Mit
00:03:38: so einer Antenne.
00:03:41: XXL Format.
00:03:44: Irgendwann platzte dieses Geschäft aus allen Nähten und wir mieteten uns in einer Tausend Quadratmeterhalle und kauften dann auch Möbel an.
00:03:56: Gebraucht Möbel, Antikmöbel, Trödel, Werkzeug, alles, was ihr euch vorstellen könnt, gab es bei uns in unserem Geschäft.
00:04:03: und das Schönste aber an diesem Geschäft waren tatsächlich die Haushaltsauflösungen.
00:04:09: Also ich liebte sie, ich war auch immer dabei, weil ich hatte Angst, mir entgeht irgendetwas.
00:04:14: Von den kleinen Schätzchen, mir ist nichts fremd.
00:04:18: Wir waren auf jedem Dachboden dieser Welt und wir haben Ecken entdeckt, von denen ihr gar nicht ahnt, dass es die überhaupt gibt.
00:04:26: Und das war eigentlich so meine Lieblingsaufgabe diesen Geschäftsjahren.
00:04:31: Aber ich habe immer wieder festgestellt, wenn wir dann mit der Immobilie fertig waren, gab es oft Tränen von den ehemaligen Hausbesitzern, weil sie mussten uns bezahlen.
00:04:44: Und ich habe dann immer gesagt, warum habt ihr dieses Haus nicht schon vorher komplett entrumpelt?
00:04:53: Weil diesen Preis, den ihr jetzt für diese Haushaltsauflösung an uns zahlen müsst, den hätte man ja auf den Verkaufspreis mit drauflegen können.
00:05:02: Und spätestens beim Notar gab es dann immer die Diskussion zwischen Verkäufer und Käufer.
00:05:08: Wer bezahlt dann jetzt die Haushaltsauflösung?
00:05:11: Und natürlich hätte man vorher entrümpelt, hätte man die Immobilie besser vermarkten können.
00:05:19: Und in diesen ganzen Jahren Habe ich mich immer drüber geärgert?
00:05:23: Wieso machen das die Leute so?
00:05:26: Und ja, die passenden Antworten habe ich nie gefunden.
00:05:31: So, und dann kam ich irgendwann zum Home-Staging auf die Idee.
00:05:35: Ich glaube, ich hatte erst mal einen Artikel gelesen in der Zeitung und habe mit meinem Mann wirklich diskutiert, es wird Zeit, nach zwanzig Jahren uns aus dem Geschäft zu verabschieden.
00:05:47: Lass uns das Geschäft verkaufen.
00:05:49: und lass uns trotzdem noch nebenbei Entrumpelungen machen.
00:05:53: Aber wir haben ja dann die Kontakte zu den Verkäufern.
00:05:58: Aber es war ein Umdenken für mich angesagt.
00:06:01: Und das war so dieser Startpunkt, wo ich überlegt habe, war ich es noch mal.
00:06:08: Ich war mittlerweile in einer Ausbildung zu gehen.
00:06:12: Ich habe mich also ausbilden lassen als Homestaterin über das Jahr zwei Tausend neunzehn.
00:06:18: Und war dann auch pünktlich fertig, als die Fledermaus das Schwein bis zu Covid-Zeiten.
00:06:27: Und wollte starten, aber irgendwie hat es da nicht so nicht funktioniert, weil ich durfte in kein Maklaboro, ich durfte in kein Möbelhaus.
00:06:36: Das war also eine Pionierarbeit für mich.
00:06:40: Diesen Begriff und dieses Tun, was ich umsetzen wollte, ich wollte starten, tatsächlich auch umzusetzen.
00:06:48: Ja, da ging es dann los für mich.
00:06:52: Der Kampf erster Auftrag war für mich grundlegend wichtig.
00:06:58: Ich brauchte der Bildmaterial für meine Website und das hat sich wirklich CEC gestaltet.
00:07:04: Heute haben wir jetzt bei der CEC.
00:07:07: Ich sitze immer noch hier und wie ihr seht, hat meine Idee Homestaging zu absolvieren, also diese Berufsausbildung zu absolvieren, tatsächlich Früchte getragen.
00:07:18: Und ich bin stolz darauf, diesen schönsten Beruf aus dem zu können.
00:07:24: Wahnsinn.
00:07:25: Wahnsinn.
00:07:26: Wirklich sehr beeindruckend, liebe Inga.
00:07:28: Du bringst echt so viele Erfahrungen aus den verschiedensten Bereichen mit.
00:07:32: Also es ist wirklich schön zu sehen, wie du dann auch Immobilien präsentierst oder in die Präsentation gehst.
00:07:41: Hat man das vorher ja auch noch nicht so wirklich gesehen.
00:07:43: Homestaging gibt es glaube ich auch noch nicht so lange.
00:07:47: Also bei uns hier in der Region, ich kenne keine.
00:07:51: Aber ich glaube bei Kevin, bei euch in der Region, ist...
00:07:54: Wir haben jemand, der das macht, aber es ist ja trotzdem, es ist ja noch gar nicht häufig so ein Thema.
00:07:59: Also ehrlicherweise in den Köln, bei denen exposeste ich häufig von Mark Lanze und den Fotos.
00:08:05: Da war auf jeden Fall niemand zum Homestaging drin.
00:08:07: oder diejenigen, die das macht oder der, der das macht, macht das ganz schön schlecht.
00:08:12: Also ich finde auch
00:08:12: super,
00:08:13: also man merkt halt einfach bei dir, bei dir ist das nicht ein Beruf, sondern du machst das halt eher als Berufung und mit ganz viel Leidenschaft.
00:08:21: Und das macht ja auch extrem viel aus.
00:08:22: Und wenn man das in der Form macht, dann hat das natürlich auch für alle Seiten ein super Effekt.
00:08:28: Definitiv.
00:08:30: Und Homeseaching gibt es tatsächlich schon länger, als du denkt.
00:08:33: Anfang der zweitausender in Deutschland.
00:08:36: Und seit twohundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:09:06: Wer kommt denn auf dich zu, mal eben so eine kurze Frage, der verkaufen möchte oder der Markler?
00:09:13: Das ist tatsächlich die Unterstück, nicht?
00:09:16: Also dadurch, dass Homestead Ring noch nicht so bekannt ist, gerade bei der älteren Generation, die ihr verkaufen möchte, kommt dann der Markler.
00:09:24: Aber ich habe natürlich auch schon mit einigen Privatpersonen zusammengearbeitet, die dann etwas jünger waren und unbedingt station lassen wollten, weil sie den Mehrwert erkannt hatten und natürlich auch Bauträger, Investoren, Fix and Flipper.
00:09:39: Also unterschiedlichste Kategorien im Prinzip die ganze Immobilienbranche, die entweder Miet Musterwohnungen oder auch Verkaufsobjekte anbietet.
00:09:49: Und die schnellstmögliche natürlich vermarkten möchte.
00:10:00: Inga, als unser Gast hast du heute die Ehre.
00:10:03: Was war dein Homestaging-Fail der Woche?
00:10:06: Ja, eigentlich könnte ich mich jetzt überziehen über mehrere Stunden.
00:10:12: Aber das Kraft, das ich hier erlebt habe, war tatsächlich eine Geschichte, die ich einfach nicht vergesse, weil sie für mich so Nachhinein, also wenn ich heute noch darüber nachdenke, ärgere ich mich und hier die Halsader wächst.
00:10:27: Also es gab tatsächlich einen Makler, der mich anrief und meinte, ich hab jetzt einen Rentnerpärchen für dich.
00:10:35: Wir möchten ausziehen, sind schon vorbereitet.
00:10:38: Schau dir ja die Immobilie an und fahr da mal hin.
00:10:41: Wir möchten eine Eigentumswohnung im Süden von Deutschland kaufen.
00:10:44: Und da könnte man stationen.
00:10:46: Und natürlich war ich sofort da zur Besichtigung.
00:10:50: Und dann geht es ja schon los, die Tür geht auf.
00:10:53: Und das Erste, was ich roch war, cool.
00:10:56: Frisch gekochter Kohl.
00:10:57: Und das ist ein Dufterlebnis, also liebe Zuhörer, kocht niemals.
00:11:02: Wenn jemand zur Besichtigung kommt, kein Fisch, kein Kohl, bitte nicht.
00:11:06: Am besten gar nicht.
00:11:08: Nur Salat.
00:11:09: Gar nicht.
00:11:10: Nein, so.
00:11:11: Und dann habe ich natürlich eine leer geräumte Immobilie erwartet.
00:11:15: Aber... Es standen in jedem Raum Umzugskartons, auseinandergebaute Möbelbettenteile, also recht ja unordentlich, aber ich habe mir gedacht, okay, das kommt noch weg, das ist nicht das Problem.
00:11:28: Und dann kam ich aber ins Wohnzimmer und das Wohnzimmer war noch komplett mibliert mit allem, was dazugehört, von Porzellanfiguren, Hirschgewangen, also die Couch, gemusterte Kissen, Karriert geblüht, gestreift, alles, was man sich bevorsteht.
00:11:45: Und ich dachte, okay.
00:11:48: Und eine dritte Person war im Raum, das war der Sohn.
00:11:50: So um die Vierzig.
00:11:52: Saß schon mit dieser Haltung da, mit dieser Anti-Haltung.
00:11:57: Was will die denn hier?
00:11:58: Ja, und da habe ich dann gefragt, ja, ich bin Frau Schiele, habe mich vorgestellt und sie möchten jetzt ausziehen zum Sohn, kübergangsmäßig.
00:12:08: Und der Sohn winkte gleich ab, das würde jetzt doch nicht gehen, er hätte Stress mit seiner Frau und die Eltern müssten noch hier wohnen bleiben.
00:12:15: Da hat mein Kopf natürlich sofort umgeschaltet, okay, die Eltern müssen noch hier wohnen bleiben, aber sie hatten schon alles eingepackt bis aufs Wohnzimmer.
00:12:22: Und da kam natürlich meine Frage, ja, und der Immobilienmakler soll ja in der nächsten Woche Fotos machen.
00:12:28: Und sie möchten ja den höchstmöglichen Gewinn für dieses Objekt bei die Eltern, möchten natürlich umziehen und brauchen dieses Geld.
00:12:37: Und der Sohn meinte, ja, der Makler könnte doch jetzt hier Fotos machen, das ist überhaupt kein Problem.
00:12:42: Und da habe ich versucht, vorsichtig zu erklären.
00:12:45: Ich muss ja sehr wertschätzend sein, ob er sich dann vorgibt, wie diese Verlust wirken, wenn jetzt hier in jedem Raum tausende Kartons stehen.
00:12:55: Man sieht ja den Grundriss des Hauses nicht, sprich die Größenverhältnisse.
00:13:01: Dann habe ich zu Ihnen gesagt, stehen Sie doch bitte auf und wir machen jetzt ein Foto auf Ihrem Handy und schauen sich einfach mal diesen Wohnraum aus der Türöffnung an, würde ich das Wohnzimmer.
00:13:12: Fällt Ihnen irgendetwas auf?
00:13:15: Nö.
00:13:16: Wo schauen Sie zuerst hin?
00:13:17: Ach ja, die bunten Küssen und die Geweihe und die achtzehn Standuern auf dem Kamin, sage ich aber, sehen Sie die Raumgröße, wie das ein Wohnzimmer ist?
00:13:28: Ich muss ja dann auch sehr wertfetzend und vorsichtig sein, weil es war halt der persönliche Geschmack.
00:13:34: Und ihn darf ich nicht fordscheilen, aber es geht ja um die Vermarktung.
00:13:37: Und ich hatte das immer im Hinterkopf.
00:13:41: Und dann kam diese Anti-Haltung, und ich habe dann vorsichtig gesagt, könnten wir doch nicht schon etwas wiederräumen, einräumen, wenigstens für die Besichtigung oder für die Maklerfotos einige Bilder abhängen.
00:13:54: Nein, das wäre dann ungemütlich.
00:13:56: Ja, diese Uneinsucht überhaupt darüber nachzudenken, man will ja den höchsten Preis erzielen.
00:14:06: Aber diese Anti-Haltung, diese Faulhalt, warum soll ich denn die Kartons in die Garage bringen?
00:14:12: Warum soll ich denn aufräumen?
00:14:14: Die Deckel-Lampen waren schon abmontiert.
00:14:16: Es standen irgendwo Nachtgeklampen auf den Waschbecken.
00:14:20: Ja, und da bin ich dann an meiner Grenzen geraten und habe gedacht, warum?
00:14:25: Es geht erst nicht.
00:14:26: Es ist A. Auch sein Erbe.
00:14:29: B.
00:14:30: Die Eltern hatten sich darauf verlassen, haben dann alles wieder ausgepackt.
00:14:33: Ich weiß nicht, ob die armen Leute da immer noch sitzen.
00:14:36: Und da kann ich immer nur sagen, die Erben verderben es.
00:14:44: Ich habe mit dem Makler telefoniert, er war danach, er hat nichts gemacht, also der Sohn nicht.
00:14:49: Die älteren Leute konnten das körperlich auch nicht mehr, aber da war ich schon traurig, diese Ignorant.
00:14:57: Weil er ist der einzige Sohn, den Eltern nicht helfen zu wollen, aber nachher die Einkommenswohnung erben zu wollen, die es wahrscheinlich immer noch nicht gibt, weil die armen Eltern sitzen immer noch auf der Couch.
00:15:07: Das war für mich
00:15:11: ganz schöne Horrorfilmkulisse, die du da beschreibst.
00:15:15: Ja.
00:15:16: Eindeutig, aber da braucht es dann halt eigentlich Profis, aber so wie du es halt beschreibst, man muss sich darauf einlassen, wollen und auch können, dann halt von jemandem, der damit geschulten Blick drauf schaut, der dann halt sagt, das wäre anders wahrscheinlich schöner und besser.
00:15:33: Definitiv.
00:15:35: Und ich habe ihm ja auch erklärt, was ich tue und ganz vorsichtig Stück für Stück.
00:15:39: und wo wäre das Problem für die wenigstens Fotobegleitung des Marklers, da einige Sachen umzuräumen, wenigstens die Kissen von der Couch zu nehmen.
00:15:48: Nein, es wäre dann ungemütlich.
00:15:49: Ja, das war...
00:15:51: Guten Morgen.
00:15:53: Da komme ich dann auch nicht weiter und da kann ich auch lieber nicht sein.
00:15:57: Ich habe da eine ganz, ganz lange Zunschnoa und aber letztendlich tut es mir für die beiden leid und der Magler hatte eben dann eben die Fotos, die er hatte.
00:16:08: Ja, aber dann weißt du ja, was manche Menschen als gemütlich empfinden oder wir können es noch viel mehr verstehen jetzt wie vorher, glaube ich.
00:16:17: Das stimmt.
00:16:17: Unglaublich.
00:16:19: Geschmäcker sind unterschiedlich.
00:16:24: Bevor wir gleich mit Inga tief in die Welt des Home Stagings einsteigen, gibt's natürlich auch heute wieder das Zastertag hoch.
00:16:32: Eigentlich würde an dieser Stelle Kevin live aus seinem Urlaub berichten, aber ich glaube, der befindet sich mittlerweile in der dritten Stufe der Erholung und weiß gar nicht mehr, wie ein Mikrofon aussieht.
00:16:43: Deshalb übernimmt heute wieder Sören.
00:16:45: Und ich sag's ganz ehrlich, wenn Kevin uns Urlaubsfelds liefert, liefert Sören und Bank, Bürokratie und Motivationsfelds.
00:16:53: Und das ist mindestens genauso unterhaltsam.
00:16:56: Ja, muss ich ja leider, weil Kevin einfach seinen Job nicht erfüllt, immer noch nicht wieder
00:17:00: zurück ist.
00:17:01: Danke für nichts,
00:17:01: Kevin.
00:17:01: Danke für nichts.
00:17:02: Ganz toll, ganz toll.
00:17:03: Also, wenn du ab nächste Woche da bist, ne, du machst hier alles.
00:17:06: Wir freuen uns drauf.
00:17:08: Kommt mal wieder nach Hause.
00:17:09: Oh, ja.
00:17:12: Ohne Kevin.
00:17:13: Genau, also... Ja, ich habe natürlich was mitgebracht.
00:17:17: Wir erleben ja tagtäglich was.
00:17:19: von daher.
00:17:19: Ich lese euch mal gern vor.
00:17:20: Mittwoch, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November,
00:17:31: der November,
00:17:31: der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der November, der Denn, und das habe ich vor ein paar Tagen wieder in einem Politor gehört, Leistung hatte in Deutschland ja angeblich keinen Wert mehr bzw.
00:17:50: lohnt sich nicht.
00:17:51: Und ganz ehrlich, ja, da ist was dran.
00:17:53: Vor allem, wenn ich wieder mit einer Bank zu tun habe, bei der der Mitarbeiter so klingt, als würde er während des Gesprächs aktiv energiesparen.
00:18:02: Also so richtig aktiv.
00:18:05: So nach dem Motto, ich möchte nicht sprechen, ich möchte jetzt gern ruhen.
00:18:10: Ich brauche deine simple Rückmeldung, eine einzige, nicht weltbewegendes.
00:18:14: Keine Raketenphysik, keine Anfrage aus der Quantenforschung, nur Einsatz.
00:18:19: Ein einziger.
00:18:21: Und was macht der Bankberater?
00:18:22: Er schreibt mir fortwörtlich danach.
00:18:25: Ich meld mich dazu, sobald ich kann.
00:18:28: Ich dachte, Junge, wenn du dich erst meldest, wenn du kannst, ist Kevin vermutlich im Urlaub.
00:18:33: Also im nächsten.
00:18:35: Aber das Beste war, ich rufe irgendwann an und der Kollege sagt an dem Ernst, ich bin nicht zuständig.
00:18:41: Da frage ich mich nur, für was bist du dann zuständig?
00:18:44: Für die Pflanzen?
00:18:45: Luftfeuchtigkeit im Gebäude?
00:18:46: Für nichts tun?
00:18:48: Oder haben wir jetzt in Banken auch Homestaging?
00:18:50: Nur halt andersrum.
00:18:51: Man stellt halt Leute hin, damit der Raum nicht leer wirkt.
00:18:55: Und genau das meine ich mit Leistung lohnt sich nicht mehr.
00:18:58: Je weniger manche machen, desto gemütlicher scheint es zu werden.
00:19:02: Ich sag's dir, liebes Tagebuch.
00:19:04: Manchmal denke ich, ich werde mit gar nichts tun weiter, weil dann merke ich auch irgendwie, dass man mit gar nichts tun halt auch keine Familien hilft, ihren Traum vorm Zuhause umzusetzen.
00:19:14: Und dafür lohnt es sich dann doch wieder.
00:19:16: Memo an mich selbst.
00:19:18: Auch wenn es manchmal so wirkt, als würde Leistung in diesem Land irgendwo in der Ecke sitzen und still vor sich hin weinen, Ich weiß, warum ich es trotzdem mache.
00:19:25: Nicht für Banken, nicht für Rückrufe.
00:19:27: Und ganz sicher nicht für irgendwelche Formulare, die aussehen, als während sie in den Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr
00:19:49: die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr
00:19:52: die Jahr die
00:19:53: Jahr die Jahr.
00:19:53: Du hast Kevin nicht so viel gedrackt.
00:19:55: Ja, ja, zwischendurch.
00:19:56: Das ging.
00:19:57: Kevin kriegt erst, wenn er auf dem Nächste war.
00:20:00: Warte ab.
00:20:01: Und jetzt widmen wir uns eine Leistung, die wirklich sichtbar ist.
00:20:04: Homestaging.
00:20:05: Denn da merkt man sofort, wenn wirklich jemand arbeitet.
00:20:12: Inga, viele haben ja bei dem Begriff Homestaging direkt Dekoideen im Kopf.
00:20:16: Was ist Homestaging wirklich und was ist es nicht?
00:20:20: Also Homestaging, ich merke auch, bei dir ist ein Zungenbrecher.
00:20:23: Viele kennen ihn mit dem Plan.
00:20:26: Home ist jedem klar, was es bedeutet, Staging auf die Bühne bringen.
00:20:30: Wir bringen also Immobilien auf die Verkaufsbühne.
00:20:33: Das bedeutet, Homestaging ist eine Vorbereitung, ein Marketing-Tool für die perfekte Vermarktung einer Immobilie durch professionelle Inszenierung.
00:20:45: Viele verwechseln das immer mit Dekorieren oder mit einer Inneneinrichterin, aber wir sind keine Inneneinrichter, die für eine Person arbeiten und ganz speziell im Prinzip abliefern, weil die Person pink, grün gepunktet haben möchte, sondern wir staging tatsächlich die Immobilie und bereiten sie für die perfekte Vermarktung vor.
00:21:13: Das bedeutet, wir optimieren die Raumgröße.
00:21:16: Das heißt, der Grundtriss ist wie bei dem vorhin genannten Beispiel nicht aufsichtbar, wenn da die Anbauwand eichrostikal noch steht und uns mindestens zehn Quadratmeter des Raumes spielt.
00:21:28: Deshalb achten wir darauf, dass wir die Raumgröße optimieren, indem wir natürlich moderne Möbel, die zeitgemäß sind, stellen, die natürlich kleiner sind als die berühmt berüchtigte Schrankwand.
00:21:41: Wir stellen Platzhalter hin, dass sich der zukünftige Käufer die Raummaße ganz genau vorstellen kann.
00:21:49: Das ist Verkaufspsychologur.
00:21:52: Ja, also beim Betreten des Raumes sollen Emotionen entstehen und es ist im Unterschied zu einer bewohnten Immobilie, also so wie wir alle eingerichtet sind, auch ich persönlich, der Unterstift besteht eben darin, dass privates Wohnen Anders ist, als wenn wir in die Vermarktung gehen und die Immobilie für die Vermarktung vorbereiten.
00:22:16: Weil jeder hat natürlich eine private Vorstellung, wie er wohnen möchte, was er persönlich als gemütlich empfindet.
00:22:23: Manche haben immer enksporistisch eingegrichtet.
00:22:25: Manche haben halt tausende Sachen, so wie ich.
00:22:28: Ich bin Sammlerin, ich möchte dann aufstetschen.
00:22:31: Das gebe ich zu.
00:22:32: Deshalb finde ich immer sehr wertschätzt.
00:22:35: Wenn es darum geht, nicht den persönlichen Einrichtungsziel zu bewerten, sondern wenn ich eine Immobilistik an eine breite Zielgruppe denke.
00:22:46: Also wir bekommen vom Makler oder vom Auftraggeber genau die Zielgruppenorientierung.
00:22:53: Wer soll kaufen?
00:22:54: Wie alt sind die Leute?
00:22:56: Was ist die Zielgruppe?
00:22:57: Wer könnte hier wohnen?
00:22:58: Und dann gehen wir an die Konzepterstellung.
00:23:01: Wir erstellen also ein Smart-Konzept, ein Lichtkonzept.
00:23:06: In einer Immobilie habe ich mal vierzehnt Beckenlampen montiert.
00:23:10: Und natürlich kommen da pro Raum noch Stehleuchten zu schleuchten dazu, einfach um durch Licht Raumgröße optimieren.
00:23:20: Das ist ein wesentlicher Verkaufsfaktor, weil Lichtfaktor auf Immobilien.
00:23:26: Und wenn man überlegt, was wieder Quadratmeter heute kostet, möchten wir natürlich auch die Quadratmeter so aufzeigen, dass sie optimiert schon auf den Fotos aussehen.
00:23:36: Und viele denken, wir kommen da mit einer Couch einem Teppich, werfen da drei Kissen drauf und dann ist die Immobilie fertig.
00:23:44: Aber bei Weitem nicht, weil wir erstellen, wie gesagt, ein Farbkonzept.
00:23:49: dass das Hirn bei der Besichtigung ruhig wird.
00:23:53: Also wir haben da nicht geblümt, kariert, getupft oder verschiedene krasse Farben, sondern wirklich achtzig Prozent Monochrom.
00:24:02: Das ist natürlich als Konzept an die Immobilie anlehnen.
00:24:06: Habe ich eine moderne Immobilie, habe ich einen Altbau.
00:24:10: Wie sind die Badfliesen gestaltet?
00:24:12: Habe ich dunkelgrüne Fliesen?
00:24:14: Muss ich natürlich das Farbkonzept dementsprechend auch anpassen.
00:24:18: Und da kommen immer die meisten Fragen,
00:24:21: warum
00:24:22: sollte ich die Immobilie vorbereiten?
00:24:25: Es geht einfach darum, dass es wertschätzend ist für den Verkäufer und für den Käufer, weil wenn man den der sich jetzt an der Haustür befindet und er möchte die Energierbesichtigen schon begrügt mit den Worten.
00:24:41: Wir haben extra für sie so eingerichtet, wie eine Vorstellung haben, wie es sein könnte, für zukünftig zu wohnen.
00:24:49: Dann werden die Augen schon groß und die Wertschätzung für denjenigen, der besichtigt, ist natürlich ganz klar sofort vorhanden.
00:25:01: Es geht im Prinzip beim Homestaging darum, dass wir entpersonalisieren, dass wir auch zeigen, wie könnte es sein, modern zu wohnen.
00:25:11: Natürlich immer mit viel Fantasie.
00:25:13: noch für Dänigen, der kaufen oder mieten möchte, dass er seine eigenen Vorstellungen auch mit einbringen kann, als wir drücken unser Einrichtungskonzept keinem auf.
00:25:23: Aber versuchen es wie in einem Hochglanzprojekt Prospekt oder wie in einem Hotelprospekt dastehen zu lassen, dass die Immobilie und diese Emotionen weckt, wie sie auch wecken soll.
00:25:37: Also die optische Wertschätzung.
00:25:39: Weil jede Immobilie ist schön.
00:25:42: Das ist so mein Leitspruch.
00:25:44: Und wir kitzeln eben diese Schokoladenseite aus jeder Immobilie heraus.
00:25:49: Was wir nicht dürfen und was wir auch nicht machen, betäuschen.
00:25:53: Also, wenn die Immobilie leider nicht stagingfähig ist, das heißt, die ist nicht vorbereitet, die Leute haben nicht mal Lust, die Immobilie vorher zu streichen, dann können wir auch nicht zaubern, weil wir können keine neuen Möbel oder Bilder an eine Wand hängen, die komplett verdreckt ist.
00:26:11: Und wenn derjenige dann schon zu Paul ist, die Immobilie vorzubereiten, was natürlich auch wir übernehmen könnten, das ist überhaupt kein Problem, dann hilft auch das beste Staging nicht.
00:26:22: Ja, und das ist eben der Unterschied zum bloßen Dekorieren.
00:26:25: Wer Dekorieren dauert nachher, das sind so die letzten Stunden, wo wir dann den Feinschliff machen.
00:26:32: Aber im Prinzip geht es darum, die Immobilie und zwar jeden Raum so perfekt zu inszenieren.
00:26:39: Es ist eine Inszenierung, dass die Tür aufgeht und jeder sagt, boah ja.
00:26:45: So könnte ich mir vorstellen, so will ich wohnen und diese Immobilien will ich unbedingt kaufen.
00:26:50: Das ist das Ziel.
00:26:53: Total spannend.
00:26:54: Also wenn ich überlege, wir sind ja auch regelmäßig in Immobilien drin von Kunden, die sich dann überlegen, das möchte ich gern kaufen.
00:27:03: Wie häufig gehe ich in eine Immobilie rein, wo ich genau dieses Gefühl gerade nicht habe.
00:27:09: Wo ich mir dann eher so, wenn ich mich früher erinnere, wo ich mir Wohnungen auch zur Miete angeschaut habe, da bist du reingegangen, entweder warst alles komplett noch, wurden nicht gestaltet, halt für die Person, die gerade da gelebt hat, genau passend.
00:27:24: Aber wo man sich selbst denkt, also so würde ich auf jeden Fall nicht wohnen wollen und dann fällt es manchmal ja total schwer sich dann vorzustellen.
00:27:30: Wie könnte es denn aussehen?
00:27:32: oder das andere Extrem ist dann, das steht schon alles zusammengepackt in Umzugskartons, macht das auch nicht besser.
00:27:38: Und selbst finde ich, wenn es ganz leer ist, ist es ja auch immer schwierig, weil dann hat man sogar kein Gefühl dafür, passt das jetzt rein, könnte das reinpassen.
00:27:46: Also ich kann mir das schon sehr gut vorstellen, dass das natürlich auch für jemanden als Käufer, der reingeht, schon eine ganz andere Geschichte ist, wenn ich zumindest schon mal so ein erstes Gefühl dafür bekomme, was könnte da reinpassen, wie könnte das am Ende aussehen.
00:28:00: dass dann die eigenen Vorstellungen, die eigene Umsetzung noch mal ein bisschen anders ist, glaube ich, jedem klar, aber allein mal so ein anderes Gefühl dafür zu bekommen, wie kann ich diese Immobilie sehen?
00:28:10: Ja.
00:28:12: Psychologisch betrachtet, was ja die wenigsten wissen, dass leere Räume kleiner wirken, tatsächlich kleiner und leere Räume stressen den Kopf, weil bei der Besichtigung fragt sich jeder, ob Mann oder Frau, wie stelle ich meine Möbel, passt hier mein Bett rein.
00:28:29: Brauche ich neue Möbel?
00:28:31: Oh Gott, hier ist keine Küche.
00:28:32: Passt meine Küche oder muss ich eine neue Küche kaufen?
00:28:34: Also leere Räume stressen uns tatsächlich noch mehr und wirken einfach kalt.
00:28:42: Na ja, wir sehen es ja auch selber.
00:28:44: Also du bist natürlich genauso wie wir oft genug in fremden Häusern und Gefilden unterwegs.
00:28:50: Ob wir wirklich drin sind oder ob wir nur Bilder sehen, die der Makler uns schickt oder gegebenenfalls der Eigentümer selber.
00:28:57: Aber eine Homestagerin, so wie du es erzählst, so wie du es lebst, bringt natürlich ganz, ganz viele positive Dinge mit sich.
00:29:07: A. Kann der Verkäufer einen höheren Verkaufspreis gegebenenfalls erzielen.
00:29:13: Du hast Menschen, die sich das Objekt angucken, die direkt vielleicht auch sich sicherer fühlen oder ein gutes Bauchgefühl haben.
00:29:21: Der Makler kann das Objekt besser präsentieren.
00:29:25: Also ich wüsste nicht, warum ich dich, wenn ich verkaufen wollen würde, nicht einladen würde, um meine Immobilie zu verkaufen.
00:29:32: Und ich glaube, dass das Thema immer, immer mehr kommt.
00:29:36: Weil so wie eben Sören schon sagte, du kommst ja manchmal in Häuser rein, wo du dir
00:29:40: denkst.
00:29:41: So wohnen,
00:29:42: Leute.
00:29:45: Wir haben noch regelmäßig, bekommen wir Exposé und Magland zugeschickt, da gucke ich mir die Bilder und denke mir... Boah, ist das schrecklich.
00:29:52: Boah, ist das schrecklich.
00:29:54: Es wird immer schrecklicher.
00:29:56: Also mein Horror, also meistens immer die Badezimmer und dann ist immer so, boah nee, wirklich muss das sein.
00:30:02: Und also das macht ja schon viel auch her, wenn man dann einfach sehen kann, wie kann das dann halt aussehen.
00:30:09: Und bei manchen ist es ja dann wirklich, da werden die Bilder in schlecht gemacht mit dem Handy, am besten noch, wenn es abends spät ist und ja, nichts aufgeräumtes.
00:30:19: Aber sehr gut ist auch noch, wenn der Markler dem Interessenten sagt, lieber Interessent, du hast doch so viele Fotos heute gemacht.
00:30:25: Kannst du mir die vielleicht mal schicken?
00:30:27: Die brauche ich für die Bank.
00:30:30: Dann auch sehr geil.
00:30:31: Und ich sehe ja auch meine Süße in den Exposés, was sich da teilweise abspielt und es ist wie bei Tinder.
00:30:41: Wisch weg, also wenn man seine Wunschsummer als Käufer eingibt, sagen wir mal, Summe x, fünfhunderttausend und sieht, was da für fünfhunderttausend auf dem Markt angeboten wird, kann mir keiner erzählen, dass die Leute Hurra schreien und sagen, oh, die möchte ich unbedingt besichtigen, diese Immobilie.
00:30:59: Die sieht ja so toll aus.
00:31:00: Also da steht der Toilettendeckel offen, der Wöscheständer ist noch parat, da kann ich meine Wösche direkt positionieren und was man so sieht.
00:31:08: Auch KI hilft dann nicht immer, weil ich höre immer öfter, wir können ja das mit KI animieren.
00:31:16: Das Grundproblem ist aber, wenn jemand in die Immobilie dann tatsächlich kommt zur Besichtigung, hat er die KI-Bilder ja eigentlich noch im Hinterkopf und dann geht die Tür auf und der Kohl wurde gerade frisch gekocht oder der Hundeduft weht einen entgegen und dann ist man ja schon im Prinzip verstört.
00:31:34: bevor die Flurtür aufgeht und dann sieht man den Innenraum, der eben nicht so schön KI generiert ist, weil die Bilder sind, die erlöschen dann auch sofort im Kopf.
00:31:44: Das ist das Grundproblem,
00:31:48: dass das jetzt so gesehen wird, mit KI können wir ja alles verbessern.
00:31:53: Ein wunderbares Tool, Bilder zu animieren und die Räume hell wirken zu lassen.
00:31:58: Aber die wahre Beschwerung ist ja dann, wenn man dann den Weihnachtskarton aufmacht, in dem sich die Tür öffnet.
00:32:05: Und der Karton ist entweder leer.
00:32:07: Und teilweise auch viel schlimmer auch.
00:32:09: Also wenn ich mir vorstelle, ich gucke mir ein Exposé an, wo die Bilder mit KI aufgehübscht sind und gehe dann in die Wohnung und stelle dann fest, okay, ist das viel weniger.
00:32:20: Du kaufst ein Auto, das wurde mit KI bearbeitet, das weiß ich nicht.
00:32:25: Ein schöner roter Ferrari von mir aus, wenn wir ganz klassisch unterwegs sein wollen und dann ist es, weiß ich nicht, irgendwas anderes Rotes von mir aus, ne?
00:32:34: Aber ich glaube, dann ist dieser Enttäuschungsfaktor, der ist ja immer viel größer, weil du so wie du es halt sagst, ne?
00:32:39: Du gehst mit der Erwartung rein, das jetzt, du gehst da rein und sieht genauso aus wie auf dem Bildern.
00:32:44: und tatsächlich ist es aber viel schlimmer, dann wär's wahrscheinlich fast sogar besser schon zu sagen, ich nehm halt die realistischen Bilder, wenn zumindest keiner am Ende des Tages enttäuscht.
00:32:55: Und wie läuft dann ein typisches Staging bei dir ab?
00:32:58: Also vom ersten Kontakt bis zu den fertigen Fotos?
00:33:01: Also im Prinzip arbeite ich immer so wie auch die anderen Stägerinnen, entweder lassen wir uns vorher Fotos oder Videos der Immobilie zusenden, gerade wenn der Interessent weiter weg wohnt und dann erscheide ich vorher ja oder nein, man kann stationen oder ich kann nicht stationen, wenn die Immobilie nicht so den Standard hat, den wir uns wünschen, um diesen Effekt erzielen zu können.
00:33:22: Dann gucke ich mir die Immobilie natürlich vor Ort an, mache eine Besichtigung entweder mit dem Verkäufer, mit dem Makler, je nachdem und dann werden noch so kleine Maßnahmen besprochen, was ist noch zu perfektionieren und dann erstelle ich ein Angebot.
00:33:38: Und der Käufer bzw.
00:33:41: der Verkäufer sagt dann zu mir ja oder nein, der Preis passt, bitte beginnen Sie.
00:33:46: Meistens sofort funktioniert natürlich nicht, weil ich erstelle dann ein Konzept, also ein Farbkonzept, ein Lichtkonzept.
00:33:54: Was könnte ich in die Immobilie stellen, dass ich sie richtig präsentieren kann?
00:33:59: Wenn verschiedene Möbel schon in verschiedenen Immobilien stehen, kann es immer noch sein, dass ich einige Stücke dazu kaufen muss, weil jede Immobilie ist anders.
00:34:07: Und da geht es los bei bestimmten Couch-Maßen, Bettenmaßen und so weiter.
00:34:13: So, dann erstelle ich das Konzept.
00:34:16: dann fahre ich in einen Main Lager und dann wird sortiert.
00:34:18: Also die Lagerlogistik ist extrem wichtig, jedes Teil muss immer wieder an seinen Platz zurückgebracht werden, damit ich es auch finde.
00:34:25: Und in meinem Kopf entsteht dann natürlich anhand des Grundrisses, was passt in jede Ecke, wie viele Räume habe ich, wie viele Etagen habe ich, wie lang sind die Laufwege, kann ich etwas schwerere Möbel doch mitnehmen oder müssen es nur die Leichten sein, dann wird alles verpackt.
00:34:40: Natürlich alles in feinster Stretchfolie und so, dass nichts kaputt geht.
00:34:45: Dann fahren wir zum Objekt.
00:34:46: Und dann geht die eigentliche Arbeit los, nämlich das Möbel entladen.
00:34:52: was immer sehr viel Freude bereitet.
00:34:55: Und ich freue mich immer, wenn ein Fahrstuhl auch da ist.
00:34:57: Und dann wird alles von uns an Ort und Stelle präzise platziert, montiert.
00:35:04: Das fängt bei der Deckenbeleuchtung an.
00:35:06: Da werden einige Möbel vor Ort montiert, die nicht schon zusammengebaut sind.
00:35:12: Und dann geht es weiter.
00:35:13: Wir arbeiten immer von groß nach klein.
00:35:15: Dann geht es weiter mit Bilder.
00:35:17: Welche Bilder, welche Spiegel, welche Lampen positioniere ich zusätzlich, um die Immobilie optimal auszuleuchten.
00:35:26: Dann natürlich Pflanzen, also künstliche Pflanzen.
00:35:29: Dann geht es weiter mit, als es war, die zwar schon ungefähr platziert werden, aber noch nicht dekoriert.
00:35:36: Dann natürlich die Bettenbettenaufbau.
00:35:39: Ich sehe schon mit echten Matratzen, Bettenbeziehen, Tagesdecke, Teppich legen.
00:35:43: Das Teppichkaus ist immer sehr schön, welcher Teppich passt wohin.
00:35:48: Und dann noch diese kleinen Beistellmöbel werden noch verteilt.
00:35:51: Aber wir lassen immer so viel Platz, dass wir auch tatsächlich noch diese schönen, laufige Freiheiten können.
00:35:58: Mein Mann liebt es ganz persönlich, die Vorhänge anzubauen.
00:36:03: Da stehen wir mal kurz vor der Scheidung, weil das ist wahrhaft geliebt.
00:36:08: Aber auch da arbeiten wir Hand in Hand und freuen uns, die Meinungen, wenn ich den Vorhang dann auch zuziehen kann.
00:36:16: So, und wenn wir damit fertig sind, kommt tatsächlich zum Schluss der spannendste Punkt, wo alle immer denken, Staging ist nur ein bisschen dekorieren.
00:36:26: Dann geht es los mit der eigentlichen Deko.
00:36:28: Und jedes Detail wird präzise platziert.
00:36:32: Und ich bin da sehr detailverliebt, weil so kleine Details holen natürlich noch mehr Emotionen während der Besichterung heraus.
00:36:40: Und dann wird das aber auch immer noch mit dem Handy getestet.
00:36:43: Sieht es gut aus auf dem Exposee-Foto?
00:36:46: oder muss ich noch mal etwas umstellen.
00:36:48: Gefällt mir die Vase nicht.
00:36:49: Nämlich eine andere, weil die Spiegelung, die Tagesbeleuchtung verändert sich natürlich auch bei jeder Mobil.
00:36:55: Wir haben ja Winter, Sommer.
00:36:56: Welche Farben wähle ich aus für die Assistersvars?
00:37:00: Das muss alles ganz präzise geplant werden.
00:37:03: So, dann übergebe ich den Schlüssel.
00:37:05: Dann gibt es die Übergabe.
00:37:07: Meistens noch mit einer kleinen Spotify-Liste zur schönen entspannten Besichtigung.
00:37:13: Die lassen sich die Markler dann auch gerne mal geben.
00:37:16: Und dann hat der Marklers leider in der Hand.
00:37:19: Ich kann dann nicht mehr eingreifen.
00:37:21: Er sorgt dann dafür, dass die Immobilie schnell.
00:37:25: online gestellt wird.
00:37:27: Er bekommt natürlich auch Wunsch von mir auch Fotos dazu oder kleine Videos für Social Media.
00:37:32: Und dann wird die Immobilie inseriert und wir vermieten immer ein Dreimonatspaket.
00:37:38: Das bedeutet, die Möbel stehen dann tatsächlich mindestens drei Monate bis zum Verkauf im Objekt.
00:37:46: So und wenn das Objekt erfolgreich verkauft worden ist, dann reisen wir wieder an.
00:37:52: und bauen alles wieder ab, stretschen es wieder, verladen es wieder, dann fahre ich wieder in mein Lager, sortiere da alles generalstabsmäßig wieder ein, sehen, da war keiner mehr, aber ich arbeite dann natürlich wieder nach, bearbeite dann noch Fotos und dann ist das Stagingprojekt für mich abgeschlossen.
00:38:10: Natürlich muss irgendwann auch bezahlt werden davor, dazwischen.
00:38:14: Dann der schönste Moment und natürlich blicke ich sehr, sehr gerne dann in die Käufer-Augen, die sich dann immer noch mal auch persönlich bei mir melden, bedanken.
00:38:24: Und das ist eigentlich so das Schönste, der Applaus des Käufer, der eigentlich noch mehr wert ist als das Geld, was ich dafür bekomme.
00:38:34: Das ist mein, das ist mein, meine größte Freude, das ist der Applaus im Theater, wenn der Vorang sich wieder geschlossen hat.
00:38:42: Wahnsinn.
00:38:43: Also für mich hört es sich an wie eine Riesenprojektleistung, die er da wirklich abfackelt und nicht nur ein bisschen hier, ein bisschen da.
00:38:54: Und liebe Inger, die beiden wissen nicht, dass wir vorab schon mal gesprochen haben und wir uns verabredet haben für in Anführungsstrichen das nächste Jahr.
00:39:03: Und ich fände es total cool, wenn ich euch dann mal besuchen komme, wenn du mich vielleicht einen Tag mal mitnehmen würdest.
00:39:09: Also, mich würde es echt interessieren.
00:39:12: Und ich glaube, dass man... Ich hatte Inga schon gefragt, ob sie auch in unsere Richtung kommt, wenn sie gebraucht wird.
00:39:19: Ich glaube, wenn das nötige Kleingeld stimmt, dann tut sie auch das.
00:39:23: Und ich bin echt total baff, was da alles so... an Arbeit hintersteckt, also hab ich überhaupt nicht niemals drüber nachgedacht.
00:39:34: Das ist echt beeindruckend, muss man echt sagen.
00:39:37: Also was du beschreibst, mit wie viel Detail, Verliebtheit auch, mit wie viel Planung vorher, nachher, was der andere ist an Arbeit drinsteckt, ist schon echt Wahnsinn.
00:39:48: Nicole, du hast das Thema jetzt gerade aufgewacht, weil das hab ich mir nicht wohlgesprochen, dass ich schon, das muss ich dran denken, dass ich dich das frage, weil das wird wahrscheinlich unsere Zuhörer, Zuschauer auch total interessieren.
00:39:58: In welchem Gebiet machst du das denn?
00:40:01: Also, wo darf man dich in welchem Bereich, kann man dich ansprechen, in welchem Bereich können dich Magler aber auch Privatpersonen ansprechen, in welchem Umkreis?
00:40:11: So weit mich meine Füße tragen.
00:40:13: Das ist immer gut.
00:40:13: Nein,
00:40:15: ich schätze noch ein paar Rollerblades im Kern.
00:40:16: Überall soll ich dir die schicken?
00:40:20: Nein, tatsächlich waren wir schon in mehreren Bundesländern aktiv.
00:40:24: Und das ist für uns überhaupt kein Problem, auch von der Logistik her.
00:40:29: Wir haben sogar ein Möbellift, falls es mal ganz hoch hinausgeht.
00:40:33: Also jede Homestagerin sagt da auch tatsächlich, sie arbeitet bundesweit, je nachdem, wo sie gebraucht wird.
00:40:40: Und wir haben ja alle eine unterschiedliche Handschrift.
00:40:43: Jedes Dächerin arbeitet ja auch anders.
00:40:45: Und da gibt es natürlich auch Unterschiede.
00:40:47: Und jeder hat da so seine Vorlieben auch von unseren Kunden.
00:40:51: Und wir seine Homestagerinnen, glaube ich, einmal gefunden hat, der behält sie natürlich auch sehr gerne.
00:40:57: Ich komme zu jedem, der mich braucht, der mich will.
00:41:00: Hier bin ich, nämlich.
00:41:04: Okay,
00:41:05: das ist klare Aussage, würde ich sagen.
00:41:07: Das
00:41:08: können wir bei
00:41:09: uns im Rheinland sehr gut gebrauchen.
00:41:14: So, viele Fragen sich ja, lohnt sich Homestaging wirklich?
00:41:18: Gib uns da mal echte Erfahrungswerte.
00:41:21: Ja, natürlich.
00:41:22: Zahlen, Daten, Fakten.
00:41:24: Also im Prinzip geht es um eine schnelle Vermarktungszeit.
00:41:28: Das ist das oberste Prinzip von Homestitching, sonst würde es überhaupt keinen Sinn ergeben.
00:41:33: Also gestetschte Objekte vermarkten sich zu fünfzig Prozent schneller als ungestetschte Immobilien.
00:41:42: Darüber gibt es Statistiken meistens innerhalb der ersten sechzig Tage.
00:41:47: Und dadurch, dass es schneller vermarktet wird, das Objekt entstehen natürlich weniger Nebenkosten.
00:41:54: Ja, die laufenden Nebenkosten, die man so zum Beispiel Heizkosten jetzt im Winter und ein Homestaging ist immer günstiger als die erste Preisreduzierung.
00:42:03: Das bedeutet, wenn wir mit einem gestageten Objekt an den Markt gehen, das zum Beispiel verkauft werden soll, werden durchaus Gewinne zwischen fünfzehn zwischen fünf, Entschuldigung, fünf bis fünfzehn Prozent mehr Erlös erzielt.
00:42:20: Für Objekte, die erstmals auf den Markt kommen, die also vorher noch nicht inseriert waren, gibt es auch Ausreißer nach oben durch die Statistiken unserer Staging Community, die das beweisen, teilweise auch bis zu achtzehn Prozent, die man mehr erzählen kann.
00:42:36: Also für einige ist das schon ein ganzes Jahresgehalt.
00:42:40: So, dann gibt es natürlich dadurch, dass ein gestetschtes Objekt schon online mehr Aufmerksamkeit erregt, wesentlich schneller und natürlich mehr Besichtigungsanfragen.
00:42:55: Also mein bestes Objekt, mein bester Deal war, die Immobilie wurde freitagabend inseriert.
00:43:00: Es kam sofort der Anruf.
00:43:02: Der Verkäufer hat dann aber gesagt, naja, ich möchte jetzt am Sonntag nicht, aber vielleicht am Sonntag.
00:43:06: Ich bestelle mir aber drei, die angerufen haben.
00:43:09: Und die ersten haben sofort zugesagt und haben das Angebot natürlich auch erhöht, weil sie nicht wollten, dass die anderen beiden noch zur Besichtigung kommen.
00:43:18: Die waren jetzt aber schon bestellt.
00:43:20: Natürlich wurden auch sie eingelassen.
00:43:23: Aber es zeigt immer wieder, wenn ein Käufer oder auch ein zukünftiger Mieter bei Musterwohnungen haben wir das oft.
00:43:32: die in die gestaged Immobilie hineinkommt, ist dieser Effekt, dieser Wohlfühleffekt, ich komme nach Hause, hier fühle ich mich gewertschätzt, diese Immobilie muss ich unbedingt haben, enorm groß und das ist das Ziel.
00:43:48: Und wenn wir von Verkaufszahlen reden, wie viel tatsächlich gestetschte Objekte dann verkauft werden.
00:43:56: Mehr viele Fragen dann immer.
00:43:57: Ist es dann hundertprozentig sicher, dass mein gestetsches Objekt auch verkauft wird?
00:44:02: Sind es tatsächlich bei achtundneinzig Prozent, dass die Objekte auch verkauft werden?
00:44:08: Natürlich die restlichen zwei Prozent, das muss man sagen, mir ist es noch nicht passiert, aber es gibt immer mal eine absolut katastrophale Lage.
00:44:18: Da hilft dann auch ein Staging nichts.
00:44:20: Wenn wir nebenan eine Biogasanlage haben oder egal, was so in der Nachbarschaft sich abspielt und die Immobilie verkauft sich schlecht, dann hilft leider auch ein Staging nicht.
00:44:33: Ich glaube, da kannst du machen, was du willst.
00:44:34: Wenn die Umgebung dann nicht passt, dann passt sie eben nicht.
00:44:38: Und das ist ja auch das, was wir immer in unseren... Ja, das sehen wir natürlich auch tagtäglich so wie du, aber auf der anderen Seite, wenn natürlich ein Objekt gut in Szene gesetzt ist, wenn es wirklich... So aussieht, ich komme rein und fühle mich wohl, dann ist das natürlich auch ein ganz, ganz großer Vertrauensvorschuss, der da kommt.
00:45:04: Weil, wie du eben schon gesagt hast, aus psychologischer Sicht, ist das, was du tust, natürlich ein Riesenmehrwert für den, der in die Immobilie neu reinkommt, der gerne kaufen möchte, der schon sieht.
00:45:18: Boah ja, so schön.
00:45:20: Hat es das eigentlich schon gegeben, dass man zu dir gesagt hat, aber so wie Sie das hier hingestellt haben, können Sie es stehen lassen und wir kaufen Ihnen das ab?
00:45:27: Gab es das schon?
00:45:28: Ja.
00:45:29: Es gab es schon gegeben, ja.
00:45:30: Es gab es tatsächlich oben in Rostock.
00:45:33: Es sollte eigentlich eine Wohnung sein, die verkauft werden sollte.
00:45:36: Tatsächlich kam einer interessanten Niveau-Train-Objekt kaufen und sollte alles so konzentrieren lassen.
00:45:42: Das war eine Ärztin und dann saß ich tatsächlich zwei Tage abgerechnet, was kostet?
00:45:46: ja komplette Inhalt und mein Verkäufer sagte dann, okay, ja, den Preis versenden wir an die Ärztin.
00:45:55: Leider meldete sie sich nie wieder, weil sie ein anderes Objekt in einem anderen Bundesland gekauft hat.
00:46:02: Da kann ich dann auch nicht sagen, aber tatsächlich kommen diese Anfragen, wir nehmen alles, ob es ist, ja.
00:46:08: Und da werde ich dann nochmal ganz unruhig, weil ich mir natürlich monatelang Mühe gegeben habe, diese passenden Objekte zusammen zu finden.
00:46:17: Und dann sitzt sie immer so und sagt, nee, ich will das nicht verkaufen.
00:46:20: Jetzt
00:46:21: habe ich Platz in meinem Lager.
00:46:22: Schatz, ich muss shoppen, gehen, Hilfe.
00:46:27: Stimme meines Mannes.
00:46:28: Verkauf doch.
00:46:29: Dann kannst du was Neues kaufen.
00:46:31: Und dann guck ich erst mal.
00:46:32: Nein, das kriege ich nie wieder.
00:46:33: Ich will das behalten.
00:46:34: Aber ja, es kommt tatsächlich so vor, dass Viele Leute fragen, also auch bei Lampen oder die haben der Töpfung, die die Gardinenleist nicht gerne anbauen möchten.
00:46:47: Ja,
00:46:49: hast du
00:46:49: was man nicht vergessen darf?
00:46:51: Sorry, ich wollte dich nicht unterbrechen.
00:46:53: Hast du denn mit dem ein oder anderen?
00:47:00: Hast du denn mit dem ein oder anderen Möbelhaus vielleicht, beide Güte, vielleicht auch eine Kooperation oder musst du alles wirklich selber kaufen?
00:47:09: Oder darfst du auch Sachen
00:47:11: mieten?
00:47:12: Es gibt Unterschiede.
00:47:13: Man kann mieten, einige Staturen mieten und ich bin aber der Fan kaufen.
00:47:20: Seitdem ich hätte jetzt wirklich fünf Stück mobilen gleichzeitig, da müsste ich auch mal mieten.
00:47:24: weil wir müssen ja immer wieder zurück ins Lager, die Möbel.
00:47:28: Und es gibt natürlich Kooperationsanfragen, aber da muss ich immer, ich muss auch über den Weg einkaufen.
00:47:35: Also ich darf nicht zu exklusiv einkaufen, weil die Möbel nutzen wir ja nur einige Male, dann werden wir auch langweilig oder die Trends verändern sich.
00:47:44: Deshalb muss ich immer genau schauen, was kauf ich.
00:47:47: Und ich möchte aber auch nicht in einigen Möbelhäusern kaufen, wo die Möbel zu günstig aussehen.
00:47:53: Weil das ist nicht so mein Anspruch, weil ich denke immer schon im Hinterkopf, wem verkaufe ich die Möbel wieder?
00:48:00: und ich kaufe nur so ein, dass ich sie auch gerne behalten könnte.
00:48:05: Aber so viele Häuser habe ich nicht gleich gehalten.
00:48:08: Wir haben auch Rabatt- und Home-Stagerinnen, die uns zur Verfügung gestellt werden.
00:48:14: Und wir können da aus dem Vollen schöpfen.
00:48:17: Aber natürlich kauft jeder anders, weil wir haben, wie gesagt, unterschiedliche Handschriften und unterschiedliche Einrichtungsstile, die wir unterschiedlich in den Bundesländern auch bevorzugen.
00:48:27: Und da kann man Unterschiede sehen bei jedem, welche Möbel wir nutzen, welchen nicht.
00:48:33: Und viele verkaufen sich an Kläden da.
00:48:36: Viele Mieten tatsächlich nur.
00:48:39: Und ich bin immer der Fan, was ich habe, habe ich.
00:48:43: Aber eigentlich könntest du doch auch einmal im Jahr so einen Lagerverkauf machen, oder?
00:48:48: Um die neuen Trends wieder Platz zu machen für die neuen Trends.
00:48:53: Wenn es so ist, sagt ihr Bescheid.
00:48:54: Definitiv.
00:48:55: Dann kommt Nicole.
00:48:56: Da haben sich schon ganz viele angemeldet, Nicole.
00:48:59: Mein gesamter Freundeskreis lauert.
00:49:02: Komisch.
00:49:02: Und sagt immer, brauchst du nicht mehr.
00:49:06: Das brauchst du doch nicht mehr.
00:49:08: Und dann habe ich immer gesagt, länger, ich habe es erst einmal genutzt, aber jetzt brauchst du das nicht mehr.
00:49:13: Ja, ich könnte.
00:49:14: Also das ist ja auch der Sinn, weil irgendwann wird das Lager einfach zu groß, nicht zu groß, sondern zu voll.
00:49:23: Wenn ich noch ein Lager anmieten würde, muss ich natürlich manchmal auch austauschen.
00:49:29: Auch bestimmte Möbel, wo sich der Trend verändert, Farben, Sofa-Garniturn usw.
00:49:35: Da müssen wir tatsächlich verkaufen.
00:49:39: Das ist immer wieder ein Problem.
00:49:41: Was sind denn die häufigsten Präsentationsfehler beim Verkauf?
00:49:49: Im Prinzip, wenn wir jetzt alle die Augen schließen und uns ein typisches Explosions vor Augen halten.
00:49:56: Das sind immer ein bisschen Rundchen.
00:49:59: Das sind also diese persönlichen Gegenstände, die jeder im Laufe seines Lebens angesammelt hat.
00:50:05: Also persönliche Vorlieben.
00:50:08: Da gibt es halt die männlichen Sammler, die sammeln mehr so Technik zum Legoregal.
00:50:13: Dann gibt es heute Weiblichen, die unendlich viele Blumenwasen haben, aber die Blumen geschenkt bekommen.
00:50:18: Also wenn man seine Immobilie selbst vorbereitet, muss man sich einfach sein Handy nehmen, in den Türrahmen stellen und ein Foto machen.
00:50:28: Und dann sieht man das schon.
00:50:30: Also dieser persönliche Geschmack, den der Nachbar eigentlich auch nicht sehen will, weil wenn wir uns jetzt vorstellen, ich schenke dir meine Immobilie, möchtest du ungesehen so einziehen und nichts verändern, würde jeder sagen nein.
00:50:46: So, dann natürlich zu dunkle Räume.
00:50:47: Wenn die Räume zu dunkel sind, weil es hängt nur eine Deckenleucht mit einer einzigen Glüh, einem Beleuchtungsmittel oder keine Stihlampen, die immobil ist meist zu dunkel ausgeleuchtet, sehen wir auf vielen Exposés.
00:51:02: Dann natürlich die Proportionen, die Möbel sind zu groß.
00:51:06: Die Proportionen der Grundriss des einzelnen Zimmers wurde komplett dadurch vorgestellt und ist nicht sichtbar.
00:51:14: Man sieht also gar nicht, wie groß ist der Raum wirklich.
00:51:18: Dann natürlich, was ich immer sage, die Küchen.
00:51:22: Also alles, was in einer Küche befindet, auch Küchen selbst, sind nach ein paar Jahren abgewohnt.
00:51:29: Das bedeutet, viele verkaufen sehr gerne ihre Immobilien mit deiner alten Küche, die aber teilweise seit zwanzig, dreißig Jahre alt ist, nehmen sie lieber raus.
00:51:39: Also lieber keine Küche als eine Küche, die einfach auch duftet.
00:51:43: Ja, sie duftet nach Fett, nach altem Fett.
00:51:47: Und da sage ich immer Putzen, Putzen, Putzen.
00:51:50: Jeder, der sein Immobilier vorbereitet, muss auf peinlichste Sauberkeit achten.
00:51:54: Also, während der Besichtigung werden dann auch schon mal die Küchenschubladen aufgezogen.
00:51:59: Oder gerade, was den privaten Bereich angeht, wie Böder.
00:52:04: Keine Tausend Kosmetikartikel.
00:52:06: Es muss blitzsauber sein.
00:52:08: Die Steckdosen müssen sauber sein.
00:52:11: Ich hatte schon mal eine Immobilier, da war die Putzkolonne da.
00:52:14: Kennt ihr diesen Falter, wenn man die Leute einlässt, diesen Hörer, man auf den Flurknopf drückt und sagt hier, ihr dürft reinkommen.
00:52:25: Sprechanlage.
00:52:26: Ja, ich kam nicht drauf.
00:52:27: Jedenfalls diese Sprechanlage war dunkelbraun, voll Make-up und so kann man einfach, es sind so Kleinigkeiten, ich sehe die sofort, aber andere sehen die auch.
00:52:37: Aber da merkt man halt wieder.
00:52:39: Also wenn ich als Käufer irgendwo reingehe, wo das alles nicht passiert ist, dann ist es halt wirklich so, man geht rein und denkt sich nur, boah, da muss ich da was machen, da was machen, hier was machen.
00:52:48: Ich sehe halt nur Arbeit, Arbeit, Arbeit.
00:52:50: Und das sorgt natürlich nicht dafür, dass ich da reingehe und mir denke, boah, das will ich jetzt hier unbedingt um jeden Preis gefühlt halt haben.
00:52:59: Ja, also das ist halt eher dann dieses, das klingt eigentlich die Möglichkeit, dann wirklich noch einen besseren, besseren Preis zu erzielen.
00:53:06: Aber die machen sich, glaube ich, auch nicht die Vorstellung davon, wie es auf andere auf Fremde wirkt.
00:53:11: Mein Chaos, es ist ja meins.
00:53:14: Aber wenn ich doch ein Haus oder eine Wohnung oder was auch immer verkaufen vermieten möchte, da muss ich doch darauf achten.
00:53:22: Der größte Fehler ist ja, dass jeder davon ausgeht, dass so wie er wohnt oder gewohnt hat die letzten Jahre, dass das für andere auch toll ist.
00:53:30: Weil es kam ja niemand in das Haus und sagt, du bist aber hässlich eingerichtet.
00:53:35: Nein, das macht keiner.
00:53:37: Jeder hat ja seinen persönlichen Geschmack.
00:53:39: Aber wenn es um den Verkauf geht, müssen wir das entpersonalisieren.
00:53:43: Ich möchte nicht die Angalerie haben und ihr möchtet mit euren Fotos im Flur auch nicht weltweit zu sehen sein.
00:53:50: Das Gewal hängt noch an der Wand, weil der Besitzer Jäger ist und das kommt aber ein Veganer in die Immobilie und will keine toten Tiere sehen.
00:54:01: Guck, glaub ich nicht.
00:54:02: Über
00:54:02: was man alles nachdenken
00:54:03: muss.
00:54:05: Aber ich hab gerade, wo du das mit der Sammelleidenschaft, ich hab direkt eine Immobilie vor Augen, wo ich mal drin war.
00:54:10: Da hast du ja in einer, bleibt dir das auch.
00:54:14: Ich kann immer nachvollziehen auch, dass es gerade für Verkäufer, so als Privatperson, glaube ich, nicht einfach ist, weil die halt wirklich so vor Augen haben, wie das ist doch, ist doch wunderschön, wie ich das hier eingerichtet hab.
00:54:25: Aber wo ich es halt gar nicht nachvollziehen kann, ist dann eigentlich beim Makler, weil der hat ja keine emotionale Bedingung, hat keine emotionale Beziehung zu der Immobilie.
00:54:35: Der müsste ja wirklich eigentlich mit dem Blick drauf gucken und sagen, alles klar, wie mache ich es jetzt?
00:54:40: Das ist halt wirklich auch optimal für den Verkaufsprozess ist.
00:54:43: Aber wie viele wundern sich dann, wenn sie nach anderthalb Jahren die Mobile immer noch nicht verkauft haben?
00:54:48: Das könnte an der Arbeit gehen.
00:54:50: Brauchst du dich aber nicht wundern?
00:54:53: Doch, zwischendurch.
00:54:57: Inge, jetzt brauchen wir Geschichten.
00:54:59: Momente, bei denen du heute noch drüber lachen musst.
00:55:02: Also meine Lieblingsstory war dieses Haus, das ich bekam.
00:55:05: Und der Makler rief mich ängstlich an.
00:55:07: Ich habe eine Immobilie.
00:55:08: Die ist seit zwei Jahren auf dem Markt.
00:55:11: Und es gab drei Besichtigungen.
00:55:14: Okay.
00:55:15: Und jetzt habe ich den Maklerauftrag bekommen.
00:55:18: Du musst mir helfen.
00:55:19: Ich bin also Freude strahlen mit Witzenkopfschmerzen in diese Immobilien gefahren.
00:55:25: Und es war eine Windmühlenimmobilie.
00:55:30: Also da stand auf dem Grundstück mal eine Windmühle und die wurde abgerissen, die konnte nicht mehr erhalten werden.
00:55:36: Und der neue Bauherr hat sich gedacht, ich baue in Form einer Windmühle ein neues Objekt.
00:55:43: Also ein sehr, sehr spezifischer Grundriss.
00:55:47: Und man kam in den Flur und er war riesig groß.
00:55:50: Ich dachte sofort, ja, warte Zimmer für Patienten wäre ideal.
00:55:54: Und mein Kopf arbeitete schon.
00:55:55: Oh Gott, wie krieg ich diesen Flur voll?
00:55:58: Dann ging es weiter Richtung Wohnzimmer.
00:56:00: Es war alles offen, offenes Wohnen.
00:56:02: Und mitten im Wohnzimmer war ein Stern, ein schwarzer Stern in den Fußboden, in den weißen Fußboden gefließt, also diese Wose Norden, Osten, Süden, Westen.
00:56:16: XXL groß.
00:56:17: Und mein erster Gedanke war Teppich drauf.
00:56:20: Teppich drauf, Teppich drauf.
00:56:23: Und mein zweiter Gedanke war, nein, wir dürfen nicht verschleiern.
00:56:28: Wir müssen das zeigen.
00:56:29: Also bitte kein Teppich, weil es ja natürlich immer darum geht, wenn ich den Teppich wieder wegnehme und der Magler hat vergessen, während der Besichtigung diesen Teppich hochgegeben.
00:56:39: Dann geht das mal so richtig nach hinten los.
00:56:41: Also musste der Stern sozusagen richtig präsentiert werden.
00:56:46: Nun ja, dann dachte ich, okay, mit dem Stern, naja, was mache ich?
00:56:49: Und dann ging es aber hoch ins Schlafzimmer.
00:56:51: Im Wohnzimmer war eine sehr, sehr, sehr gut gebaute Wendeltreppe, also sehr hochwertig.
00:56:58: Und dann kam hier hoch ins Schlafzimmer.
00:57:02: Und das war der Moment.
00:57:04: Da wusste ich, warum keiner zur Besichtigung kam.
00:57:07: Also ich kam die Treppe hoch und blickte auf eine riesige Wüste, sozusagen ein Wandposter, einer Wüstentapete über die ganze Wand.
00:57:17: Und davor war eine XXL-Bankholz mit silbernem Kunstleder.
00:57:23: Und dann guckte ich nach links und in diesem riesengroßen Raum stand ein XXXL-Bett, Holzbett.
00:57:32: Und zwar mit ganz vielen Pfosten, bis unter die Decke.
00:57:38: Und mein Mann sagte dann in dem Moment, warum zum Teufel hat dieses Bett so viele Pfosten?
00:57:46: Und alle drei hatten den gleichen Gedanken.
00:57:51: Es kam dann viel das Wort in der Fesselspiele vielleicht.
00:57:55: Und das in dem Moment, wo sind wir?
00:57:59: Wenn man diese Fotos sieht im Exposé, hat man ja Kopfkino.
00:58:03: Was ist hier passiert?
00:58:05: Was könnte hier passieren?
00:58:06: Warum braucht man so ein riesiges Bett?
00:58:08: Also war, glaube ich, fast drei Meter breit, drei Meter lang, dann überall diese Alten auch vorne.
00:58:15: Ja, und da habe ich so gedacht, mein erster Gedanke rausreißen.
00:58:18: Das muss raus.
00:58:20: Dieses Bett muss entschärft werden, das muss weg.
00:58:23: Ja, aber es war komplett verbaut in der Industrie.
00:58:26: Und wir sorgen natürlich immer dafür, dass wir so viel machen, aber nicht zu viel wie möglich, aber nicht zu viel.
00:58:35: Und dann konnte ich nicht ins Schlafen.
00:58:38: Wie entschärfe ich dieses Bett?
00:58:40: Und ja, wir mussten dann mehrere Madratzen kaufen.
00:58:43: Die haben wir in diesem zusammengerollten Zustand.
00:58:46: Die Wendeltreppe noch ganz gut hoch bekommen.
00:58:49: Aber letztendlich mussten wir sie, als wir wieder ausgezogen sind, wirklich folieren und aus dem Fenster raushangeln, weil wir kamen die Wendeltreppe nicht mehr herunter.
00:58:56: Und ich sehe mich also dieses Bett.
00:58:58: Ja, und dann habe ich natürlich zu dem Verkäufer gesagt, er muss unbedingt diese Wüste wegstreichen, weil ich kann nicht, wenn ich im Bett liege, auch noch auf die trockene Wüste gucken.
00:59:08: Es ist Trockenheit im Schlafzimmer angesagt.
00:59:12: Ja, und dann habe ich gesagt, einfach grau drüber.
00:59:15: Und ja, das war.
00:59:17: Der Makler kam nachher zur Übergabe, war hochgradig zufrieden, machte die ganze Zeit Fotos und schickte die zu seiner Frau.
00:59:23: Und sie hat dann immer geantwortet, das will ich kaufen, das will ich kaufen, das will ich kaufen.
00:59:27: Das war toll für sich.
00:59:28: Aber ein Schlafzimmer ist wirklich immer, wie soll ich sagen, es entsteht eben ein Kopfkino.
00:59:36: Ja, und wenn wir vorher nur drei Besichtigungen hatten, danach gab es achtzig.
00:59:41: Und diejenigen, die die Immobilien verkauft haben, haben auch beim Notar gesessen.
00:59:46: Sie haben die ja dann irgendwann auch leer gesehen und meinten dann, wir hätten hier niemals gesessen, wenn wir diese immobile Leer im leeren Zustand online gesehen hätten.
00:59:57: Da war ich froh, aber das vergesse ich nicht.
01:00:01: Fesselspiele oder was auch eine Geschichte.
01:00:04: Wahnsinn.
01:00:05: Ich liebe
01:00:05: sowas echt.
01:00:08: Das ist echt großartig.
01:00:10: Ich habe noch zwei andere Fragen, weil ich glaube, die werden ganz viele auch interessieren.
01:00:17: Das eine ist, also du machst ja wirklich schon eine selber eindruckende Arbeit, wo man echt sagen kann, okay, da wird ein Haus schneller verkauft, besser verkauft, zu einem höheren Preis verkauft.
01:00:26: Jetzt werden viele, die sich das anderen, werden einen Gedanken im Kopf haben.
01:00:31: Zum einen, was kostet das Ganze, dass du vielleicht damals einen ganz kurzen Eindruck geben kannst.
01:00:36: Ich glaube, das ist immer auch ein bisschen abhängig von dem, was gemacht werden muss, aber vielleicht mal so von der Richtung her.
01:00:42: Und was mich auch total interessieren würde, ist der Beruf als Homestagerin, ist das ein Geschützer, kann man dann eine Ausbildung machen.
01:00:49: Also wenn vielleicht jetzt ein junger Mensch heute hier zuhört, der sich denkt, das möchte ich in meinem Leben später auch machen, wie wird man das?
01:00:58: Ja, also die erste Frage, wo ist natürlich, das ist immer die wichtigste Frage, was kostet es?
01:01:05: Da gibt es unterschiedliche Berechnungsgrundlagen, also im Gro heißt es immer zwischen ein und drei Prozent des Verkaufspreises der Immobilie, aber diese Berechnungsgrundlage passt natürlich nicht immer.
01:01:18: Dann gibt es die Berechnung Grundlage nach Quadratmetern.
01:01:21: Also ich mache da für jeden Kunden immer eine ganz individuelle Rechnung auf.
01:01:26: Es geht um Laufwege.
01:01:27: Wie weit befindet sich die Haustür von der Straße entfernt?
01:01:31: Gibt es Fahrstühle?
01:01:32: Welche Etage muss ich stationen?
01:01:36: Wie viele Räume hat die Immobilie?
01:01:37: Wie groß ist die Immobilie?
01:01:39: Und wenn ich sage, ein Homestaging ist immer günstiger als die erste Preisreduzierung, hat es seinen Grund, weil wir haben natürlich unterschiedliche Objekte von vierzig Quadratmetern bis zu oben.
01:01:51: nach oben geht alles.
01:01:52: Und für ein richtig gutes Homestaging muss man mit Minimum, also so sind meine Zahlen, Minimum für eine kleine Wohnung geht es bei drei Tausend Euro los.
01:02:03: Und nach oben hin ist alles offen.
01:02:05: Und aber ich denke, wenn ihr mal von Zehntausend Euro ausgeht für eine mittelpreisige Immobilie, dann seid ihr sehr gut beraten.
01:02:16: Und natürlich gibt es da immer Abweichung nach oben, nach unten.
01:02:19: Da berechnet im Prinzip jede Homestägerin den Aufwand, den sie hat, anders.
01:02:25: Manche mieten halt ihre Möbel, manche besitzen selbst Möbel, manche Stations mit Pappmöbeln.
01:02:31: Und deshalb gibt es auch unterschiedliche Preise, Preiskategorien.
01:02:35: Und da hat jeder Homestaterin wirklich ihre eigene Preisfindung, wie es für jeden am besten passt.
01:02:42: Und da möchte ich mich auch gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen, weil ich kann ja nicht für die anderen mitsprechen.
01:02:47: Aber bei mir sind da schon ein paar tausend Euro fällig, fällig.
01:02:52: Aber das ist immer ein super Invest, weil, wie gesagt, bisher wurde jede Gestetsche Immobilie von mir auch verkauft.
01:03:01: Und der Mehrwert, natürlich, wenn man die Preissteigerung sehen, die schnellere Vermarktungszeit, der Mehrwert ist einfach an dieses Invest immer, immer gegeben.
01:03:11: Hast du denn einen Makler, mit dem du generell zusammenarbeitest, der gesagt hat, wir hätten dich gerne für alle unsere Objekte, die in Zukunft kommen oder ist es wirklich total unterschiedlich?
01:03:25: Es ist immer total unterschiedlich, weil die Finanzierungsmöglichkeiten sind ja auch unterschiedlich.
01:03:29: Es gibt Makler, die finanzieren das Staging selbst.
01:03:32: Dann gibt es Makler, die teilen sich das mit dem Verkäufer.
01:03:37: Viele... Eigentlich ist es so, dass viele Verkäufer das Staging als ihr Invest betrachten und es auch selbst zahlen.
01:03:44: Weil der Verkäufer möchte ja den größten Mehrwert und den größten Wert seiner Immobilie für sich beanspruchen.
01:03:52: Und Makler sind da eher zackhaft, möchten halt oft, dass man schnell in die Vermarktung geht, dass man schnell Fotos macht.
01:03:58: Und im Prinzip arbeiten wir Homestagerin alle neutral.
01:04:03: Wir sind unter die neutrale Schweiz und jeder, der sich an uns wendet, der mit dem arbeiten wir.
01:04:09: Also wir haben da keinen einzigen feststeckenden Makler, der sagt, du darfst nur für mich arbeiten.
01:04:16: Funktioniert nicht.
01:04:17: Denn er gibt mir jede Woche zehn Aufträge.
01:04:20: Dann sage ich, du darfst.
01:04:22: mich vielleicht auch mal heiraten sozusagen als Homestagerin.
01:04:26: Nein, wir arbeiten wirklich, wir arbeiten für unterschiedliche Bauträger, Investoren, Anleger, Kapitalanleger.
01:04:34: Wir sind da völlig frei, wir sind nicht gebunden.
01:04:37: Das ist auch wichtig, weil wenn Makler A Der fühlt sich dann zurückgesetzt, weil ich immer nur mit dem einen Makler arbeite.
01:04:45: Also jeder, der den Mehrwert sieht und besser als sein Kollege sein möchte, der Stetscht halt.
01:04:49: Und die anderen warten noch, weil sie es ja ganz
01:04:52: viele Ideen
01:04:54: machen.
01:04:55: So, und eine andere Frage war, ob Homestaging ein geschützter Beruf ist.
01:04:59: Tatsächlich bilden sich viele Homestagerinnen, lassen sich ausbilden.
01:05:05: Es gibt Ausbilder in Deutschland und es ist kein geschützter Beruf.
01:05:10: Man kann sich Zertifikate auch durch die Ausbildung erarbeiten und hat dann seinen Homestaging Abschluss.
01:05:19: Viele sagen, sie können gut dekorieren.
01:05:21: Das reicht aber nicht.
01:05:22: Man muss Ahnung von Buchhaltung haben, von Lagerlogistik das dekorieren.
01:05:27: Haben ja einfach hin erfahren, ist ja immer nur so dieses kleine.
01:05:30: Zuckerstück oben drauf, aber man muss schon in der Lage sein, das ist ja im Prinzip ein Unternehmen, was man führen muss, was von vorne, von der Konzepterstellung bis wieder die letzte Vase im Regal steht, komplett gestemmt werden muss.
01:05:46: Und diese Ausbildung gibt es, aber ähnlich wie bei Magler, jeder kann den Schein machen.
01:05:52: Wer Talent gehört immer dazu und wer da erfolgreich sein möchte, braucht aber auch Durchhaltevermögen.
01:06:01: Und gerade am Anfang, wenn man noch keine eigenen Möbel hat, dann wird es schwierig.
01:06:06: Aber ich habe gekämpft und ich habe jetzt meinen Möbellager.
01:06:11: Und der Anfang ist immer schwierig.
01:06:13: Und dadurch, dass Homestaging natürlich immer attraktiver wird hier in Deutschland, gibt es auch immer mehr, die sich für diesen Beruf interessieren, natürlich.
01:06:21: Sehr cool.
01:06:22: Auch Männer, auch Männer.
01:06:25: Also,
01:06:26: kann ich mir jetzt
01:06:26: bei so einem Grad nicht vorstellen.
01:06:28: Was soll das denn heißen?
01:06:30: Nix.
01:06:30: So, das soll ja auch noch heißen.
01:06:31: Überleg mal
01:06:32: Kevin, wenn er alles zusammenbauen muss.
01:06:35: Ja gut, bei Kevin wäre raus.
01:06:38: Ich würde das ja dann
01:06:39: machen lassen.
01:06:39: Ich glaube bei Kevin in der Küche würden überall Monsterdosen stehen.
01:06:43: Ach so.
01:06:44: Und der vier sich eist hier.
01:06:46: Und der vier sich eint.
01:06:47: Und verschüttet.
01:06:48: Der Boden klebt sicher richtig bei Kevin.
01:06:51: Alles
01:06:51: voll abfließt sich.
01:06:54: Arma Kevin.
01:06:55: Er kann sich nicht wehren heute.
01:07:06: Und
01:07:18: ohne
01:07:20: Abos.
01:07:21: Ja, wollte ich sagen, ist richtig.
01:07:23: Danke, dass du mir das wegnimmst.
01:07:28: So, liebe Zuhörer, habt ihr auch schon mal ein Homestage-Objekt besichtigt?
01:07:32: Wie war euer Eindruck?
01:07:33: Schreibt uns gerne auf Instagram.
01:07:35: Wir werden bestimmt die eine oder andere Frage bekommen, Liege Inga.
01:07:38: Dürfen wir die denn dann an dich vielleicht weiterleiten oder dich mitverlinken?
01:07:43: Ist das okay für dich?
01:07:45: Natürlich, sehr gerne.
01:07:47: Fragen, Fragen, nichts als Fragen.
01:07:49: Ich liebe Fragen.
01:07:50: Und ich sage immer, mein Motto, es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.
01:07:55: Und gerade bei dem Thema Homestaging sind, glaube ich, es gibt ganz, ganz viele Fragen.
01:08:00: Ja,
01:08:01: das glaube ich auch.
01:08:03: Ja, Inga, vielen Dank für deine Einblicke und dass du uns gezeigt hast, was Homestaging wirklich kann.
01:08:09: Danke, dass ihr mich eingeladen habt.
01:08:11: Das war wieder eine ganz, ganz, ganz fröhliche Runde mit euch und ich freue mich auf mehr.
01:08:16: Und natürlich weiß ich, dass ihr als Finanzierer auch gerne gesteht, objekte hittet, oder?
01:08:23: Ja,
01:08:24: eindeutig.
01:08:24: Sehr gerne.
01:08:25: Ich habe die ganze Zeit, wo du erzählt hast, habe ich gedacht, irgendwas läuft bei unseren Objekten und unseren Marken.
01:08:33: Da könnten wir noch dran arbeiten.
01:08:36: Das stimmt.
01:08:37: Ja, wir sind leider durch mit Inge.
01:08:40: Ich fand es war eine total spannende Runde.
01:08:43: In der nächsten Woche geht es mit einem Thema weiter, was wir... Ja, oder was uns regelmäßig zum Kopf schütteln bringt, nämlich der Marklauchhorror.
01:08:54: Und ich glaube, liebe Inga, das ist egal, wo du dich befindest, ob in Ostdeutschland, in Westdeutschland, Süden oder Norden.
01:09:02: Es gibt sie überall, die dich nutzen, jedes Objekt Staging, damit es besser und schneller verkauft wird.
01:09:10: Aber wir haben leider auch die andere Seite.
01:09:13: Und ja, wir hoffen, dass die andere Seite sich denn doch noch mal ein bisschen ändern wird.
01:09:19: Lieber Sören, was gibt es bei dir denn noch Fantastisches zu berichten?
01:09:22: Ja, Fantastisches ist gut.
01:09:24: Es gibt ja fantastische Magler, aber davor leider viel zu selten, also nächste Woche tatsächlich.
01:09:29: beschäftigen wir uns da noch mal ein bisschen mit den Horror Stories.
01:09:33: Kevin ist dann endlich wieder aus dem Urlaub zurück.
01:09:36: Er hatte mir jetzt inzwischen geschrieben gehabt, ich habe das gerade gesehen.
01:09:39: Entschuldigt sich, er hat seine Vision Pro, hatte er zu Hause liegen lassen, deswegen ist er dann doch in der Urlaub.
01:09:46: Das ist nicht so einfach.
01:09:48: Jan, das Schöne ist, nächste Woche, zur nächsten Folge, reden wir nicht mehr über zwei tausendfünfundzwanzig, sondern sind wir schon im neuen Jahr.
01:09:55: Mann, Mann, Mann.
01:09:56: Zwei Tage noch und dann ist das Jahr zwanzig, fünf zwanzig vorbei.
01:09:59: Von daher wir sagen ganz lieben Dank für all euren Support, den wir hatten für den tollen Namen unserer Giraffe mit Rafi.
01:10:08: Wir freuen uns darauf, was dann im nächsten Jahr alles kommt.
01:10:10: Wir haben viel vor mit euch.
01:10:12: Also seid gespannt, was da noch alles auf euch warten wird.
01:10:15: Es wird auf jeden Fall sehr lustig.
01:10:17: Wir werden viele Themen haben.
01:10:18: Tolle Gäste sind auch schon im Plan.
01:10:20: Also von daher freuen wir uns auf das, was dann ab nächste Woche losgeht.
01:10:26: Genau.
01:10:26: Liebe Inga, schön, dass du da warst.
01:10:29: Ja,
01:10:30: vielen Dank.
01:10:31: Danke euch von Herzen und wünsche euch natürlich ein erfolgreiches neues Jahr.
01:10:37: Danke schön.
01:10:38: Also freut euch auf echte Geschichten, echte Probleme und echte Tipps, wie man schlechte Markler erkennt.
01:10:44: Das war Zastan Zinsen, der Podcast.
01:10:46: Vielen Dank fürs Zuhören, abonniert und kommentiert gerne und lasst auch ein
01:10:50: Like da.
01:10:51: Bis nächstes Mal.
01:10:53: Guten Ruh.
01:10:53: Macht es gut.
01:10:54: Ciao.
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