Die Hausbank-Falle: Warum blinde Loyalität dich 100.000 € kostet 🏝️💸

Shownotes

Sonnige Grüße aus Zypern! ☀️ In dieser Folge von „Zaster & Zinsen“ genießen Nicole, Sören und Kevin zwar die Inselsonne, knöpfen sich aber ein Thema vor, das in Deutschland immer noch für graue Haare sorgt: Den „Hausbank-Reflex“.

Warum gehen wir 2025 immer noch zuerst zu der Bank, bei der wir als Kind unser KNAX-Heft abgeholt haben?
Wir decken auf, warum Bequemlichkeit bei der größten Finanzierung deines Lebens das teuerste Lehrgeld überhaupt sein kann.

Sören berichtet von einem Kunden, der trotz eines deutlich besseren Vergleichsangebots zur Hausbank zurückkehrte und nun ein kleines Vermögen draufzahlt.

Wir klären, warum der „persönliche Berater“ oft nur ein Marketing-Märchen ist und warum ein moderner Vermittler wie ein 450-Banken-Navi für dein Eigenheim funktioniert.

Die Themen im Überblick:

- Live aus Zypern: Podcast-Vibes unter Palmen.
- Der Hausbank-Reflex: Warum Tradition kein Finanzkonzept ist.
- Die 100.000 € Falle: Eine wahre Geschichte über den Preis falscher Loyalität.
- Navi vs. Landkarte: Warum die Hausbank oft den Überblick verliert.
- Der Berater-Check: Warum du deinen „persönlichen“ Banker wahrscheinlich gar nicht mehr kennst.

Fazit der Folge: Wer bei der Baufinanzierung nicht vergleicht, zahlt einen „Bequemlichkeits-Aufschlag“. Werde zum Kapitän deiner Finanzierung!

Hör jetzt rein und navigiere sicher zum Eigenheim!

Transkript anzeigen

00:00:00: Kevin.

00:00:01: Kevin, Podcast.

00:00:02: Podcast.

00:00:03: Ist ja schon wieder so

00:00:04: weit.

00:00:04: Ja,

00:00:04: ja, los.

00:00:05: Klatschen und patschen

00:00:06: und schwimmen

00:00:07: mit Schlügel

00:00:08: und tauchen und finden.

00:00:11: Scheiße, schnell.

00:00:12: Ja, okay, los geht's.

00:00:24: Willkommen

00:00:24: zurück zu Zaster und Zinsen, der

00:00:26: Podcast.

00:00:26: In der letzten Folge haben wir darüber

00:00:28: gesprochen, welche Unterlagen Banken

00:00:31: eigentlich brauchen.

00:00:32: Gut.

00:00:33: Heute gehen wir einen Schritt davor.

00:00:36: Denn viele Probleme entstehen gar nicht erst bei den Unterlagen, sondern viel früher.

00:00:40: Bei der Frage,

00:00:40: zu wem gehe ich eigentlich zuerst?

00:00:43: Und auch, im Jahr ist die Antwort für unfassbar viele Menschen immer noch zur Hausbank.

00:00:49: Wie Mama,

00:00:50: wie Papa,

00:00:51: so

00:00:51: wie man das eben immer gemacht hat.

00:00:54: Warum das so ist,

00:00:55: was es kostet

00:00:56: und warum wir in allen anderen Lebensbereichen

00:00:59: längst anders

00:01:01: denken?

00:01:01: Darüber sprechen wir heute mit Kevin.

00:01:04: Moin.

00:01:04: Nicole.

00:01:06: Hallo.

00:01:06: Und Sören.

00:01:07: Schönen guten Tag wieder.

00:01:09: Schönen guten Tag wieder.

00:01:10: Ja.

00:01:11: Ja.

00:01:11: Wir sind

00:01:11: immer noch in Zypern, auf Zypern,

00:01:13: meine ich.

00:01:14: Immer wieder Sonntags.

00:01:16: Nee.

00:01:16: Es

00:01:16: ist Montag.

00:01:18: Es ist Montag.

00:01:18: Es ist Montag, eine Woche später, Zypern, schönes Wetter, Podcast.

00:01:24: Genau.

00:01:33: Bevor

00:01:33: wir tiefer einsteigen, gibt es natürlich auch heute wieder den Fail der Woche.

00:01:37: Der

00:01:37: kommt heute von Sören.

00:01:39: Ja.

00:01:40: Ich habe euch was mitgebracht.

00:01:41: Das passt natürlich logischerweise zu unserem Thema.

00:01:45: Und zwar hatte ich jetzt vor einigen Wochen auch einen Kunden gehabt, der hat im ersten Moment schlechte Erfahrungen mit seiner Hausbahn gemacht und hat eigentlich in den Gesprächen, die ich dann mit ihm geführt habe, war so sehr grundsätzliche Tenor.

00:02:01: Ah, das ist so super, das was du machst, ständig erreichbar, mega, alle Banken aus der Schweiz.

00:02:06: Macht dir überhaupt keinen Sinn, zur Hausbank zu gehen, wo man denkt, okay, gut.

00:02:10: Du hast zwar den ersten Schritt, du warst zuerst bei der Hausprank, der war zwar Mist und du hast die Erfahrungen gemacht, die logischerweise dann halt auch jeder irgendwo macht, aber du bist halt jetzt dann zumindest bekämpft worden.

00:02:22: Mission... Mission... Missionar...

00:02:25: Missionarstellung?

00:02:27: Nein, nein, das meine ich nicht.

00:02:29: Mission erfüllt.

00:02:30: Mission erfüllt oder... Ich hieße das nochmal, wenn die früher... Missionierung, nee.

00:02:37: Ja, doch, die Missionare.

00:02:38: Ja, Missionare.

00:02:39: Also ich habe auf jeden Fall, ich habe ihn bekehrt.

00:02:42: Ja.

00:02:42: Von der dunklen Seite auf die helle Seite.

00:02:46: Auf die gute Seite.

00:02:51: Dachte ich zumindest.

00:02:54: Der Fall der Woche war dann, wir hatten ja letzte Woche auch das Thema mit den Unterlagen gehabt.

00:02:59: Auch da war so ein bisschen das Thema, okay, was brauche ich denn?

00:03:01: Ist das nicht so viel?

00:03:03: Krieg ich das nicht irgendwie auch anders hin?

00:03:05: Und ja, was ist am Ende das End vom Lied?

00:03:09: Er hat jetzt eine neue Hausbank gefunden, die ist dann jetzt für den Fall wieder mit weniger Unterlagen gemacht.

00:03:14: Also ist wieder eigentlich den gleichen Schritt gegangen.

00:03:17: zahlt am Ende sich dumm und demlich dabei.

00:03:20: Ich bin gespannt, ob es vielleicht schon in einem halben Jahr eist.

00:03:24: Ich fall damit auf die Schnauze oder ob es erst in zehn Jahren soweit ist.

00:03:27: Aber es wird halt passieren.

00:03:28: und es zeigt halt für mich immer dieses klassische, wir sind so sehr noch in den alten, also manche so sehr in den alten Mustern verfallen und enthängen da irgendwo drin.

00:03:38: Und da ich habe mich die ganze Woche darauf gefreut schon, dass wir heute über dieses Thema sprechen, weil Da steckt so viel drin und das geht gar nicht nur alleine um Finanzierung, da reden wir über wie wir gerade in Deutschland auch gesellschaftlich unterwegs sind, was das für ein Thema ist, das beschäftigt uns in so vielen Bereichen.

00:03:56: Und in der Finanzierung gipfelt es sich dann irgendwo und hat natürlich langfristig total massive auch Konsequenzen für jeden.

00:04:04: Und für mich ein Fell der Woche, weil auf der einen Seite meine Bekehrung hat anscheinend doch nicht ausgereicht.

00:04:10: Ich muss nochmal den Teufel austreiben, da irgendwo in Zukunft.

00:04:15: Und für den Kunden halt auch ein Fell der Woche, auch wenn das noch nicht weiß, aber es wird halt passieren.

00:04:19: Früher oder später wird er halt merken, war eine total dämliche Entscheidung.

00:04:22: Vielleicht wird ja bald der neue Exorzistenfilm auch gedreht in der Jahre.

00:04:26: Ja,

00:04:26: dabei dachte ich... Ich wollte jetzt Austreibung.

00:04:28: Dabei dachte ich, es gäbe mittlerweile eigentlich das Sören-Evangelium.

00:04:31: Ja, da werden wir auch noch demnächst noch mal drüber reden, das Sören-Evangelium.

00:04:34: Also haben wir es jetzt hier schon mal platziert?

00:04:37: Wir haben es schon

00:04:38: mal angeteasert und jetzt es folgt, ne?

00:04:42: Es ist wie der erste Teaser, demnächst kommt der Trailer und nächstes Jahr kommt dann der Film raus.

00:04:48: Dann machen wir Kino-Tour mit Leinwand der Öffnung in... Rämmig-Hoden-Sack.

00:04:56: Sportwagen-Hoden-Eichhäus.

00:05:04: So, und jetzt kommen wir auch schon zum Zaster-Tagebuch.

00:05:07: Und Nicole trägt heute ihren ersten

00:05:09: Eintragsfonds.

00:05:10: Wir sind gespannt.

00:05:11: Bist du aufgeregt?

00:05:12: Bisschen.

00:05:13: Ja?

00:05:14: Brauchst du nicht?

00:05:15: Weil es so flauschig.

00:05:16: Ja.

00:05:18: Ja.

00:05:18: Wär es weniger flauschig?

00:05:19: Dann wär sie nicht aufgeregt.

00:05:20: Wär es weniger flauschig?

00:05:22: Nein.

00:05:22: Ist ja wie eine Katze.

00:05:23: Also ich hab mir echt noch was Brötchen

00:05:26: geputzt.

00:05:27: Haltet euch fest.

00:05:27: Warte, warte, warte, warte.

00:05:31: Liebes Tagebuch.

00:05:32: Wir schreiben heute den ersten Dezember, zweitausendfünfundzwanzig.

00:05:37: Früher war mehr Brotpapier.

00:05:42: Früher, ja, früher war alles anders.

00:05:46: Wir sind in den Urlaub gefahren mit einer knisternden Landkarte auf dem Schoß.

00:05:51: Fünfmal falsch abgebogen.

00:05:54: Papa leicht genervt.

00:05:56: Ich weiß, wo es langgeht.

00:05:58: Machen wir mit Landkarte, Thermoskanne, Frikus und Mettbrötchen auf dem Beifahrersitz.

00:06:04: Das schnuppert.

00:06:05: Aber so was von.

00:06:07: Alle dreißig Kilometer gab es Streit.

00:06:10: Alle hundert Kilometer einen Rassstettenstopp und irgendwann stand man trotzdem irgendwo in Italien ohne zu wissen wie.

00:06:20: Aber Hauptsache, der Kofferraum war voll mit, falls wir das noch brauchen.

00:06:26: Heute spricht ein freundliches Navi mit uns, in dreihundert Metern bitte links abbiegen.

00:06:33: Und wenn du es vergisst oder vielleicht doch dann die dritte Ausfahrt nimmst, kein Geschrei vom Fahrersitz an den Beifahrer, kein Drama, nur ein sanftes, die Route wird neu berechnet.

00:06:49: Entspannter geht es eigentlich kaum.

00:06:53: Und weißt du was, Liebes Tagebuch?

00:06:55: Genauso hat sich das in der Baufinanzierung verändert.

00:06:59: Früher ab zur Hausbank, weil das hat man ja so gemacht.

00:07:04: Da ist die Mama hingegangen, der Papa, Oma, ob Patante, aber ob das Angebot gepasst hat, egal.

00:07:12: Es hatte Traditionen wie Kartoffelsalat mit Gurkenwasser und Sempf.

00:07:21: Heute gibt es uns Vermittler und Vermittlerinnen mit Herz, Humor, Hirn und Zugriff auf vierhundertfünfzig Banken.

00:07:30: und einer klaren Mission.

00:07:32: Nicht irgendeine Finanzierung, sondern deine Finanzierung, die zu dir passt.

00:07:38: Ach ja, dann ist da noch Sören.

00:07:42: Der Technik-Tornado kommt jeden Tag ins Büro, wie Ellen Maske auf Koffein.

00:07:48: Ich habe da was programmiert.

00:07:51: Wenn du auf die Kaffeemaschine drückst, startet automatisch der Zinsvergleich.

00:07:58: Ich

00:07:58: sitze daneben, umgeben von Post-its, während er schon wieder die Zukunft baut, aber hey, früher war nicht besser, nur analoger.

00:08:07: Heute ist genial, weil wir Träume möglich machen, mit Technik, aber vor allem mit Herz und so, als wäre es unsere eigene Finanzierung.

00:08:18: Und ganz ehrlich, Wenn du Richtung Eigenheim unterwegs bist, wir navigieren dich durch und finden die passende Finanzierung mit Überblick, Humor und mit uns.

00:08:32: Liebes Tagebuch, bis nächste Woche.

00:08:34: Deine Nicole.

00:08:40: Du hast es auch sehr schön vorgelesen.

00:08:41: Deine Stimme ist ja beruhigend.

00:08:42: Ja, richtig

00:08:43: gut.

00:08:50: Was sagt

00:08:50: ihr?

00:08:50: Warum gehen so viele Menschen trotz Internet, Vergleichsportalen und Transparenz immer noch zuerst zur Hausbank?

00:08:57: Ja.

00:08:57: Das haben

00:08:58: wir ja gerade hier sehen, wenn man immer schon

00:09:00: so gemacht hat.

00:09:01: Es ist gesellschaftlich verankert.

00:09:03: Ja, du kriegst das auch aus den Köpfen nicht so raus.

00:09:07: Also ich glaube, die Generationen, die wir jetzt haben, die jungen Leute, die machen es nicht, die bauen sich irgendwie ihre Baufi selber mit, keine Ahnung, hier fünf Klicks und da zwei Klicks und wundern sich, warum nichts funktioniert.

00:09:19: Das sind dann die ganz jungen, also noch jünger als ich.

00:09:22: Ja.

00:09:25: Optisch Mitteende, zwanzig.

00:09:27: Stimmt.

00:09:28: Bist du schon neun, zwanzig geworden?

00:09:30: Ja, Mitte Anfang, zehn.

00:09:35: Na ja, wie

00:09:35: auch immer.

00:09:35: Aber ich glaube, die Generation, so in meiner Altersklasse, vierzig, fünfzig aufwärts... Die kennt nicht

00:09:43: anders.

00:09:43: Ja.

00:09:44: Die kennt auch noch das alte Sprachkassenling.

00:09:46: Ja, die würden wahrscheinlich auch

00:09:47: nicht googeln

00:09:47: als erstes irgendwie.

00:09:48: Die würden

00:09:48: einfach sagen, ich bin hier.

00:09:50: So, ich rufe Ronny aus der Bank an, mach mal fertig.

00:09:52: Na, sobald geht's, glaub ich, gar nicht unbedingt, weil du kennst ja heute deinen Banker in der Regel nicht.

00:09:57: Aber du fragst ja, wenn es um so eine große Entscheidung geht, in der Regel, also bei allen großen Entscheidungen, wirst du ja Eltern, Großeltern, das ist ja Family fragst du.

00:10:05: Ja.

00:10:06: So,

00:10:06: und dann sagt halt Mama, Papa sagen, na ja, ich hab das bei der Hausbank gemacht.

00:10:09: Oma, Opa sagen, ja, ich war das auch... auf jeden Fall bei der Hausbahn gemacht, dann verlässt du dich halt drauf.

00:10:16: Ich kann mich an einen Fall erinnern, das war ganz am Anfang, also jetzt vom bald vier Jahre jetzt schon her.

00:10:24: Und da hatten wir auch beim Kunden gerechnet gehabt.

00:10:30: Das Erstgespräch war da tatsächlich so gewesen, dass der gesagt hat, bei der Hausbank, alle Türen direkt zugegangen, war total blöd, total von oben herab.

00:10:40: Wir glauben, dass der Traum jetzt gar nicht mehr funktioniert.

00:10:42: Also der Kunde wirklich am Boden, man hat sich das dann angeguckt, festgestellt, okay, kann funktionieren sogar deutlich günstig als die Hausbank.

00:10:49: Was hat er gemacht?

00:10:51: Der ist am Ende trotzdem, weil die Eltern haben dann noch mal irgendwie über Kontakte mit der Hausbank gesprochen, ist dann trotzdem zur Hausbank gegangen, weil ja die Eltern gesagt haben, macht das auf jeden Fall bei der Hausbank.

00:11:01: Das heißt, er hat zwar zum Glück die Finanzierung bekommen, das ist ja schon mal der erste Schritt, aber er hat viel mehr Geld bezahlt.

00:11:09: und ja, wurde am Ende oder am Anfang einmal halt quasi K.O.

00:11:14: geschlagen und hat sich direkt hingestellt und sich nochmal kaputt schlagen lassen.

00:11:20: Und das steckt, glaube ich, ganz viel halt wirklich mit drin.

00:11:23: Ich frage halt mal, Mama, Papa, Großeltern und für die ist, glaube ich so, das sind diejenigen, die tun sich halt schwer mit der Veränderung, dass es halt nicht mehr so ist.

00:11:33: Die glauben das auch nicht, dass das so sein kann.

00:11:35: Die vermuten die ganz häufig dabei, wenn man beim Vermittler ist, okay, da muss er irgendwo der Haken sein.

00:11:40: Da muss er irgendwo was Böses sein.

00:11:42: Der böse Vermittler, guck ihn dir an, da sitzt er, hat schon quasi gefühlt nur die Dollarzeichen in den Augen.

00:11:50: Der möchte doch eigentlich nicht nur über den Tisch ziehen.

00:11:52: Das im Grunde genommen, der Vermittler eigentlich nur eine Leistung erbringt, damit du es halt günstiger bekommst und dafür halt bezahlt wird, das sehen ja die meisten gar nicht.

00:12:03: Früher war es auch so, du kanntest den Banker, weil der war über Jahre da.

00:12:08: Der war dein persönlicher Ansprechpartner.

00:12:10: Heute rufst du irgendwo an und landest in der Service Hotline, drück fünf mal die drei und nach zehn Minuten schmeißen die dich außer Leitung.

00:12:18: Das gibt es ja gar nicht mehr.

00:12:20: Von Ausbildung wirklich bis zur Rente,

00:12:22: dass einer da ist.

00:12:23: Wenig.

00:12:24: Also gibt die, die vereinzelt.

00:12:26: Aber es ist schon sehr, sehr selten.

00:12:29: Das ist wirklich so, ja.

00:12:31: Ja, kannst du auch eine Baufinanzierung in der Kneipe um die Ecke machen?

00:12:34: Ein Bierdeckel, Zinssatz, Rate,

00:12:37: Kaufpreis,

00:12:38: fertig.

00:12:39: Ja, das war dann Harald.

00:12:41: Der vom Kater auf den Hund gestiegen ist.

00:12:43: Genau.

00:12:44: Den hatten wir ja schon mal.

00:12:45: Ja, das ist so.

00:12:46: Spannend ist halt, dass wir das, also auf der einen Seite finde ich, wir haben das ein bisschen bei der Finanzierung noch am ehesten.

00:12:54: Also dieses Thema, das sich da so schwer damit getan wird, bei anderen Sachen schaffen wir zumindest zu teilen ja schon eine Veränderung.

00:13:02: Nicole, was ist dir gesagt in deinem Tag-Umfang-Trag?

00:13:05: Wir sind früher, ich kann mich da auch noch bis auf die Mettbrötchen, weil da stand ich nicht so drauf, aber den sehe ich wirklich vor Augen noch.

00:13:11: Man sitzt halt da, man hat dann die große Deutschlandkarte, meist noch fünf Stück, weil ja nicht jeder Teil alles abgedeckt hat.

00:13:18: Da hast du die große ausgebrannte, wo bin ich jetzt, da könnte da sein.

00:13:22: Ach verdammt, nee, da kann ich jetzt grad.

00:13:25: Also das war ja ein riesen, riesen Aufwand und auch ein großes Streitthema.

00:13:29: dann, wenn man sich dann doch verfahren hat.

00:13:32: Heute ist ja überhaupt kein Thema mehr.

00:13:35: Du sitzt irgendwo, wir sitzen jetzt gerade auf Zypern, wenn wir gucken, wir wollen jetzt zu einem Baumarkt zum Beispiel, dann gehen wir einen Baumarkt bei Google Maps, dann zeigt ihr uns an, wo der nächste ist, da drücken wir auf gute und fertig.

00:13:48: Aber ich finde es schon spannend, also im Bereich der Finanzanlagen, also ich habe das Gefühl, die jungen Leute, und das geht jetzt aber auch schon in mein Alter, in euer Alter, wie auch immer, dass dann schon viel übers Internet passiert.

00:14:00: Also Vergleichsportale, wenn ich so an diese ganzen Wertpapier, Depots denke, die man da nutzen kann, da habe ich schon so den Eindruck, dass es gesellschaftlich mittlerweile akzeptiert oder akzeptiert her, also noch vor ein paar Jahren.

00:14:14: Bei der Finanzierung ist es irgendwie noch nicht so richtig angekommen.

00:14:17: Zumindest nicht in der Breite.

00:14:19: Das ist so mein Eindruck.

00:14:20: Damals

00:14:22: diese

00:14:23: Werbung

00:14:23: rausgebracht,

00:14:24: Geiz ist geil, war

00:14:26: das Mediamarkt, Saturn irgendwie.

00:14:28: Das war Saturn.

00:14:28: Seitdem

00:14:29: das Haus ist, habe ich wirklich das Gefühl, dass wir so ticken oder teilweise die Menschen so ticken.

00:14:36: Wir haben sie alle, die Anrufe, ich wollte nur mal wissen, wie eine Zinssatz ist, keine Ahnung, so schwürfeln, weiß ich nicht, kommt auch so viele

00:14:43: Faktoren

00:14:44: an.

00:14:44: Und das hatten wir früher nicht.

00:14:46: Früher gab es diese ganzen... Faktoren, auf die wir achten müssten.

00:14:50: heute in der Gänze oder in dem Ausmaß

00:14:53: gab es das früher nicht, glaube ich.

00:14:55: Aber ist es dann nicht spannend, wenn wir, also ja, ich meine, ich kriege ja auch immer die Krise, wenn diese Frage kommt mit, sag mir mal einfach, wie ist der Zins, weil ich mir überdenke, ja klar, komm lass uns würfeln, dann gucken wir mal, was heute der Würfel sagt.

00:15:08: Also die Frage an sich ist ja absoluter Schwachsinn.

00:15:12: Aber, den Teil kann ich ja sogar noch, also wenn ich mich in die Kundensicht reinversetze, kann ich das nachvollziehen.

00:15:18: Also den Gedankengang zu haben, ich möchte den günstigsten Zinssatz, ich glaube, verstehe, total, also können wir Haken dran machen, total nachvollziehbar.

00:15:28: Spannend ist ja, und das haben wir, in den letzten Jahren habe ich das schon gesehen, das haben wir dieses Jahr in vielen Fällen auch schon gesehen, dass es wirklich Menschen gibt, die im ersten Moment total auf den Zinssatz gucken, Und dann trotzdem am Ende aber zu Hausbank gehen, wo sie teilweise ja das schlechtere Angebot mit dem schlechteren Sinssatz bekommen.

00:15:48: Und dann würde ich sagen, nee, dann sind wir nicht bei Guides, ist geil, sondern wir sind eher bei Mama.

00:15:53: und Papa haben gesagt, die Bank kenne ich nicht.

00:15:55: Wie häufig kommt die Frage auf?

00:15:57: Wie häufig habt ihr, also bei mir kommt das regelmäßiger, dieses,

00:16:02: ach nee,

00:16:03: die Bank kenne ich nicht.

00:16:05: Da möchte ich die Finanzierung nicht machen.

00:16:08: Ich denke, muss totaler Schwachs sind.

00:16:09: Scheiß drauf, was bei der Bank da steht.

00:16:12: Du kriegst den gleichen Darlehensbetrag am Ende.

00:16:15: Das Geld ist immer ein Euro, ist total egal.

00:16:17: Und was soll passieren?

00:16:19: Also... Es ergibt keinen Sinn, den Namen der Bank infrage zu stellen.

00:16:23: Ist doch vollkommen Schnuppe.

00:16:25: Und es gibt eine große Bank in Deutschland, die in ganz Deutschland zu finden ist, die eine ähnliche Farbe hat, wie unsere wunderschöne kleine Rafi, die ja auch schon mal kurz vor der Pleite war und die dann gerettet wurde.

00:16:38: Insofern ist es jetzt nicht so, dass man jetzt davon ausgehen müsste, jetzt gehen demnächst fünf Banken Pleite.

00:16:44: Aber es scheint im Kopf so drin zu sein, so dieses Gefühl von... Ach, wenn ich die Bank nicht kenne, dann vielleicht eher nicht.

00:16:53: Deswegen kriege ich das super spannend.

00:16:55: Es ist einfach ein Generationenthema.

00:16:56: Ich glaube, gibt der Sache mal noch fünfzig, siebzig, achtzig Jahre, dann, na ja, dann fällt dieser, na ja, mein Papa oder meine Eltern haben gesagt, ich glaube, das hat dann in dem Bezug nicht mehr so viel Gewicht, weil es so viel digitaler geworden ist, weil jeder halt für sich immer wieder recherchieren kann.

00:17:15: ... und es einfach mittlerweile andere Wege gibt.

00:17:18: Weil schnell sich mal einer vor, ... ... war ja, glaube ich, die Zahl, die wir mal so genommen haben.

00:17:23: Also ich kann mich nicht dran erinnern, ... ... dass dann Menschen ins Internet gegangen sind ... ... und dort einen Vergleich angestellt haben.

00:17:30: Die haben in erster Linie beim Weihnachtstisch dann gefragt, ... ... du Mama, Papa, wie habt ihr das eigentlich damals gemacht?

00:17:35: Ja, aber das war der erste Weg.

00:17:37: Das ist ja, dass

00:17:37: früher haben wir ...

00:17:39: ... meines Erachtens mehr kommuniziert über ... Persönliche

00:17:44: Dinge.

00:17:44: Ja, genau.

00:17:45: Bank-Dinge, Woge mit dem besten Zins auf dem Sparbuch oder was auch immer.

00:17:50: Heute, das ist das, was ich ja auch im Tagebuch habe, heute ist es wie so, wir wollen zum Baumarkt einen Klick, Rute wird berechnet.

00:17:59: Heute gibst du drei Sachen im Internet ein, einen

00:18:01: Klick, Rute wird berechnet.

00:18:03: Ja.

00:18:03: So, und dann kommst du zum Kunden, so wie ich vor ein paar Wochen, und dann kommt die Frage von dem Schwiegervater, Frau Winkel, man muss in der Haken.

00:18:13: Da kann doch nicht, dass sie alle banken können.

00:18:16: Doch.

00:18:17: Ja,

00:18:17: verstehe ich

00:18:18: nicht.

00:18:20: Was sind denn die größten Denkfehler rund um die Hausbank?

00:18:22: Also welche Sätze hört ihr im Zusammenhang

00:18:24: mit Hausbanken?

00:18:25: Aber ich beliebt es ja immer.

00:18:27: Also die Hausbank hat ja für viele noch so dieses Gefühl von... Das ist mein persönlicher Ansprechpartner.

00:18:34: Also das bleibt ja immer im Gefühl drin.

00:18:36: Da habe ich ja den persönlichen Ansprechpartner, wo ich mir dann immer, also dann stehe ich gerne, die Gegenfrage, kennst du deinen Banker?

00:18:43: Für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer denkt also mal die Frage an euch.

00:18:47: Geht mal tief in euch.

00:18:48: Ihr seid jetzt ganz alleine, keiner guckt dabei zu, ihr könnt ehrlich zu euch sein.

00:18:52: Stellt euch doch mal selbst die Frage.

00:18:55: Hat sich in den letzten zehn Jahren euer Bankberater gewechselt?

00:18:59: hat sich da was verändert.

00:19:01: Wahrscheinlich wird die Antwort bei vielen, bei sehr, sehr vielen so sein, ja, wenn ihr nicht sowieso schon mit der Bank vielleicht bei, es gibt ja auch viele echt gute Onlinebanken, was so das Konto angeht, ING, DKB, dann habt ihr sowieso kein persönlichen Ansprechpartner mehr, dann können wir das streichen.

00:19:17: Bei allen anderen stellt euch doch mal die Frage, ist das wirklich noch ein Argument?

00:19:22: Habt ihr wirklich einen persönlichen Ansprechpartner, der über die nächsten Jahre da bleibt?

00:19:27: Und dieser Genankengang ist ja trotzdem irgendwie da und das ist spannend, weil der faktisch gesehen nicht mehr existiert und wir können das aus erster Hand sagen, weil Kevin kommt von der Bank, ich war bei einer Bank, Nicole war bei einer Bank, wir wissen, was... da halt auch passiert und wie schnell da auch einfach Positionen wieder wechseln.

00:19:45: Also ich habe, wo ich noch damals bei der Sparkasse war, ich glaube innerhalb von zwei Jahren, vier Filialen gesehen.

00:19:52: Also vier andere Positionen, vier andere Kundengruppen.

00:19:55: Das bedeutet im Schnitt jedes halbe Jahr.

00:19:58: Und da bewegen wir uns auch hin, ehrlicherweise.

00:20:01: Weil einfach, wir haben viele Personalwechsel, dann brauchst du wieder bei einer anderen Stelle jemanden, dann wechselt dein Berater, jemand kündigt, du brauchst wieder jemand neuen, also das schiebt sich ja sehr extrem.

00:20:10: Also das ist so ein Denkfehler, der glaube ich ganz klar, aber noch drin ist dieses, ja, ich hab mein persönlicher Ansprechpartner, weil wenn man mal ganz ehrlich zu sich selbst ist, so neunundneunzig Prozent habt ihr den nicht

00:20:21: mehr.

00:20:21: Das zweite ist, und das spielt da so ein bisschen mit rein, ist dieses, naja, aber die Bank ist ja vor Ort.

00:20:26: Also diese klassische regionale, regionale Haus, genau.

00:20:29: Da fahre ich mal eben hin, das ist ein paar Straßen weiter.

00:20:32: Also erstens schrumpft das Filialnetz ja brutal.

00:20:35: Also ich bin mal gespannt, was in den nächsten fünf bis zehn Jahren passiert, ob überhaupt noch mehr als zwei in so einer klassischen Stadt haben.

00:20:44: Aber wenn man dann wirklich eine Finanzierung abschließt, wie viel Kontakt habe ich denn wirklich zu der Bank?

00:20:48: Wie oft muss ich denn da wirklich hin?

00:20:51: Das ist, wenn überhaupt, einmal.

00:20:54: Korrigiert mich gerne, aber das ist dann eigentlich einmal, nämlich für die Vertragsunterschrift.

00:20:59: Zumindest in zwei von der Bank ausgesehen proaktiv jetzt nicht mehr viel kommt.

00:21:04: Wir machen das ja schon anders.

00:21:06: Wir gehen da sogar noch einen Schritt weiter, aber für den Kunden, für den Kunden, der da sitzt, der seine Finanzierung haben, der unterschreibt sie, der kriegt sein Geld, wenn das komplett ausgezahlt ist und so lange wie die Raten laufen.

00:21:16: Er hat ja das Ding im Schrank und beschäftigt sich im Leben nicht mehr damit.

00:21:19: Und das auch total nachvollziehbar.

00:21:21: Genau.

00:21:21: Das heißt, der Kunde fährt dann bestenfalls einmal vierzig, fünfzig Kilometer zu einer Bank, die einfach deutlich günstiger ist.

00:21:29: Also lohnt sich ja, diesen Zeit- und Geldaufwand dann mal auf sich zu nehmen, den Vertrag zu unterschreiben und alles ist gut.

00:21:37: Deswegen ist dieses Regionalprinzip auch für eine Finanzierung absolut nicht mehr... Ja, nicht mehr realistisch.

00:21:47: Und

00:21:48: Nicole?

00:21:49: Ich habe gerade mal so währenddessen überlegt, wann hat mich dann zuletzt mein Bankberater angerufen?

00:21:55: Also, mein Bankberater hat mich, glaube ich, das letzte

00:21:57: Mal angerufen

00:21:59: mit siebzehn, achtzehn.

00:22:01: Oh, echt?

00:22:01: Erstes Konto, Sparkasse, Ausbildung.

00:22:04: Da hatte ich einen persönlichen

00:22:05: Ansprechpartner.

00:22:07: seitdem... Das finde ich immer spannend, weil häufig kommen ja doch noch diese Telefonate, oh, wollen wir nicht mal wieder ein Jahresgespräch

00:22:15: machen?

00:22:15: Ja, aber da hat sich, finde ich, auch wieder was verändert.

00:22:19: Das kriege ich mit den Kollegen, mit denen ich heute noch so rede aus der damenigen Arbeitsgemeinsamzeit bei der Bank, die noch immer da sind, auch mit... Du hast heute wird halt sehr stark selektiert.

00:22:31: Also früher gerade Sparkassen haben wir gesagt, für uns ist jeder Kunde gefühlt ja fast gleich wichtig.

00:22:36: Jeder bekommt diesen Service.

00:22:38: Heute haben wir einen ganz, ganz, ganz großen Teil an Kunden, die sind quasi wie in so einer... Ach, in so einem Passivtopf drin, also da wird halt nichts mit gemacht, sondern wenn die sich halt rühren, okay, dann machen wir was, aber ansonsten sind die einfach nur noch als Garteileichen, wenn man so Bilder drin.

00:22:55: Und es wird halt sehr stark geguckt, wer verdient wie viel, wer hat wie viel Geld bei uns und mit denen wird dann auch tatsächlich regelmäßig Kontakt gehalten.

00:23:02: Für den anderen, da fehlt auch erst einmal das Personal.

00:23:05: Das ist mir noch eingefallen, das Kevin, du hast ja gesagt, Thema Regionalprinzip, ne?

00:23:10: Also ich kann dann halt mal zur Bank hin oder ich kann mich bei der Bank melden.

00:23:15: Auch das finde ich super spannend.

00:23:17: Auch der Gedanken ist häufig da.

00:23:18: Dann habe ich ja jemand und da kann ich schnell hin.

00:23:23: Warum fährst du denn da hin?

00:23:26: Jetzt mal unabhängig davon.

00:23:28: Lass sie mal nicht fahren.

00:23:30: Lass sie mal nur anrufen.

00:23:31: Auch dann kommt ja ein Thema

00:23:33: auf.

00:23:34: Der nächste freie Berater ist für Sie reserviert.

00:23:38: Und ab Mittwoch um ungefähr ab vierzehn Uhr und ab Freitag ab zwölf Uhr erreichst du in der Regel sowieso keinen mehr, weil da sind die alle im Feierabend.

00:23:47: Also da stelle ich mir halt auch die Frage, überlegt euch doch mal, wie realistisch es ist.

00:23:51: Das ruft doch mal zu den Zeiten, wenn ihr wirklich Zeit habt.

00:23:56: Ruf doch mal da an.

00:23:57: Also das ist ja auch ein Thema.

00:23:58: Wann erreiche ich den?

00:24:00: Wann bekomme ich einen Termin?

00:24:01: Muss ich mir dafür einen Tag Urlaub nehmen?

00:24:03: Das finde ich alles Punkte.

00:24:05: Die muss ich ja eigentlich in so einer Gesamtbetrachtung irgendwo mit reinnehmen.

00:24:09: Ja und die Vermittler sind klassischerweise einfach anders erreichbar.

00:24:12: Das haben wir ja auch in der einen oder anderen Folge schon mal schon mal gesagt.

00:24:15: Es sind erstens andere Kanäle und zweitens auch andere Zeiten.

00:24:19: Also ich sage mal nach siebzehn Uhr sind wir eigentlich immer erreichbar.

00:24:23: an das Telefonat mit einem Kunden abends um zwanzig nach zehn,

00:24:28: wenn wir vier zusammen saßen,

00:24:29: geht dann da ans Telefon.

00:24:31: Richtig.

00:24:32: Samstagabend der Anruf.

00:24:34: Ja, klar.

00:24:35: Gehen wir da dran.

00:24:35: Natürlich.

00:24:38: Ja, so.

00:24:40: Die ganzen Beratungscenter,

00:24:42: die jetzt

00:24:42: irgendwo so erschaffen wurden, mehr Kundenservice, Samstags von acht bis um zwei oder unter der Woche bis um acht oder bis um zehn.

00:24:51: Ja, aber was sitzen denn da für Menschen?

00:24:54: Beratung von

00:24:54: acht bis acht.

00:24:56: Ja, die nehmen da Gespräche an, machen ein Zettel schön, schreiben

00:24:59: eine gute

00:24:59: Nummer auf und sagen, melde sich irgendwann mal im Laufe des nächsten Jahrhunderts der Kollege.

00:25:03: Ja, das ist halt am Ende.

00:25:06: Und am Ende ist das ja auch ein viel Song.

00:25:08: Also bei unserer Sparkasse damals Kevin, da war es ja dann auch schon so, dass es halt wirklich auch hieß.

00:25:13: Beratungszeit findet zwischen bis acht und zwanzig Uhr statt.

00:25:18: Klingt erst mal super.

00:25:20: Problem ist, du als Kunde rufst halt ansatzlich, ich hätte gerne einen Termin und wenn der Berater aber seinen Kalender jeden Tag ab sechzehn Uhr geblockt hat, ja dann kriegst du trotzdem keinen Termin, der halt nach sechzehn Uhr ist.

00:25:31: Also das zwischen Theoretisch bieten wir es an und es wird halt wirklich gelebt.

00:25:36: Ehrlicherweise besteht ja auch noch ein Unterschied.

00:25:40: Aber der Wille war da.

00:25:42: Sie waren stets bemüht.

00:25:44: Ja, fairerweise muss man aber dazu vielleicht noch sagen, dass ja bei den, also zumindest bei den Sparkisten, auch bei den Volksbanken, dass man da auch fairerweise sagen muss, für den Berater lohnt sich halt der Teil auch nicht.

00:25:56: Also es ist jetzt nicht einfach, dass die, die haben nur keinen Bock, sondern es ist halt einfach, der Anreiz der geschaffen ist, ist einfach zu gering.

00:26:03: Das heißt, der Vorschlag hat sich überlegt, wir müssten eigentlich lange Beratungszeiten anbieten, guter Gedankengang, aber wenn wir halt keine Anreize schaffen, warum ein Berater das tun sollte,

00:26:15: Und das sind nicht alle Berater so.

00:26:18: Es gibt viele wirklich eifrige und gute Berater in diesen Banken.

00:26:23: Ja du, zum Beispiel du.

00:26:24: Du bist anders.

00:26:26: Genau.

00:26:27: Dich kann ich noch um achtzehn Uhr dreißig oder um neunzehn Uhr erreichen und bekomme auch einen Termin um diese Zeiten.

00:26:33: Also... Es ist ja, wir machen ja immer, wir kloppen ja gerne mal drauf, aber man muss das auch immer freundlicherweise dazu sagen, es sind ja wirklich nicht alle so.

00:26:42: Also ich denke da gerade an einen Kollegen, der sehr, sehr oft dann den Laden abschließt abends.

00:26:50: Die gibt's

00:26:50: ja auch immer, du hast in jeder Filmjahr, da hast du so zwei, drei in der Regel, aber du hast natürlich viele dabei, wo das nicht so ist, wo es aber auch verständlich ist, dass das nicht so ist.

00:26:59: Und du hast dann aber auch genauso diejenigen, die es halt trotzdem erleben, die einfach... Für die halt auch dieser Beruf dann wirklich auch Berufung ist und die das halt echt mit Leben führt.

00:27:08: Ja, das ist zu selten.

00:27:09: Aber was ja auch noch witzig ist, das hatte ich dann mal.

00:27:13: Achtzehn Uhr Termin in der Bank.

00:27:15: Ich als Finanzberater

00:27:16: kein Schlüssel.

00:27:18: Heißt, ich kann nicht die Alarmanlage stellen.

00:27:21: So, das heißt, der ist vier Stunden geschaltet.

00:27:25: Bist du schuldig?

00:27:25: Kommt da noch die Putzfrau?

00:27:26: Das ist besonders

00:27:27: schön.

00:27:27: Wir haben im

00:27:27: Achtzehn Ohne Kunden in der Kabine sitzt und auf einmal

00:27:30: läuft

00:27:30: Berna da vorbei.

00:27:31: Genau.

00:27:32: Und wenn wir mal die Addi Staubsauger der Bank denken, ich weiß nicht, wie du die Sparkast gefragt hast.

00:27:37: Genau, genau

00:27:38: die.

00:27:39: Das ist immer wieder bei Ninzeundfünftinneunzig.

00:27:42: Ja, aber auch das ja.

00:27:42: Aber hier Bikimolse auch.

00:27:44: Dann hast du gewartet, bis die wegfahren.

00:27:46: Also noch ein Kaffee.

00:27:46: Ja, bitte schön.

00:27:47: Aber wir haben nicht mehr so viel Zeit.

00:27:50: Und so kommen wir ja nicht mal raus.

00:27:51: Da kommt gleich die Sicherheitsdienste.

00:27:55: Oh, so eine Nacht im Tresor.

00:27:59: Wir gehen hier erst raus, wenn unterschrieben wurde.

00:28:04: Aber was

00:28:04: hat sich denn noch verändert, eurer Meinung nach, so in der Banken- und Baufinanzierungswelt von früher zu heute?

00:28:13: Ich habe das Gefühl, dass heutzutage sehr, sehr viel mehr in ein Konzept gepresst wird, was dann von den Bankern umgesetzt werden muss, dass sehr, sehr viele Freiheiten fehlen.

00:28:23: Also ich sag mal, früher hat man sehr, sehr viel visuelle Selbstgestalten können.

00:28:27: Heute muss man vorgefertigte Bilder, Flyer nutzen, weil nur die genormt sind aus Bankensicht.

00:28:37: Ich glaube, man war früher deutlich freier in der Gestaltung einer Struktur eines Konzepts und das macht es ja auch aus, was wir machen und können, weil wir eben nicht eine Bank über uns haben, die sagen, Wir machen das hier aber jetzt so und nicht anders.

00:28:54: Ich glaube, das hat mich damals sehr gestört in der Bank, dass man da so in so einem Korsett gezwungen wurde.

00:29:01: Ja,

00:29:01: und das wird halt viel, glaube ich, auch kommt halt viel drumherum mit dazu.

00:29:04: Der Banker früher, der hatte ja gefühlt, glaube ich, ein viel kleineres Produkt.

00:29:09: Portfolio.

00:29:10: Ja.

00:29:11: Also heute, gerade wenn du in der Sparkasse bei der Foxbank bist, dann machst du halt das ganz normale Konto, du machst Geldanlage, du machst ein bisschen Kredite, da machst du noch ein bisschen Versicherung.

00:29:25: Dann machst du noch Kreditkarte und was nicht, also es wird ja immer...

00:29:28: Chirurkonto, Zahlungsverkehr, Onlinebanking...

00:29:30: Imarnier und... Haben wir letzte Woche, hast du das letzte Woche gesagt, hier mit der Bauschpaarwoche, oder wann hatten wir das?

00:29:36: Ja, das war davor schon mal, ja.

00:29:38: Aber das

00:29:38: war immer im Herbst Bauschpaarwochen.

00:29:41: Ja, stimmt, genau, vor zwei Wochen, ne?

00:29:43: Ab in Keller, alles was wir haben, wo Bauschpaar raus steht, ab nach oben in der Schalterhalle und dann wird das aufgestellt.

00:29:49: Ja und jetzt überleg mal, das geht ja ganz weit weg eigentlich davon.

00:29:53: Ich habe den Kunden da, ich höre dem Kunden zu und schaue dann was passt in dem Moment für den Kunden halt tatsächlich.

00:30:00: Also wo ist der Bedarf, wo ist der Wunsch, wo will der Kunde hin, was braucht er?

00:30:05: Bausparwoche klingt halt viel mehr nach, alles klar.

00:30:08: Kunde kommt rein, du kriegst jetzt halt Bausparen.

00:30:10: Wir werden jetzt das Gespräch irgendwie und die Fragen so stellen, dass du am Ende des Tages Bausparen machen möchtest.

00:30:17: So, hast du Geld übrig, Rebecca?

00:30:19: Ein bisschen, ja.

00:30:22: Ist dir wichtig, dass du am Ende auch, dass das Geld sicher ist?

00:30:25: Ja, dann machen wir Bausparen.

00:30:27: So, fertig.

00:30:28: Zack,

00:30:29: die Jahrstraße.

00:30:31: Die Jahrstraße.

00:30:33: Na ja, immer die Fragen so stellen, dass der Kunde eigentlich nur noch Jahr sagen kann.

00:30:36: Okay, immer geschlossene Fragen.

00:30:37: Geschlossene Fragen, dass man es auf ein Jahr hinschiebt.

00:30:40: Ihr liebt da

00:30:41: draußen ohne geschlossene Fragen, ohne Zeitdruck, ohne viel Tamp-Tamp.

00:30:45: Ihr bekommt bei uns die Finanzierung.

00:30:47: Für euch war Beherbeblock.

00:30:49: Bingo!

00:30:55: Genau, kommen

00:30:56: wir mal wieder zum Kunden zurück.

00:30:58: Was bedeutet

00:30:58: denn

00:30:59: dieses Denken, ich gehe zur Hausbahn letztendlich?

00:31:04: Nein, schlimmster Konsequenz bedeutet halt dieses Denken.

00:31:07: tatsächlich.

00:31:08: das, was Kevin gerade zeigt.

00:31:09: Ist halt, also du wirst irgendwann es halt zu spüren bekommen.

00:31:14: Entweder kriegst du halt direkt die Ablehnung und machst dann nicht weiter.

00:31:17: Da haben wir auch schon mal darüber gesprochen mit dem Thema, was macht das?

00:31:20: Nein, mit dem ein oder anderen.

00:31:22: Oder es kostet dich halt wirklich enorm viel Geld und du nimmst die halt auch Optionen.

00:31:27: Also das wundert mich halt auch immer, weil es ist ja nicht so, dass bei uns bei den Banken das dann nur Exoten da sind, wo man sagt, boah, die Dschungelbank, die kenn ich aber noch nicht.

00:31:38: Also bei uns gibt's ja auch die klassische Hausbank, die ist ja auch da.

00:31:42: Das heißt, deine Hausbank und deine Hausbank und auch deine Hausbank.

00:31:47: Die werden da auch drauf sein.

00:31:49: In neunundneunzig Prozent der Fälle wird auch die da zu sehen sein.

00:31:53: Und dann ist es halt manchmal auch durchaus von Vorteil, wenn wir die Möglichkeit haben, auch dann quasi in eine Verhandlungsposition mit der Hausbank zu gehen.

00:32:04: Ich baue jetzt mal nur ein ganz total irrationales und total unrealistisches Beispiel auf.

00:32:11: Es könnte ja sein, dass es eine Bank gibt, die ihr nicht kennt, die günstiger ist.

00:32:15: Dann könnten wir natürlich in dem Moment hingehen und der Hausbank das halt so mithalten und sagen, pass auf, liebe Hausbank, der ist der Kunde, ihr wollt ihn ja vielleicht gerne halten, wir haben mir das in das Angebot.

00:32:26: Hast du ja noch mal eine ganz andere Möglichkeit auch?

00:32:29: Die Optionen entfällt aber.

00:32:30: Wenn du halt selbst hinrennt, wir können dann mit der Bank nicht mehr sprechen.

00:32:34: In dem Moment, wenn du es selbst mach, weil das ist ja unser Job.

00:32:38: Das geht halt dann nicht.

00:32:40: Das wäre wie, wenn du eine OP hast beim Arzt, wenn es halt selbst operiert, ja dann kann der Arzt auch nichts mehr machen.

00:32:46: Vielleicht noch ein bisschen retten, aber die OP ist halt schon vorbei.

00:32:49: Ich

00:32:50: glaube, ich

00:32:50: trage dir mal vor, wenn du, ich sag jetzt mal, mit deiner Frau sprichst unser Sorschatz.

00:32:56: Wir haben jetzt unsere Traumimmobilie gefunden, jetzt suchen wir mal eine Baufinanzierung.

00:32:59: Ich nehme mal eine Woche auf zwei Uhrlaub und dann fahre ich die mal alle an.

00:33:03: Wie viele Banken

00:33:06: schaffst du denn

00:33:07: am Tag?

00:33:08: Ja, das ist das eine, aber erstmal musst du ja auch einen Termin bekommen.

00:33:10: Richtig.

00:33:11: So, dann haben die Banken wieder Engpässe, dann kriegst du den Beratungstermin in der Baufinanzierungsabteilung erst in vier bis sechs Wochen.

00:33:18: So, und dann ist diese Traumimmobilie, von der du gerade gesprochen hast, aber längst schon wieder Geschichte.

00:33:23: Ja, die ist weg.

00:33:24: Das ist ein Riesenthema, also Geld und Zeit.

00:33:26: Ich glaube, das sind die großen, großen Themen, die du da hast.

00:33:30: Ja, und ich finde, das ist auch das, was sich verändert

00:33:32: hat zu früher.

00:33:34: Heute musst du halt schnell sein, weil wenn was auf dem Markt ist und die Immobilie hat, dann

00:33:39: vernünftigen

00:33:41: Bestand oder eine vernünftige Substanz.

00:33:45: Dann bist du nicht die Einzige, die sagt, ich hätte gerne, weil dann kommt eine ganze Traube.

00:33:49: Und wenn du dich dann nicht vorher schon damit beschäftigt hast, kann ich wieder überhaupt leisten und rennst dann erst zu deinen zehn Banken

00:33:56: vielleicht,

00:33:57: dann

00:33:59: ist es weg.

00:33:59: Also

00:34:01: beim Vermittler ist es

00:34:03: schneller.

00:34:04: Wir haben ja auch schon mal drüber gesprochen, mit dem was muss halt wann letztlich kommen.

00:34:08: Was mich manchmal beschäftigt, wenn wir über dieses Thema nachdenken, warum Warum gehe ich noch zu Hausbanken?

00:34:13: Warum arbeite ich noch mit einem Plan, der eigentlich schon relativ alt ist, den eher Mama und Papa so gemacht haben oder die Großeltern?

00:34:20: Sind wir in Deutschland wirklich bereit für Veränderung?

00:34:23: Sind wir das?

00:34:26: Also gefühlt sind wir ein Land, das da nicht wirklich zu in der Lage

00:34:30: ist.

00:34:31: Nein.

00:34:31: Wir halten an dem Fest, was wir hatten und daran wird auch nichts

00:34:35: geändert.

00:34:36: Und ich glaube, damit verlieren wir halt sehr viel.

00:34:38: Das ist bei der Baufinanzierung so, das ist bei Bagel, bei dem Thema so, was ja heiß diskutiert wird.

00:34:45: Und du hast es gerade in Corona, also der zweite Punkt, nämlich tatsächlich Homeoffice, ja auch so ein Thema.

00:34:50: Kriegst du ja mit gerade, wie viele Firmen hingehen und die Homeoffice-Plätze wieder zurückfahren?

00:34:57: Weil, also das habe ich jetzt schon mehrmals gelesen, kann ich auch nachvollziehen, also mir geht es genauso.

00:35:02: Also wenn Kevin im Homeoffice ist, ich sitze halt, ich kann den ganzen... Ich habe

00:35:05: Bauchschmerzen,

00:35:05: ne?

00:35:05: Ich habe echt Bauchschmerzen, ne?

00:35:06: Weil ich die ganze

00:35:07: Zeit,

00:35:08: weil ich die ganze Zeit, ich denke wirklich, die ganze Zeit, der sitzt da.

00:35:13: Ja, macht nichts.

00:35:14: Ja.

00:35:15: Ja, glaube ich nicht.

00:35:16: Nein, also.

00:35:17: Genau, ich gehe mal in die Playstation, mache ein bisschen Fortnite und schieße ein paar Kinder kaputt.

00:35:19: Ja.

00:35:20: Richtig.

00:35:21: Nein.

00:35:22: Aber

00:35:23: wenn

00:35:27: du die

00:35:28: Generation jetzt anguckst, wie heißt

00:35:29: das den GNZ?

00:35:31: Genset.

00:35:32: Genset.

00:35:32: Gensi.

00:35:32: Gensi.

00:35:33: Gott.

00:35:33: Liebe Gensis,

00:35:33: ihr macht alles

00:35:35: richtig,

00:35:35: glaube ich, bis jetzt.

00:35:35: Gensis.

00:35:35: Vielleicht noch mal zum Thema Romoffice.

00:35:37: Das ist auch ein spannendes Thema, weil es natürlich auch Arbeitswelt, auch Banken tatsächlich, Finanzierung sind total gut betrifft.

00:35:44: Du hast ja gefragt, warum?

00:35:47: Ich glaube, ganz viel liegt auch tatsächlich an Vorständen, Chefs an sich, die halt wirklich... Nein, das war ja ein Scherz gesagt, also ich denke schon, dass du zumindest die Hälfte der Zeit am arbeiten bist.

00:35:58: Und sonst sortiert der Müll.

00:36:00: Ja.

00:36:02: Aber falsch.

00:36:04: Ja.

00:36:04: Ich glaube wirklich, dass da echt so dieses Thema ist, da sitzen Chefs, die glauben.

00:36:10: im Homeoffice arbeitet der Mitarbeiter weniger.

00:36:13: Ich persönlich denke, ich glaube genau das ist

00:36:15: umgekehrt.

00:36:16: Genau andersrum, ja!

00:36:17: Weil du bist ja vielen Jahre dran.

00:36:19: Du hast Abend, du kriegst vielleicht, du hast noch mal irgendwas, was dich beschäftigt hat, wo du sagst, komm, da sitze ich mich noch mal eben dran, mach noch mal schnell die halbe Stunde.

00:36:27: Passiert viel, viel, viel häufiger, als dass es andersrum ist.

00:36:31: Ja, aber das ist das Deutschland-Thema.

00:36:33: Ich bleib dabei.

00:36:34: Das müssen wir natürlich

00:36:35: auch... Ich fahr

00:36:36: wieder zurück nach Holland.

00:36:39: und die sind sofort von entspannt.

00:36:41: Bei uns ist doch, wir gehen, wir sind so, erzogen und gedrillt.

00:36:45: Schule, Ausbildung, Studium, arbeiten bis vor Umfallen.

00:36:52: Dann sind wir, vielleicht in Lente, leben vielleicht noch drei Jahre und kippen um wie die Fliegen.

00:36:57: Der Holländer an sich, noch immer ja so doppelkloppt.

00:37:01: Was macht er

00:37:03: denn?

00:37:04: Super lecker an Strand?

00:37:05: Lecker Käse?

00:37:05: Lecker Käse?

00:37:06: Lecker Gäude?

00:37:09: Aber da ist es eigentlich das, wo wir, glaube ich, wenn wir Arbeitsmittel unterwegs sind, da muss es hingehen, dass wir also gar nicht jetzt unbedingt, muss gar nicht in festen Zeiten, aber dass wir flexibler grundsätzlich sind, was wir einfach sagen können.

00:37:21: Was schneibe ich mit?

00:37:24: Es läuft ja Aufnahme.

00:37:26: Ein, zwei, drei, vier ... Nicole,

00:37:28: das ist total digital heutzutage.

00:37:30: Das wird alles aufgezeichnet.

00:37:31: Das muss gar nicht

00:37:32: mehr aufschreiben.

00:37:33: Das ist ein geiles Beispiel.

00:37:36: Schreibt mal mit.

00:37:38: Weißt du, hier laufen

00:37:39: Kaisen im Hintergrund, die alles protokollieren.

00:37:42: Kevin, schreib mal mit.

00:37:45: Also noch mal für dich zu mitschreiben.

00:37:50: Schreib's dir in die Ohren.

00:37:52: Mach's dir auf den Post.

00:37:57: Ich glaube, es muss da hingehen, dass man wirklich auch diese Flexibilität bekommt, dass man halt sagen kann, so, ich habe jetzt heute den Arzttermin, da fang ich ein bisschen später an.

00:38:04: Schratzt du schon?

00:38:08: Oder halt auch wirklich.

00:38:10: Es ist traumhaftes Wetter.

00:38:11: Komm, ich geh jetzt mal für zwei, drei Stunden irgendwo hin und mach mal halt nichts und mach mal eine Pause und arbeite dafür später länger.

00:38:19: Das ist ja genau eigentlich diese Flexibilität, die wir brauchen.

00:38:23: Und aus meiner Erfahrung und meinem Gefühl heraus wird ihr das eher am Ende von der Mitarbeiter zurückgezahlt.

00:38:30: Das

00:38:30: stimmt.

00:38:30: Aber wo wir beim

00:38:31: Thema Stempelkarte und Co.

00:38:33: sind, in unseren ganzen Köpfen in Deutschland wird das, glaube ich, noch ein bisschen

00:38:37: dauern, bis sich das verändert.

00:38:38: Gebraucht ein bisschen, ja.

00:38:40: So, kommen wir mal wieder zurück zum Thema

00:38:42: ein bisschen.

00:38:42: Ach, was machen wir Podcast gerade?

00:38:44: Wir sind auf Kamera.

00:38:45: Wir sind auf Sendung, live.

00:38:47: Ja, dann lass doch mal über das Thema reden.

00:38:50: Okay, wie

00:38:51: sehe denn ein moderner Ansatz zwanzig, sechsundzwanzig

00:38:54: aus?

00:38:54: Einfach alle zu uns.

00:38:55: Punkt.

00:38:56: Nächster Thema.

00:38:56: Okay,

00:38:57: dann machen wir weiter.

00:38:58: Unser Zaster weiter.

00:39:00: Kevin, hast du noch einen Strand?

00:39:04: The Playa is Calling.

00:39:06: Flexibler

00:39:06: Arbeitszeit in der

00:39:07: Podcast.

00:39:07: Du hast es doch gerade, du hast die Tür gerade aufgemacht.

00:39:09: Ich trete sie wieder ein.

00:39:12: Flexibel ist, der Podcast geht jetzt länger und dafür ist die Pause kürzer.

00:39:15: Es kann auch flexibel sein.

00:39:17: Du hast das nicht verstanden.

00:39:18: Flexibilität geht in beide Richtungen.

00:39:20: Es ist ein Geben und ein Nehmen.

00:39:23: Ich geb dir den Podcast und du sitzt doch im Podcast.

00:39:27: Nee, und ich nehme meine Badehose und gehe damit weg.

00:39:31: Wenn du nimmst deine

00:39:32: Badehose und gehst, oder wenn du deine

00:39:35: Badehose

00:39:36: und fährst.

00:39:36: Genau,

00:39:37: ja.

00:39:38: So, was war die Frage?

00:39:39: Die Frage war, wie

00:39:40: seht ihr denn

00:39:40: ein moderner

00:39:41: Ansatz?

00:39:44: Also Kevin hat zwar ein bisschen kurz formuliert, aber grundsätzlich ist es ja die Richtung zu sagen.

00:39:49: Also wir haben die Möglichkeit auch so viele Banken zuzugreifen, also nutze ich das doch.

00:39:53: Und so wie es mit allen anderen Sachen auch ist, dann sollte man auch da wirklich alle Möglichkeiten irgendwo mit einbeziehen, sich dann Vermittler suchen, wo es passt wohl, wo das Verhältnis letztlich gut ist und wo man sich gut aufgehoben fühlt.

00:40:08: und dann halt auch den seine Arbeit machen lassen.

00:40:11: Ja und ich sag mal, man vergleicht doch heutzutage alles.

00:40:13: Das fängt keine Ahnung, bei Kindergartenauswahl an geht über die nächste Hecken-Schere, die ich mir kaufen will, hin bis zu den nächsten Schuhen und den Urlaubsort und das dazugehörige Hotel.

00:40:25: Warum mache ich das denn bei Finanzierung und Finanzen generell nicht und höre auf irgendwelche Ratschläge und gehe zur Hausbank, wo ich dann sage, ja genau nur das eine Angebot nehme ich und dann ist ja gut.

00:40:38: Und ich finde ganz schön, sorry, da muss ich, weil das zu passend ist, deine Beispiele waren gerade Heckenschere und auch Hotel.

00:40:46: Und da möchte ich gerne eine Sache zu anmerken.

00:40:49: Wir sprechen häufig darüber, wenn es darum geht, oder die beste Finanzierung, wird das gern gleichgesetzt mit beste Finanzierung, gleich günstigste Finanzierung.

00:40:59: Und dann diskutiere ich manchmal auch mit dem einen oder anderen über Null Komma Null Eins, Null Komma Null Zwei, also wirklich nix eigentlich.

00:41:08: Es ist dann halt auch wie mit jedem anderen Vergleich.

00:41:11: Natürlich kannst du nur darauf gucken, wo ist das günstigste Hotel.

00:41:15: Kann passieren, das Schöne ist, du hast vielleicht mehr Proteine, weil nur im Zimmer die eine oder andere Kakaolake ist.

00:41:21: Aber man kann halt auch durchaus in einem Fünf-Sterne-Bunker sein.

00:41:25: Vermittler ist grundsätzlich schon mal immer fünf Sternebunker.

00:41:29: Wenn du selbst unterwegs bist, kommst du, wenn du Glück hast, vielleicht auf drei Sterne.

00:41:34: Im schlimmsten Fall kommst du vielleicht auch nur auf einen halben Stern.

00:41:37: Und bei der Heckenstelle genauso, wenn du nicht bereit bist, wenn du dir das günstigste Beispiel planen nimmst, dann will sie eventuell nicht schneiden.

00:41:44: Genau.

00:41:44: Also dann schneidet sie nicht so gut und so lange, wie du es eigentlich erwartet hast.

00:41:47: Also Preis und Leistung sollten verglichen werden.

00:41:49: Und

00:41:50: das Besondere ist, und das macht es dann so, Traum macht es schön und deswegen sind wir eigentlich die Kirsche auf der Sahnetorte.

00:41:58: Ja, beim Vermittler ist es in ganz vielen Fällen so, ihr kriegt die beste Finanzierung, also fünf Sterne und die sogar noch zum besten Preis.

00:42:08: Wenn das nicht mehr traumhaft schön ist.

00:42:10: Wir

00:42:11: googeln, wo ist der nächste

00:42:12: Baumarkt?

00:42:12: Wir googeln,

00:42:13: wo fahren wir das nächste Mal in Urlaub hin?

00:42:15: Wir gucken uns Hotels an im Internet und lesen erstmal Bewertungen.

00:42:20: Ja, genau.

00:42:21: So, das ist ja, so sind wir ja mittlerweile.

00:42:24: Wir gehen da rein, wir gucken uns an.

00:42:26: Bewertungen A, also klar, wir

00:42:27: lesen uns das mal durch.

00:42:28: Das ist ja richtig.

00:42:28: Schema F mittlerweile, ne?

00:42:29: Genau.

00:42:30: So, das könnt ihr bei uns auch tun.

00:42:32: Geht ins Internet, guckt euch alles an, guckt euch die Seiten der Vermittler an.

00:42:37: Nein,

00:42:38: die Seiten der Vermittler an und schaut

00:42:41: einfach mal, was da geschrieben ist.

00:42:43: Testet es doch einfach

00:42:44: mal aus.

00:42:45: Renten

00:42:46: dich blind links zur Hausbank und vertraut, dass das das beste Angebot ist, weil

00:42:51: das wird zu neun,

00:42:53: neun, neun Prozent nicht sein.

00:42:57: So, dann kommen wir mal zum Zasterfakt der Woche.

00:43:00: Über sechzig Prozent der Immobilienkäufer sprechen zuerst mit ihrer Hausbank

00:43:04: und

00:43:05: vergleichen erst, wenn es eigentlich

00:43:06: schon zu spät

00:43:07: ist.

00:43:08: So ziemlich das, was wir

00:43:09: dran haben.

00:43:10: Aber es sind sechzehnt Prozent, über

00:43:12: sechzehnt Prozent.

00:43:12: Ja, fühlt sich auch so an.

00:43:14: Krass.

00:43:16: Und die nächste Folge ist entstanden, weil ich irgendwann mal ganz ehrlich

00:43:19: gefragt habe.

00:43:21: Kommt dann eigentlich Polizei, wenn man seine Finanzierung nicht mehr zahlen kann.

00:43:25: Nee, die Feuerwehr.

00:43:26: Ja, aber weiß

00:43:27: es

00:43:28: ja nicht, man

00:43:29: weiß es nicht.

00:43:31: Um den Brand zu löschen, oder vorher verhaftet wegen sexy?

00:43:35: Weit?

00:43:36: Kennst du das Lied?

00:43:37: Ne.

00:43:37: Okay.

00:43:38: Da bin ich auch.

00:43:39: Zeige ich dir.

00:43:40: Das wird das Outro-Lied

00:43:41: gleich, okay?

00:43:41: Ich habe schon das passende Bild auf jeden Fall, wo man hat.

00:43:44: dann Rebecca, die so hinter den Gitter stehend

00:43:47: ist.

00:43:47: Du bist verhaftet wegen sexy.

00:43:49: Und Raffi mit

00:43:50: einem... Du bist verhaftet wegen

00:43:52: hot.

00:43:54: Warum denn Feuerwehr?

00:43:54: Raffi an der Polizei.

00:43:56: Und Raffi an der Polizei.

00:43:57: Weil

00:43:58: Baufi brennt, weil sie nicht bezahlt.

00:44:00: Ja, die Polizei, die Polizei.

00:44:03: Raffi als Feuerwehrmann und Raffi als Polizist.

00:44:07: Ja, weiter in Text.

00:44:08: Schön, dass ihr da seid.

00:44:10: Gerne.

00:44:12: Das meinte unsere Zuschauer und Zuschauer.

00:44:14: Aber auch schön, dass du da bist.

00:44:15: Ach so.

00:44:16: Ja, ist okay.

00:44:17: Ja, da bin ich einmal gespannt, was ihr mir da so

00:44:20: erzählt,

00:44:21: ob ich im Knast muss, wenn ich nicht mehr zahlen kann oder was dann los ist.

00:44:27: Genau.

00:44:27: Und ja, darüber sprechen wir nächste Woche.

00:44:30: Lasst

00:44:30: ein Like und ein Kommentar da und abonniert uns gerne.

00:44:33: Sehen wir schon wieder fertig.

00:44:34: Wir sind ziemlich durch.

00:44:35: Also du möchtest jetzt noch was sagen, das

00:44:36: ist jetzt die Chance.

00:44:37: Kevin möchte ihn beruhigen.

00:44:39: Danke fürs

00:44:40: zuhören.

00:44:42: Besser hätte ich nicht sagen.

00:44:43: Tschüss.

00:44:45: Wir

00:44:45: sehen uns nächsten Mal.

00:44:47: Bis nächste Woche.

00:44:48: Ciao.

00:44:48: Tschüssi.

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